Mein Weg zu mut – Herbert

Wer ist das? Die da bei mut mitmachen?

Heute stellen wir Euch Herbert  aus Mittelfranken vor.
Wer steckt hinter mut? – Ein paar Beispiele haben wir Euch schon gezeigt [Mein Weg zu mut – alle Geschichten]

Wir haben sie alle gefragt, was sie bewegt und was sie bewegen wollen.

Hier sind ihre Geschichten.
Die Menschen hinter mut:

Herbert

Wer steht hinter mut? Eine Partei, die nicht nach Einkommen, Ansehen oder Stellung in der Gesellschaft fragt, sondern mich als Mensch anerkennt.

Obwohl ich sonst eher ein Hasenfuß bin, habe ich mich deshalb entschlossen bei mut mitzumachen. Immer schon konnte ich anderen Mut machen und baute private Netzwerke auf und meine Schüler*innen, die ich in Englisch und Deutsch unterrichtete, halten weiter Kontakt zu mir, wir schreiben uns und sie berichten mir ihre Erfolge.

Dieser Augenblick hat mein Leben verändert: Anderen etwas geben zu können, das gibt mir wiederum Selbstvertrauen und macht mich selbst mut-ig. Ich muss nur immer wieder den ersten Schritt tun.

Jeder Anfang ist schwer, aber eine helfende Hand ist bei mut nicht weit. Für alle, die etwas Mut brauchen, kommt zu uns. mut ist für mich Herzblut, Freundschaft, Kraft und Zusammenhalt.

Niemand hat mich gefragt, ob ich zuversichtlich bin in meinem Leben, aber jetzt – dank mut – bin ich es.


 

Mein Weg zu mut – Ortwin

Wer ist das? Die da bei mut mitmachen?

Heute stellen wir Euch Ortwin vor.
Wer steckt hinter mut? – Ein paar Beispiele haben wir Euch schon gezeigt [Mein Weg zu mut – alle Geschichten]

Wir haben sie alle gefragt, was sie bewegt und was sie bewegen wollen, wer ihre Vorbilder sind oder wie die Gesellschaft in 20 Jahren aussehen sollte.

Hier sind ihre Geschichten.
Die Menschen hinter mut:

Ortwin

Ob Digitalisierung oder Kreuzerlass, ob Pflegenotstand oder „die Rente ist sicher“, ob Polizeiaufgabengesetz oder der Umgang mit dem Dieselskandal, es gibt einige Themen, die mich dazu geführt haben politisch aktiv zu werden.

Aber wohl der Hauptgrund für mich bei mut aktiv mit zu machen ist und war der Rechtsruck und der Umgang damit in unserer Gesellschaft.

Ich habe noch die Erzählungen meiner Großeltern im Ohr. Ganz ehrlich, so etwas möchte ich weder selbst nochmals erleben, noch wünsche ich das meinen Kindern und Enkelkindern. Für mich der Grund einer der ersten Mitglieder hier in Unterfranken gewesen zu sein und auch der  für meine Listenkandidatur bei der Landtagswahl 2018.

Mein Traum? Wirklich? Eine Erde, eine Welt, mit einer Weltregierung und einer Menschheit. Ohne Hass und Gewalt und mit Menschen die füreinander da sind. Unrealistisch wird nun Mancher sagen. Ja vielleicht oder einfach noch viel zu früh. Noch scheint die Menschheit nicht erwachsen genug dafür zu sein, doch ich bin ein hoffnungsloser Optimist was das betrifft. Ich glaube ans Gute im Menschen. Und daher möchte ich als kleines Rad im Getriebe etwas bewegen – in Bewegung bringen und unserer aller Zukunft wenigstens ein klein wenig mitgestalten.

Eines der wichtigsten Zukunftsthemen und -felder ist für mich die Digitalisierung. Umfangreich und alle Lebensbereiche betreffend müssen wir uns Stück für Stück damit beschäftigen und auseinandersetzen.

Hierbei ist es aber in meinen Augen sehr wichtig, dass wir den Überblick bewahren und alle Bereiche gut koordinieren. Das kommt mir momentan jedoch viel zu kurz. Genau hier will ich ansetzen und mit anderen bei mut dazu aus Ideen und Gedanken neue Politik machen. Beispielsweise machen autonome Flugtaxis nur Sinn, wenn wir eine flächendeckende Infrastruktur im schnellen Mobilfunk-Standard 5G haben. Momentan haben wir aber nicht mal ein flächendeckendes 4G-Netz.

Hier muss Politik, muss der Staat, schleunigst andere Wege gehen, weniger populistisch sondern mehr praktisch.

Vorbilder für mich sind Querdenker und Menschen, die auch mal eine Meinung gegen den Strom abgeben. Einer davon ist der Kabarettist Dieter Hildebrandt, den ich als junger Mann kennen lernen durfte. Oder auch sein Kollege Klaus Havenstein, den heute wohl kaum noch Jemand kennt. Ihn habe ich zu meiner Schulzeit mal für unsere Schülerzeitung bei einem Dreh im Lahntal interviewen dürfen. Und mein politisches Vorbild ist kein anderer als Heiner Geißler, dessen direkte und offene Art ich mochte.

Beruflich bin ich ein Allrounder mit vielen Gesichtern und Berufen. Von der eigenen Internet- und Werbeagentur bis hin zum Angestellten als Softwareentwickler, Industriemeister Kunststoff und Kautschuk oder Servicetechniker für Kaffeemaschinen.

Auch im Ehrenamt habe ich gewirkt, so war ich viele Jahre in Fußballvereinen aktiv. Als Juniorentrainer, aber auch als Trainer einer Frauenmannschaft, habe ich von den Bambinis bis zu jungen Frauen und Männern fast alle Altersklassen durchlaufen, und habe auch ein paar Jahre das Amt des Jugendleiters innegehabt.

Daraus hat sich dann auch für einige Zeit eine Reporterlaufbahn im Bezirksliga- und Frauenfußball ergeben, bei der ich sowohl Artikel als auch Fotos über und von regionalen Spielen für die Zeitung machte.


 

Mein Weg zu mut – Robert

Wer ist das? Die da bei mut mitmachen?
Heute stellen wir Euch Robert vor. Der Industriemechaniker ist aktives Mitglied in Landshut.
Wer steckt hinter mut? – Ein paar Beispiele haben wir schon gezeigt [Mein Weg zu mut – alle Geschichten].

Wir haben sie alle gefragt, was sie bewegt und was sie bewegen wollen:

Robert Forster, 45

Ich habe mich für eine Parteimitgliedschaft entschlossen, weil ich aktiv bei mut und allem Drum rum mitwirken will.
Politisch interessiert war ich schon immer. Zur Landtagswahl suchte ich nach einer für mich passenden Antwort, einer passenden Partei und besuchte eine Wahlveranstaltung von mut in Landshut.
Die Veranstaltung sagte mir sehr zu und ich war dann anschließend auf mehreren Stammtischen. Beim Wahlkampf half ich, ohne Mitglied zu sein, aktiv mit.
Am Wahltag trat ich dann online in die Partei ein.

Ich möchte mit mut dazu beitragen, dass in der Gesellschaft ein Umdenken stattfindet.

Durch mut habe ich sehr viele interessante Menschen kennengelernt und bin dadurch auch aktiver geworden.
Inzwischen habe ich in Landshut eigenständig Stammtische organisiert, habe zum Volksbegehren gegen das Artensterben einen Diskussionsabend organisiert und aktiv an Infoständen geholfen. Umwelt und Klimaschutz ist mir sehr wichtig.

Durch mut bin ich auch zum Verein „Queer in Niederbayern“ gekommen, dort bin ich seit Anfang an dabei und auch im Orga Team des ersten CSD in Niederbayern.

In meiner Freizeit spiele ich leidenschaftlich Steeldart in einem Verein, dessen Vorsitzender ich auch bin.


 

Mein Weg zu mut – Anna

Wer ist das? Die da bei mut mitmachen?

Heute stellen wir Euch Anna Schweda  vor – die Erziehungswissenschaftlerin ist, mit Claudia Stamm zusammen, Sprecherin für Familie, Partizipation von Kindern und Jugendlichen, sowie Sprecherin für Frauen. Anna ist seit Herbst 2017 bei mut.

Ihre Schwerpunkte sind:

  • Partizipation und Teilhabe junger Menschen,
  • Bekämpfung von Kinder- und Familienarmut und
  • sozialer Ungleichheit(en).
  • Frauenpolitik und Geschlechtergerechtigkeit

Wer steckt hinter mut? – Ein paar Beispiele haben wir schon gezeigt [Mein Weg zu mut – alle Geschichten] Wir haben sie alle gefragt, was sie bewegt und was sie bewegen wollen:

Anna Schweda, 38

Als ich von der Gründung von mut gehört hatte, war das ein Hoffnungsschimmer! Dass die Achtung der Menschenwürde so stark in das Zentrum jeglichen politischen Handelns gestellt wird – unabhängig von kultureller oder sozialer Herkunft, Geschlecht, sexueller Orientierung – so vehement hatte ich das noch bei keiner Partei gesehen.

Eher rück(t)e die Politik ja gerade in vielerlei Hinsicht davon ab. Ich fragte mich, ob das denn endlich eine Partei ist, die das auch ernst meint und lebt und dachte mir, das könne ich am besten herausfinden, indem ich mitmache.

Es war dann auch genau das Menschliche in den politischen Zielen, aber auch untereinander, das mich dabeibleiben ließ.

Doch mein Leben änderte sich bald darauf schlagartig nach einem Unfall in der Familie. Ich musste von einem Tag auf den anderen viel Pflegearbeit leisten und war kurz davor bei mut auszusteigen, weil ich die Schwerpunkte erst mal anders setzen musste.

Doch was geschah – die Partei ließ mich nicht gehen und im Nachhinein bin ich sehr froh darüber.

Gerade Frauen, die Erziehungs- und/oder Fürsorgearbeit leisten, müssen vieles hintenanstellen: Beruf, Politik – das ist mit vielen familiären Aufgaben, die in unserer Gesellschaft überwiegend Frauen leisten, nicht vereinbar.

Ich bin froh, dass mut mich „dabei gehalten“ hat, denn nach einer Weile konnte und wollte ich wieder politisch tätig werden. Mir ist aber klar, dass viele Frauen durch gesellschaftliche Stereotype und Strukturen daran gehindert werden, ihre Selbstbestimmtheit und Rechte gleichberechtigt leben zu können.

Ich kämpfe dafür, dass diese Hürden abgebaut werden und Gechlechtergerechtigkeit endlich umgesetzt wird. Geschlechtergerechtigkeit bezieht sich für mich dabei unbedingt auf geschlechtliche und sexuelle Vielfalt und das Recht eines jeden Menschen auf ein Leben frei von Ausgrenzung, Diskriminierung und Gewalt.

Das umfasst geschlechtergerechte Sprache und Erziehung, die Besetzung von Stellen und Gremien, Lohngerechtigkeit und die gleichberechtigte Teilhabe in allen Lebensbereichen.

Demokratie geht nur geschlechtergerecht!


 

Mein Weg zu mut – Christine

Wer ist das? Die da bei mut mitmachen?

Heute stellen wir Euch Christine Deutschmann vor – die Speditionskauffrau ist Vorsitzende des Bezirksverbandes Mittelfranken und von Anfang an dabei. Ihre Schwerpunkte sind Rechtsextremismus und Rassismus, sowie Asyl und Zuwanderung.

Wer steckt hinter mut? – Ein paar Beispiele haben wir schon gezeigt [Mein Weg zu mut – alle Geschichten] Wir haben sie alle gefragt, was sie bewegt und was sie bewegen wollen:

Christine Deutschmann, 51

Zu mut kam ich durch die Geflüchtetenhilfe. Meine Freundin und jetzt Mitvorsitzende, Sanne Phillip hatte eine Veranstaltung von Pflegeeltern gegen Abschiebungen organisiert, an der auch Mitglieder von „Zeit zu Handeln“, dem Vorläufer von mut, teilgenommen haben. Wir blieben in Kontakt und durch die Organisation von Ralph Hoffmann, unserem leider inzwischen verstorbenen Gründungsmitglied, hatten wir in Mittelfranken schnell viele Mitstreiter.
Nachdem die Partei mut gegründet war, haben wir im gleichen Jahr den ersten Bezirksverband in Mittelfranken gegründet, mit mir als Vorsitzende.

Ich habe immer gesagt, ich trete nie in eine Partei ein. mut hat mich überzeugt, mit der Konsequenz, mit der für Menschlichkeit und Menschenrechte geworben wurde und wird.

Es war ein tolles Erlebnis, diese Partei von Anfang an mitzugestalten und all diese engagierten Menschen kennenlernen zu dürfen.

Mein neuestes Projekt bei mut ist das Forum gegen Rechtsextremismus und Rassismus. In Zeiten wachsender Gewalt von rechts ist es wichtig, sich deutlich und laut zu positionieren. Ich bin als Vertreterin von mut im Nürnberger Bündnis Nazistopp und wir haben bereits einige Kundgebungen gegen Naziaufmärsche in Nürnberg, im Rahmen dieser Bündnisarbeit mit, bzw. selbst organisiert, der Höhepunkt war ein Kasperltheater gegen das Pegida Kasperltheater, das ich geschrieben habe und das wir mit dem Bündnis Nazistopp bei einer der Kundgebungen gegen Pegida dann live aufgeführt haben.

Im Nürnberger Land, wo ich lebe, kooperieren wir eng mit der „Bunte Liste Bürgerdemokratie“, mit der zusammen wir bereits eine Solidaritätsdemo für einen abgeschobenen jungen Armenier und eine Seebrücke Kundgebung organisiert haben. Ich bin ein großer Freund von über- und außerparteilichen Bündnissen, wenn die Bündnispartner solidarisch und auf Augenhöhe zusammenarbeiten.

Solidarität ist für mich sehr wichtig.

Bei der Kommunalwahl werde ich für den Kreistag kandidieren, eventuell auch für den Laufer Stadtrat. Kommunalpolitik ist ein hochinteressantes und sehr spezielles Gebiet, auf das ich mich sehr freue.


 

Mein Weg zu mut – Petra

Heute stellen wir Euch Petra vor, sie ist engagiertes Mitglied in Oberfranken.

Wer ist das? Die da bei mut mitmachen?
Wer steckt hinter mut? – Ein paar Beispiele haben wir Euch schon gezeigt [Mein Weg zu mut] Wir haben sie alle gefragt, was sie bewegt und was sie bewegen wollen, wer ihre Vorbilder sind oder wie die Gesellschaft in 20 Jahren aussehen sollte.

Petra Krafft, 56

Als ich zum ersten Mal von dieser neuen Partei mut hörte, gab es noch Herrn Seehofer als Ministerpräsidenten. Die Politik, insbesondere dessen Volkspartei, war an einer Phase angelangt, die im Begriff stand immer weiter nach rechts zu rücken. Sowie die AfD die immer weiter nach vorne drängte.

Das hat mein Interesse geweckt, ich suchte im April 2018 im Web nach dieser neuen mut Partei. Fasziniert von Claudias Grundidee und dem noch im Anfang stehenden Parteiprogramm. Ein Programm das von gesellschaftlicher Vielfalt, von der Würde jede*s Einzelnen spricht.

Nicht von einem nationalistischen Denken, sondern einer Würde die allen Menschen zuteil wird, egal welche Hautfarbe, Herkunft, Ausrichtung, Gesinnung, Sexualität, mit Behinderung, oder religiösem Hintergrund.

Sozusagen nach dem paritätischen Grundsatz – alle Menschen sind gleich.

So ein gutes halbes Jahr habe ich mich eingelesen, hin und her überlegt, ob ich, die, die ich nie politisch aktiv war, mich entscheide da beizutreten.

Es war der Aufruf der Unterschriften zur Zulassung als Partei zur Landtagswahl in Bayern der dann den Ausschlag gab. Mit meiner Unterschrift zur Zulassung konnte ich nicht mehr anders und habe dann auch noch meine Mitgliedschaft beantragt.

Ein wenig Bedenken hatte ich schon in meinem Alter (56) ohne allzu große politische Kenntnisse und doch reifte in mir die Überzeugung „und wenn ich nur mit meinem Mitgliedsbeitrag meine Unterstützung zeige“.

Gleichzeitig habe ich angefangen bei den letzten Ständen zur Landtagswahl mitzuhelfen. Was mich dann auch immer mutiger werden ließ.

Parteipolitisch war ich vorher nie sehr aktiv.

Aber wenn es um Angriffe gegen schwächere, ärmere oder ältere Menschen geht, werde ich mutig. Da kann es schon mal passieren, dass ich Leserbriefe und Stellungsnahmen z.B. aus meinem Beruf als gerontopsychiatrische Fachkraft verfasse. Unterdrückung und Ausbeutung ist etwas das mich zum Handeln antreibt.

Starke Frauen, angefangen bei meiner Mutter bis hin zu aktiven Frauen in öffentlichen Leben, die mit ihrer Präsenz etwas verändern möchten, spornen mich an.

Zum Beispiel Claudia Stamm, unsere Parteigründerin und Vorstand oder auch ihre Mutter, die in einer noch sehr prägenden Männerwelt ihre Position verteidigte.

Ebenso die Bundeskanzlerin, auch wenn ich nicht mit allem einverstanden bin. Jedoch hat ihr Handeln in der Flüchtlingspolitik viele Menschen zu mehr Verantwortungsbewusstsein verholfen, aber auch die Trennungen und Meinungen so mancher Parteien aufgezeigt.

Wenn ich Einfluss hätte in unserer globalen Welt, in dieser einen Welt in der wir leben, würde ich mich für bessere Grundrechte, soziale Gerechtigkeit und für gutes, sicheres, angstfreies Wohnen einsetzen. Und zwar da wo jede*r selbstbestimmt leben möchte.

Sowie dafür, dass alle sagen können was sie wollen, tun können was sie wollen und lieben können was und wenn sie wollen. Ohne an jeder Stelle permanent überwacht zu werden.

Gleichberechtigung für alle Menschen, gleichen Lohn für alle, sowie Wohnraum für jede*n zu angemessen Preisen, die sich jede*r leisten kann.

Persönlich bin ich eher etwas zurückhaltender. Reden ist nicht unbedingt meine Stärke, ich schreibe lieber und lese sehr viel. In meiner Freizeit und zum beruflichen Ausgleich als Pflegefachkraft beim BRK gehe ich als Hundeliebhaberin viel in die Natur zum Wandern.

Berge sind meine Leidenschaft, es ist fast kein Gipfel zu hoch. Was bedeutet, dass ich nicht so schnell aufgebe, wenn ich mir etwas in den Kopf setze, versuche ich es durchzusetzen. Ohne gleich nach den ersten Schwierigkeiten den Kopf in den Sand zu stecken, ich bin äußerst willensstark.

Von mut und dessen Programm bin ich überzeugt, da es global wichtig ist die ganze Welt in den Fokus zu stellen.

Im Besonderen gefallen mir die gesellschaftliche Vielfalt, die soziale Gerechtigkeit – und für mich als Naturliebhaberin – der Einsatz im ökologischen und nachhaltigen Handeln.

Wir haben nur eine Erde und es ist nicht nur kurz vor, sondern schon nach Zwölf!

Fasziniert hat mich auch der Einsatz zur Artenvielfalt und die Unterstützung von mut für die Jugend, sprich den Schülerdemo`s.

Wir brauchen mut und wir zeigen mut.


 

Mein Weg zu mut – Josef

Wer ist das? Die da bei mut mitmachen?

Es ist wieder Zeit Ihnen und Euch ein Mitglied von mut vorzustellen – Josef engagiert sich besonders in der Friedenspolitik und ist Teil des Teams, dass sich um die Öffentlichkeitsarbeit der Partei kümmert.

Wer steckt hinter mut? – Ein paar Beispiele haben wir Euch schon gezeigt [Mein Weg zu mut] Wir haben sie alle gefragt, was sie bewegt und was sie bewegen wollen, wer ihre Vorbilder sind oder wie die Gesellschaft in 20 Jahren aussehen sollte.

Josef Rinderer

Wie bin ich zu mut gekommen? Bisher war ich nicht in einer Partei, weil ich nicht genau wusste in welcher ich mich engagieren sollte.

Die letzten Jahre bin ich aufmerksamer durch das Leben gegangen. Mir fiel immer mehr auf, wie ungerecht die Welt wurde. Menschen, Tiere und Umwelt werden ausgebeutet, zerstört und vernichtet und die Politik denkt nur an die Wirtschaft und das Wachstum.

Konflikte werden nicht friedlich gelöst, eher wird noch Öl ins Feuer gekippt, um sie verlängern zu können.

Oft ist man am Verzweifeln und weiß nicht, was man dagegen tun kann. Bisher habe ich im Kleinen und Privaten versucht etwas zum Positiven zu verändern, indem ich Vegetarier wurde, nicht mehr Auto fahre, Reisen mit der Bahn unternehme, Plastik vermeide und Müll verringere. Aber die großen Probleme habe ich damit nicht erreicht.

Besonders liegt mir das Thema Frieden am Herzen und wie ich da etwas ändern kann – keine der aktuellen Parteien hatte ein Programm für Frieden, was meinen Vorstellungen entsprach.

Vor über einem Jahr wurde ich dann auf „Zeit zu handeln“ und später „mut“ aufmerksam, die sich vor allem die Menschenwürde ins Programm geschrieben haben.

Wenn die Menschenwürde im Vordergrund steht, folgt daraus unweigerlich ein engagierter Einsatz für Frieden.

Vielleicht sollte ich es doch wagen, mich auch politisch zu engagieren, wenn ich mich für Frieden einsetzen möchte – war meine Überlegung. So bin ich aus Neugierde zu einem Stammtisch und ließ mich von der Aufbruchsstimmung der neuen Partei anstecken. Mein Freund, der bemerkte, wie mich die Ungerechtigkeit auf dem Planeten beschäftigte, ermunterte mich, es doch mal in einer Partei zu versuchen und so bin ich dann zu mut gekommen.

Mittlerweile engagiere ich mich in der Partei für das Thema Frieden und helfe mit bei der Betreuung der Homepage.

Das mutigste was ich bisher getan hab? Ich denke, das war mich als schwul zu outen. Es war zwar etwas spät, kurz vor meinem 30. Lebensjahr, aber besser spät als nie. Meine Eltern hatten im Dorf eine Bäckerei, in der ich arbeitete und die ich übernehmen sollte. Selber führte ich ein kleines Fitness-Studio. Eigentlich hatte ich eine gesicherte Existenz. Trotzdem entschloss ich mich 1999 mein Dorf zu verlassen und in die Hauptstadt München zu ziehen. Eine Mehlstauballergie erleichterte mir auch die Entscheidung, da es für mich auch auf die Dauer unmöglich gewesen wäre in der Backstube weiterzuarbeiten. Ab Februar 2000 war ich dann in München und habe die Entscheidung nicht bereut. Hier lernte ich auch meinen Freund kennen, mit dem ich jetzt 18 Jahre zusammen bin.

Auch mein Bewusstsein für Mensch, Tier und Umwelt hat sich hier verstärkt und mein politisches Engagement ist soweit gewachsen, dass ich mut beigetreten bin.

Habe ich Vorbilder? Vielleicht alle Menschen, die sich für Frieden und eine gerechtere Welt einsetzen, wie Martin Luther King, Grigoris Lambrakis, John Lennon.

Wenn ich die Namen so lese, leben Menschen, die sich für den Frieden einsetzen, in einer gefährlichen Welt – trotzdem werde ich weiter mit mut für eine friedliche und gerechte Welt kämpfen.


 

Mein Weg zu mut – Regina

Wer ist das? Die da bei mut mitmachen?
Wer steckt hinter mut? – Ein paar Beispiele haben wir Euch schon gezeigt [Mein Weg zu mut] Wir haben sie alle gefragt, was sie bewegt und was sie bewegen wollen, wer ihre Vorbilder sind oder wie die Gesellschaft in 20 Jahren aussehen sollte.

Heute stellen wir Euch Regina Schmitz vor, sie war Kandidatin zur Landtagswahl 2018 auf Platz 2 für den Bezirk Schwaben.

Hier sind ihre Geschichten.
Die Menschen hinter mut:

Regina Schmitz, 54

Ich habe mich noch nie politisch engagiert, naja gut, ich war auf vielen CSDs in München, aber ich war noch nie in einer Partei.
Mir ist so vor 2 Jahren der innerliche Kragen geplatzt wie ich gesehen habe wie unsere Politiker*innen mit den Menschen umgehen die aus Ihrer Heimat flüchten mussten!
Und dann dieser Rechtsruck. Ich habe früher immer gedacht, wie ich mich wohl in den Jahren 1939 bis 1945 verhalten hätte. Ich bin mir sicher ich wäre keine Widerstandskämpferin gewesen.

Aber heute ist die Situation komplett anders. Ich muss nicht um mein Leben fürchten. Und ich will etwas gegen diesen Rechtsruck unternehmen!

Ich habe mut über Claudia Stamm in Facebook kennengelernt. Dann bin ich im Herbst 2017 mal zu einem Stammtisch und war sehr beeindruckt von den engagierten Menschen dort.

Schon gleich beim 2ten Besuch habe ich das Mitgliedsformular unterschrieben 🙂 und schwupps wenige Monate später war ich auf der Liste zur Landtagswahl.

Das war eine sehr anstrengende aber tolle Zeit. Ja ich war enttäuscht, dass wir nicht genügend Menschen erreichen konnten. Mein Idealismus hätte für viele Menschen mehr gereicht ;-).
Aber, Kopf in den Sand stecken gibt es nicht. Es stehen die Kommunalwahlen an, und da können wir uns weiterhin bekannt machen. Und zu den nächsten Landtagswahlen holen wir die 5% 🙂

Vorher wollen wir aber noch ordentlich wachsen, daher lade ich Dich herzlich ein, wo immer Du wohnst, komm doch mal zu einem Stammtisch vorbei. Du wirst sehen, da sind engagierte, politische Menschen die Politik mal anders machen wollen. Und das ist, was wir dringend benötigen.


 

Mein Weg zu mut – Eva

Wer ist das? Die da bei mut mitmachen?
Wer steckt hinter mut? – Ein paar Beispiele haben wir Euch schon gezeigt [Mein Weg zu mut]

Heute stellen wir Euch Eva vor.

Wir haben sie alle gefragt, was sie bewegt und was sie bewegen wollen, wer ihre Vorbilder sind oder wie die Gesellschaft in 20 Jahren aussehen sollte.

Hier sind ihre Geschichten.
Die Menschen hinter mut:

Eva Apfl, 25

Ich habe mich entschieden mut-ig zu sein, da ich die verstärkte politische Veränderung nach rechts als sehr bedrohlich empfand und empfinde. Für mich war Mut ein Zeichen für Solidarität, Stärke und Humanität.

Ich war nie wirklich in einer Partei aktiv. Ehrlich gesagt habe ich mich erst mit dem 20. Lebensjahr für Politik interessiert. Mir wurde immer mehr klar, dass meine Beteiligung an Wahlen eine der besten Möglichkeiten ist sich bei uns aktiv in der Demokratie einzubringen. Als ich zum ersten Mal von mut gehört habe, war ich zugegebenermaßen skeptisch.

Aber als ich mich mit dem Parteiprogramm auseinandergesetzt habe, war für mich klar: diese Partei hat echt was drauf!

Ich möchte, dass wir alle etwas mutiger werden! Ich möchte etwas bewegen und junge Menschen für Politik begeistern!

Das mutigste was ich je getan habe? Ich habe mich meiner Essstörung gestellt und habe mich zurück ins Leben gekämpft. Ich habe mein Körperbild wieder völlig neu lieben gelernt.

Vorbilder? Ich glaube das beste Vorbild ist jede*r selbst und natürlich unsere Claudia! 😉

Ich liebe Kochen, Backen und Kino. Manchmal suche ich auch Tupperdosen im Wald, was man im Fachjargon Geocaching nennt 😉 oder ich trete auf dem ein oder anderen Poetry Slam auf oder man sieht mich in einem LGBT Jugend Zentrum wo ich sehr zeitintensiv ehrenamtlich arbeite.

Auf jeden Fall wird es mit mir nie langweilig!


 

Mein Weg zu Mut – C.M.

Wer ist das? Die da bei Mut mitmachen?
Wer steckt hinter Mut? – Ein paar Beispiele haben wir Euch schon gezeigt [Mein Weg zu Mut]

Wir haben sie alle gefragt, was sie bewegt und was sie bewegen wollen oder wie die Gesellschaft in 20 Jahren aussehen sollte.

Hier sind ihre Geschichten.
Die Menschen hinter Mut:

C.M. 72
Mein Weg zu Mut begann in der Katholischen Akademie, wo Stephan Lessenich sein Buch „Neben uns die Sintflut“ vorstellte. Danach wollte ich nicht mehr „weiter so“ machen, sondern mich engagieren. Für ein friedliches, gerechteres Zusammenleben aller Menschen, hier und überall. Die Bedrohungen durch Klimawandel, globale Ungerechtigkeit, rechte Parteien, Populismus sowie Erosion der bislang noch funktionierenden parlamentarischen Systeme hatten mich schon länger beunruhigt. Ich sah nur noch nicht so richtig, was ich tun könnte.

Kurze Zeit danach erfuhr ich aus der SZ von der neuen Partei Mut, und ich entschied mich, dort Mitglied zu werden.

An Mut überzeugte mich vor allem der globale Ansatz, den ich so bei anderen Parteien nicht sehe. Meiner Meinung nach ist es dringend notwendig, bei der Formulierung und Durchsetzung von politischen Werten und Zielen über Bayern, Deutschland und auch Europa hinauszuschauen und das Ganze im Blick zu behalten.

Weiterlesen „Mein Weg zu Mut – C.M.“

Betrieben von WordPress | Theme: Baskerville 2 von Anders Noren.

Nach oben ↑