Asylpolitik: Ablehnung von Arbeitsgenehmigungen jetzt an mut weiterleiten!

3+2-Regelung wird ausgehebelt – Aufruf: Ablehnung von Arbeitsgenehmigungen jetzt an mut weiterleiten!

„3+2 wird ausgehebelt“, monierte unsere Landtagsabgeordnete Claudia Stamm im Bayerischen Landtag. Der Staatssekretär im Bayerischen Innenministerium Gerhard Eck konterte, ihm lägen keine solchen Fälle vor und er sicherte zu, bei jedem Einzelfall, bei dem es geht, diese Regelung für junge Geflüchtete gelten zu lassen. Claudia Stamm hat ihm deswegen viele Fälle zukommen lassen, bei denen die Ausbildungszusage der Betriebe für die Geflüchteten vorliegt. Wir hoffen alle gemeinsam für die Betriebe, für die Ehrenamtlichen, aber vor allem für die Geflüchteten, dass dies jetzt so geschehen wird.

Das Forum Asyl und Zuwanderung von mut hat in seiner letzten Sitzung noch einmal darauf hingewiesen, dass diese Zusage des Staatssekretärs genutzt werden sollte, um dem Staatssekretär möglichst viele Fälle vorzulegen. Deshalb rufen wir dazu auf, Fälle von Ablehnungen von Arbeitsgenehmigungen in Verbindung mit Ausbildungsverhältnissen bayernweit an uns weiter zu leiten. Wir erhoffen uns eine zügige Bearbeitung im Innenministerium.

Das betrifft in vielen Fällen Afghanen – aber auch Geflüchtete aus anderen Ländern sind davon betroffen. mut versteht sich auch als Interessenvertreter Geflüchteter und arbeitet nicht nur politische Forderungen aus, sondern nimmt sich der vielen Einzelschicksale von geflüchteten Menschen an. „Es kann nicht sein, dass in diesem Land der Mittelstand ausblutet, weil er keinen Nachwuchs findet, während die Staatsregierung Ausbildungsverhältnisse verhindert“, stellt Axel Schweiger, Themensprecher für Asyl und Zuwanderung fest.

Wer Informationen über Einzelfälle von Ablehungen von Arbeitsgenehmigungen hat, bitte jetzt weiterleiten an: info@mut-bayern.de


 

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