Klimagipfel 2018 in Katowice

Klimagipfel 2018 in Katowice – ein Kommentar von Themensprecher Manni Maier:

Aus schwammigen Willenserklärung – und selbst diese werden immer schwammiger- müssten eigentlich dringend Taten folgen.
Vermutlich wird die Abschlusserklärung des diesjährigen Klimagipfels kaum mehr das Papier wert sein, auf dem es stehen wird.
Meiner Meinung nach gipfelt einzig der Anteil an CO2 in der Atmosphäre –
der Wille endlich dieses existentielle Thema mit Kraft und Mut anzugehen dümpelt nur dahin.
Insofern verdient diese Konferenz noch nicht einmal das Wort Klimagipfel

Deutschland war im Klimaschutz schon recht weit, hauptsächlich dank politischem und gesellschaftlichem Willen und dem ursprünglich sehr sinnigen und erfolgreichen Erneuerbaren-Energie-Gesetzes (EEG)  Dieses wurde jedoch so stark eingeschränkt und verwässert, dass Deutschland nur noch im Mittelfeld spielt.

Wäre die Bundesregierung in dieser Frage ähnlich ehrgeizig und rigide wie etwa bei der permanenten Verschärfung des Asylrechts dann wären wir viele Schritte weiter.
Nicht einmal die Kohlekommission konnte sich rechtzeitig vor der Klimakonferenz einigen.
In Bayern steht im neuen Koalitionsvertrag der schwarz-orangenen Regierung weiterhin die sinnlose 10-H-Regelung, die einen Ausbau der Windkraftnutzung hier zum Erliegen gebracht hatte.
Wir werden sehen welches Regelwerk am heutigen Tage Katowic zum Abschluss bringt!

Foto: Hajü Staudt


Einen weiteren Kommentar von Manni Maier können Sie hier nachlesen: Energie- und Klimaschutz – Kommentar zum Koalitionsvertrag

Das Landtagswahlprogramm von mut: Wahlprogramm 2018


 

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