„mut tut gut“ – Fragen und Antworten zum Namen der neuen Partei.

Die Partei ist gegründet, der Vorstand gewählt und auch ein Name ist vergeben. Es wurde bei der der Gründung ein Programm-Gerüst verabschiedet, welches die Grundwerte definiert. Und es ermöglicht größtmögliche Freiheit zum weiteren Ausarbeiten, zum Mitgestalten und zum Mitwirken. Das ist alles was es braucht, um als Partei endlich handlungsfähig zu werden.

Aus der Inititative „Zeit zu handeln“ ist die Partei „mut“ geworden. Viele Zuschriften und ermutigende Worte erreichten uns, wie „mut tut gut“ oder „mut find ich gut“. Die Süddeutsche Zeitung findet es „nur konsequent“, dass die Partei nach dem Austritt von Claudia Stamm von den Grünen jetzt so heißt – nachdem ihr Beobachter dafür eine Menge Mut bescheinigten.

Neben Zuspruch erreichten uns auch Fragen. Die meisten zum neuen Namen „mut„. Um Transparenz zu schaffen, beantworten wir hier schonmal die Fragen zum gewählten Parteinamen. Wir arbeiten gerade an Antworten zu den weiteren Fragen, die wir hier in Kürze veröffentlichen.

Der Künstler Werner E.Winkler schickte uns eine Kalligrafie - passend zum neuen Parteinamen. Der Künstler Werner E.Winkler schickte uns eine Kalligrafie – passend zum neuen Parteinamen.

Liebe Freundinnen und Freunde,

wir – diejenigen, die jetzt die Grundstruktur von mut auf die Beine gestellt haben – möchten gern ein paar Dinge zum Namen und zum Prozess sagen. Uns waren bei der Namenssuche ein paar Dinge wichtig, je weiter der Prozess schritt, sogar umso wichtiger:

Wir wollten als Namen keine Abkürzung – also keine „Partei für etwas …“ – sondern ein Wort, das für sich steht. Das ist nicht leicht, da sehr viele Wörter schon besetzt sind. Fast allen von uns war es auch wichtig, dass im Namen für die Bedeutung des Menschen der Buchstabe „M“ vorkommt. Des Weiteren war uns wichtig, dass wir mit dem Namen spielen können: mut steht nicht dauerhaft für drei Begriffe, sondern soll jeweils Werte von uns verkörpern. Eben auch Menschenwürde oder das „T“ für Teilhabe oder auch Transparenz.

Wir verstehen uns nicht als diejenigen, die Mut brauchen, um etwas zu tun, sondern eher als MutmacherInnen! mut für eine lebendige Demokratie, mut für Vielfalt, mut für einen Artikel 1 des Grundgesetzes, der unumstößlich gilt.

Mut – anders aufgelöst und immer für drei Begriffe stehend, kam auch in unserem Ideenwettbewerb vor. Aber vor allem haben wir mit Mut vor einem Jahr angefangen, als wir eine Plattform gegründet haben, weil wir fanden, dass dieser unserer Gesellschaft etwas fehlt. Nämlich ein klares und deutliches „Ja“ zum freiheitlichen und demokratischen Zusammenleben im (vor)politischen Raum.

Es war ein Versäumnis von uns, den Ideenwettbewerb nicht besser zu kommunizieren. Tatsächlich war die Beteiligung an der Namensfindung ganz großartig. Es haben so viele mitgemacht, dass es in diesem Prozess, bei dem noch so viel gemacht werden musste, nicht zu stemmen gewesen wäre, alle zu benachrichtigen. Die Namensvorschläge wurden sehr sorgfältig unter vielen Aspekten juristisch, nach Überschneidungen und Marketing-Aspekten etc. geprüft – ein Grund warum wir erst am Ende damit rausrücken konnten 🙂

Wir danken Euch für diese so großartige und zahlreiche Mitarbeit! Aber wie Ihr sicher wisst: einen Namen zu finden, das ist nicht leicht; wer „Eltern“ ist, weiß das umso mehr ;-)…wie ist es dann erst für eine Gruppe Menschen für so eine Art von „Baby“ DEN richtigen zu finden?

All diejenigen, die jetzt nicht ganz zufrieden sind mit unserem ihrem Namen können wir nur zurufen: Auf die Inhalte und die Haltung kommt es an. Wir verstehen unsere bisherige Arbeit als ein Gerüst, an dem wir gemeinsam weiter arbeiten müssen, damit am Schluss etwas Solides mit gutem Fundament herauskommt. Lasst uns zusammen für eine offene, Menschenrechte-achtende Gesellschaft streiten.

Wir sind bereit – bist du es? Sind Sie es?

Euer Team von mut

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