Mein Weg zu mut – Herbert

Wer ist das? Die da bei mut mitmachen?

Heute stellen wir Euch Herbert  aus Mittelfranken vor.
Wer steckt hinter mut? – Ein paar Beispiele haben wir Euch schon gezeigt [Mein Weg zu mut – alle Geschichten]

Wir haben sie alle gefragt, was sie bewegt und was sie bewegen wollen.

Hier sind ihre Geschichten.
Die Menschen hinter mut:

Herbert

Wer steht hinter mut? Eine Partei, die nicht nach Einkommen, Ansehen oder Stellung in der Gesellschaft fragt, sondern mich als Mensch anerkennt.

Obwohl ich sonst eher ein Hasenfuß bin, habe ich mich deshalb entschlossen bei mut mitzumachen. Immer schon konnte ich anderen Mut machen und baute private Netzwerke auf und meine Schüler*innen, die ich in Englisch und Deutsch unterrichtete, halten weiter Kontakt zu mir, wir schreiben uns und sie berichten mir ihre Erfolge.

Dieser Augenblick hat mein Leben verändert: Anderen etwas geben zu können, das gibt mir wiederum Selbstvertrauen und macht mich selbst mut-ig. Ich muss nur immer wieder den ersten Schritt tun.

Jeder Anfang ist schwer, aber eine helfende Hand ist bei mut nicht weit. Für alle, die etwas Mut brauchen, kommt zu uns. mut ist für mich Herzblut, Freundschaft, Kraft und Zusammenhalt.

Niemand hat mich gefragt, ob ich zuversichtlich bin in meinem Leben, aber jetzt – dank mut – bin ich es.


 

Solidaritätsaktion mit den Frauen in Chile

Münchner Solidaritätsaktion mit den Frauen in Chile
Vielen Dank an die Organisatorinnen, dass wir dabei sein durften. mut solidarisiert sich mit allen Frauen, die Unterdrückung und Gewalt erfahren haben.

 

Marion Ellen sprach für mut:

„Liebe alle,
Es war nicht meine Schuld – wo ich war oder was ich trug – Der Vergewaltiger warst Du. *

Keine Frau der Welt ist oder war jemals schuld, wenn sie vergewaltigt wurde.

Niemals. Never. Nunca.

Y la culpa no era mia,
ni dónde estaba,
ni cómo vestía*

Jede Frau jedes Mädchen bekam und bekommt Ratschläge, die verhindern sollen, dass sie Opfer von Vergewaltigungen von Männern werden.
Geh nicht spät raus
geh nicht durch den dunklen Park,
geh nicht allein, zieh Dich nicht so an.

Ist das der Grund, dass das Opfer fast mitangeklagt wird?
Eine Mitschuld angedichtet und eingeredet bekommt – weil sie es nicht geschafft hat zu verhindern, dass sie vergewaltigt wird?

Was wäre, wenn wir nicht nur Opferberatungsstellen hätten, sondern auch „potentielle Täter“- Beratungsstellen? Solche die verhindern, dass Täter Täter werden?
Was wäre, wenn Jungs Tipps bekämen?
Was wäre, wenn sie über Gefühle und ihren Umgang reden?
Was wäre, wenn Männer Männern Tipps zum Stressabbau geben würden?
Was wäre wenn in Männerzeitschriften Artikel zum Umgang mit Frustration etc zu finden wären?
Was wäre wenn Väter ihren Söhnen dies alles raten würden, damit ihre Söhne keine Täter  werden.

Seit Jahrhunderten probieren wir es anders rum – wir versuchen nicht Opfer zu werden –
Es hat nicht funktioniert!

Es war nicht meine Schuld – wo ich war oder was ich trug – Der Vergewaltiger warst Du.
Keine Frau der Welt ist oder war jemals schuld, wenn sie vergewaltigt wurde.

Niemals. Never. Nunca.

Y la culpa no era mia,
ni dónde estaba,
ni cómo vestía“


* (Text aus der Tanzperfomance

Süddeutsche Zeitung: Wahlkampf vor dem Wahlkampf

Für die Süddeutsche Zeitung schreibt Heiner Effern:

[…] Die um die Zulassung kämpfenden Parteien ärgern sich aber mit am meisten darüber, dass sie nicht mit Listen durch die Stadt laufen und Unterschriften sammeln können, sondern ihre Unterstützer sich zu festen Öffnungszeiten nur im Kreisverwaltungsreferat, in den fünf Bezirksinspektionen und in der Stadtinformation am Marienplatz eintragen können. „Das stellt eine Behinderung der Demokratie dar, das Zeitfenster ist zudem unsäglich“, sagt Jörg Linke, Vorsitzender der Mut-Partei. Rechne man die Weihnachtszeit weg, blieben gerade mal gut drei Wochen. Abschrecken lassen will sich Mut davon nicht. „Wir werden durch diese Feuertaufe gehen, weil wir überzeugt sind, dass wir die Marke erreichen.“ […]

Höppner und Mut-Chef Linke können wenigstens einen Vorteil im nötigen Vorwahlkampf erkennen. „Wir sind schon richtig warm, wenn die anderen erst anfangen“, sagt Linke.

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mehr zu unserer mutigen Liste auf unserer Sonderseite zu Stadtratswahl, sowie alle Kandidierenden in Tabellenform

mehr Infos zur Wahl bei muenchenwaehlt.de


 

Black Friday – Der Kauf-nix-Tag

Black Friday – Der Kauf-nix-Tag – ein Kommentar von Marie-Luise Kunst – Vorstandsmitglied und Stadtratskandidatin für München:

Es gibt mittlerweile in München junge Leute, die kleben ihre kaputten Winterschuhe mit Gewebeklebeband statt sich neue zu kaufen – und das ohne Not. Junge Leute, die heute Mittag ihr Demofahrzeug mit Muskelkraft durch die Münchner Innenstadt ziehen statt den Dieselmotor anzuwerfen – obwohl der Tank voll ist.

Es ist bezeichnend, dass der Black Friday auf den gleichen Wochentag fällt wie der Fridays for Future. Der schwarze Freitag dient dazu, die Gier der Leute nach noch mehr Konsum anzustacheln.

Ein wahrhaft schwarzer Tag im Jahreslauf.

Der wöchentliche Freitag für die Zukunft macht uns klar, dass es ohne eine radikale Veränderung in unserer Wirtschaftsweise keine Freitage mehr für uns geben wird, weder schwarze noch bunte.

Statt am Black Friday in Sonderangeboten zu schwelgen, gibt es die Möglichkeit, sich demonstrativ dem Buy-nothing-Day, der konsumkritischen Gegeninitiative anzuschließen.

An einem Tag im Jahr nichts zu kaufen, wird unsere globalen Probleme allerdings kaum beeinflussen.

Nur kaufen, was man wirklich braucht, reparieren, was zu reparieren ist, Zufriedenheit aus anderen Quellen suchen als Shopping – das sind Schritte, die Jede*r Einzelne gehen kann.

Viel wichtiger aber ist es, weiterhin Druck auszuüben auf diejenigen, die die Fäden in der Hand halten: von allen Ebenen der Politik die Wende, für die Fridays for Future steht, zu fordern, und zwar jetzt und nicht irgendwann.

Die Ausrufung des Klimanotstandes durch das EU-Parlament gestern war nur ein Anfang.


 

Kinderrechte ins Grundgesetz!

Anna Schweda, Themensprecherin und Stadtratskandidatin für mut in München:

Kinderrechte ins Grundgesetz!

Seit fast 30 Jahren gilt in Deutschland die Kinderrechtskonvention, doch erst jetzt sollen die richtigen Konsequenzen folgen. Kindern muss endlich das Recht auf Gehör, Beteiligung und Nicht-Diskriminierung festgeschrieben werden, und zwar nicht als Lippenbekenntnisse, sondern in Form von einklagbaren Rechten.
Die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz ist der einzig richtige Schritt und das richtige Signal für mehr Gerechtigkeit für Kinder.

Nicht zuletzt zeigt der Einsatz der jungen Menschen von und für Fridays for Future, dass sie sich längst und natürlich als „eigenständige“ Menschen mit Grundrechten verstehen.
Sie fordern bei dieser Bewegung eindrücklich ein, dass ihre Interessen stärker berücksichtigt werden.

Das Grundgesetz hinkt bislang hinterher, es erwähnt Kinder lediglich im Zusammenhang mit Elternrechten.
Es wird höchste Zeit, dass sich das ändert. Deswegen ist es ganz im Sinne von mut und einer stärkeren Befähigung Einzelner in unserer Demokratie:

Kinderrechte gehören ins Grundgesetz!


 

Arno Pfaffenberger zur Aberkennung der Gemeinnützigkeit von Attac, Campact und der VVN – BdA

Ein Kommentar von unserem Parteimitglied Arno Pfaffenberger zur Aberkennung der Gemeinnützigkeit von Attac, Campact und der VVN – BdA:

Etwas ist faul im Staate Dänemark. In Shakespeares Schauspiel „Hamlet“ bezieht sich dieser Satz auf die Szene, in der Hamlet, Horatio und Macellus den Geist von Hamlets totem Vater sehen.

Etwas ist faul im Staate, das gilt auch für Deutschland. Hier ist es der Geist des autoritären Staates, der nur obrigkeitshörige Untertanen will.

Denn anders lässt sich der Entzug der Gemeinnützigkeit bei progressiven und gesellschaftskritischen Organisationen nicht erklären.

Erst das globalisierungskritische Netzwerk Attac (1), dann Campact (2) und jetzt die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN – BdA) (3).

Alle drei genannten Organisationen setzen sich mit ihrer Bildungs- und Erinnerungsarbeit für die Demokratie, für den Rechts- und Sozialstaat ein.

Gerade im Fall VVN – BdA ist diese Entscheidung fatal.

Die faschistische extreme Rechte produziert sich immer ungenierter in der Öffentlichkeit. Die Grenzen des Sagbaren sind schon längst bis nach ganz rechts verschoben. Die Zahl der von extremen Rechten begangenen Straftaten erreicht immer neue Höchststände.

In solchen Zeiten wird versucht, der ältesten und weit über die Grenzen der gesellschaftlichen und politischen Linken hinaus angesehenen Organisation der antifaschistischen Bewegung die Existenzgrundlage zu zerstören.

Auch dass Organisationen wie Uniter (4) bzw Journalistenwatch (5), welche selbst bei wohlwollender Betrachtung nicht als gut für die Demokratie angesehen werden können, den Status der Gemeinnützigkeit erhalten haben und weiter besitzen, hinterlässt einen faden Beigeschmack.

Selbiges gilt übrigens für die Bertelsmann Stiftung (6), die wohl ihre Funktion als Propaganda Agentur für neoliberale Politik sowie als Steuersparmodell erfüllt, aber nichts für das Gemeinwohl tut.

Die Organisationen, denen die Gemeinnützigkeit entzogen wurde, engagieren sich für den Erhalt und den Ausbau der Demokratie, des Rechts- und Sozialstaates. Sie werden vor die Wahl gestellt, der Regierung nach dem Munde zu reden oder aber finanziell ausgetrocknet und in ihrer Existenz bedroht zu werden. Dieses Vorgehen spricht für ein undemokratisches politisches Denken und Handeln.

Es bleibt zu hoffen, dass die Organisatoren der Zivilgesellschaft und die verbliebenen progressiven Parteien diese Entwicklung nicht tatenlos hinnehmen.


(1) https://m.spiegel.de/politik/ausland/urteil-attac-verliert-gemeinnuetzigkeit-a-1255179.html

(2) https://www.welt.de/wirtschaft/article202284082/Campact-Gemeinnuetzigkeit-aberkannt-Steuervorteil-ade.html

(3) https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/vereinigung-der-nazi-verfolgten-verliert-gemeinnuetzigkeit,RiaapPg

(4)(5) https://www.tagesspiegel.de/politik/uniter-und-jouwatch-wenn-extrem-rechte-vereine-als-gemeinnuetzig-gelten/24066402.html

(6) https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/ueber-uns/wie-wir-arbeiten/finanzierung


 

Die Mobilfunkstrategie der Bundesregierung ist nur eine halbherzige Lösung

Ein Kommentar unseres Mitglieds Ortwin Pinke zur Mobilfunkstrategie der Bundesregierung:

Die Mobilfunkstrategie der Bundesregierung ist nur eine halbherzige Lösung

Auf ihrer Klausurtagung am vergangenen Wochenende in Meseburg hatten CDU, CSU und SPD auch den Mobilfunk auf ihrer Agenda. Doch die daraus hervorgehende Mobilfunkstrategie ist nur eine halbherzige Vorgabe.

Deutschland hinkt schon seit langem der Entwicklung und dem Standard anderer Länder im Mobilfunkbereich hinterher. Dabei geht es unseren Mobilfunkbetreibern nun wirklich nicht schlecht, schaut man sich die Umsätze der letzten 10 Jahre an (Quelle: statista). Jedoch ist offensichtlich wenig von diesen Umsätzen wieder zurück in ein flächendeckendes Netz gegangen. Und es ist auch nicht davon auszugehen, dass sich das zukünftig ändern wird, solange nur nach wirtschaftlichen Maßstäben ausgebaut wird. Und das ist auch der Grund, warum eine der führenden und reichsten Industrienationen der Welt beim Mobilfunk nur auf Platz 70 rangiert (Quelle: faz.net).

Ein einfacher Weg hin zu einer flächendeckenden Nutzung im 4G-Netz ist eine klare Vorgabe an die Netzbetreiber zu einem lokalen Roaming. Denn schaut man sich die Karte der Funklöcher der Bundesnetzagentur für alle Provider an (https://breitbandmessung.de/kartenansicht-funkloch), so wären bei einem lokalen Roaming weite Bereich bereits abgedeckt. Dadurch würden sich die Zahl der noch benötigten Sendemasten reduzieren und damit auch die Kosten. Es würde dann ein Funkmast ausreichen, wo momentan gefühlt jeder Betreiber seinen eigenen Mast stehen hat.

Auch aus ökologischer Sicht wäre die Einsparung von überflüssigen Masten sinnvoll, da Errichtung und Betrieb zusätzliche Ressourcen verbrauchen.

Auch muss man darüber nachdenken, den Netzausbau insgesamt unter staatliche Kontrolle zu stellen oder zumindest den Mobilfunkanbietern klare Auflagen zu machen, um auch die ländlichen oder strukturschwachen Regionen nicht zu vernachlässigen. Denn besonders dort wäre der Ausbau wichtig, um sie wieder attraktiver zu machen und damit auch etwas gegen die zunehmende Landflucht zu tun. Gerade in der heutigen Zeit könnten Firmen Kosten reduzieren, indem sie aus den Städten zurück aufs Land gehen. Mal ganz abgesehen von den vielen klein-
und mittelständischen Unternehmen, die im Zeichen der Zeit immer mehr auf Digitalisierung setzen müssen und ohne flächendeckendes LTE nicht mehr konkurrenzfähig sind.

Dies muss aber nun auch zügig passieren. Hier ist eine Aussage wie „für eine flächendeckende 4G-Versorgung wollen die Mobilfunkbetreiber in den kommenden Jahren tausende neue Standorte errichten“ (Quelle: zdf.de) einfach eine viel zu vage Zeitangabe.

Und vor allem sollten wir einen Schritt vor dem anderen machen. In diesem Falle heißt das, dafür zu sorgen, dass ein flächendeckendes 4G-Netz schnellstmöglich Tatsache wird, denn ein entsprechendes 5G-Netz ist noch lange nicht in Sicht und viele Bereiche kommen mit 4G auch locker aus. Darum ist es wichtiger, zuerst diesen schon längst überfälligen Schritt endlich zu machen, und erst dann den Schritt in eine Zukunft mit 5G.

Zusammengefasst heißt das für mich, dass folgende Maßnahmen umzusetzen sind:

  • eine sofortige Regelung für ein lokales Roaming,
  • klare Vorgaben an die Provider zum Bau neuer Sendemasten,
  • ein beschleunigtes Genehmigungsverfahren für neue, notwendige Standorte.

Zu viel Geld für die Verteidigung

Ein Kommentar unseres Sprechers für Frieden Pepe Rinderer:

Zu viel Geld für die Verteidigung

Laut einem Artikel  der Zeit [1] könnte der Verteidigungsetat der Bundesregierung 2020 weit über 50 Milliarden € steigen. Schon 2019 wurden dafür 43,2 Milliarden eingeplant.

Statistik: Geplante Ausgaben im Bundeshaushalt nach Ressorts* im Jahr 2019 (in Milliarden Euro) | Statista
Mehr Statistiken finden Sie bei Statista 

Im Gegenzug dazu hat die Regierung einen kleinen Beitrag von 2,3 Milliarden für die wichtigen Themen Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit eingeplant. Auch 2020 fällt dieses Ressort, das unseren Planeten für nachkommende Generationen schützen soll, unter sonstige Ausgaben.

Der Kurs wird bestätigt

Am 07.11.2019 bestätigte die Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer den Kurs der Regierung bei ihrer Brandrede an der Universität der Bundeswehr in München. Sie möchte die Auslandseinsätze der Bundeswehr ausweiten und bis spätestens 2031 die Verteidigungsausgaben auf  2 % des Bruttoinlandprodukts erhöhen [2]. Interessant, dass für die Verteidigung das Geld nur so sprudelt. Über 1,5 Milliarden bei der Grundrente konnte sich die Regierung eine gefühlte Ewigkeit nicht einigen und stellt sie jetzt als große Leistung hin.

Die Rede von AKK beweist, dass es bei der Militarisierung nicht um die Menschen geht, sondern um die Sicherung der Handelswege: „Wir sind die Handelsnation, die von internationaler Verlässlichkeit lebt. Wir sind neben China führend in der internationalen Containerschifffahrt – und auf freie und friedliche Seewege angewiesen. Und wir sind in der Mitte eines Europas, das von sicheren Grenzen und gleichzeitig kraftvollem Miteinander lebt – nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch in Wissenschaft und Kultur, unserem gesellschaftlichen Leben.“

Beistand von der EU

Schützenhilfe bekommt AKK von ihrer Vorgängerin und jetzigen EU-Kommissionspräsidentin. Ursula von der Leyen springt auf den Zug auf und möchte „eigene Muskeln aufbauen“ [3] und dafür sorgen, dass auch die geplante Militarisierung der EU schneller vorangeht. Seit Ende der 90er treibt die EU den Aufbau ihres Militärs voran. Sie will sich damit Ressourcen und freien Handel sichern, auch auf Kosten der Menschen anderswo.

2 %-Regelung

Müssen wir uns nicht fragen, ob wir weiter so viel Geld in die Verteidigung und das Militär stecken wollen, die mitunter einen großen Beitrag zur Umweltzerstörung [4] leisten? Oder wollen wir nicht lieber unseren Haushalt in wichtigere Bereiche investieren, unter anderem auch den Umweltschutz? Unsere Regierung rechtfertigt die hohen Ausgaben immer mit der Zwei-Prozent-Regel (Anteil am BIP). Aber sollten wir uns nicht fragen, ob diese Zielsetzung von Wales überhaupt verpflichtend [5] ist? Politik- und Rechtswissenschaftler sprechen sich eindeutig dafür aus, dass die Zwei-Prozent-Zielvorgabe der Nato nicht rechtlich bindend ist. Die Prozentvorgaben von Wales seien eine politische Willensbekundung („non-binding requirement“, „gentlemen’s agreement“, „informal benchmark“) und enthielten keine bindende Verpflichtungen der Mitgliedsstaaten (vgl. Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages [6]).

Gesellschaftlicher Wandel

Weltweit werden die Rüstungsausgaben in die Höhe getrieben. Mit ihnen werden Kriege und Unruhen finanziert, die  Menschen töten, die Umwelt zerstören und den Klimawandel vorantreiben. Befeuert wird dies alles durch das Glaubensbekenntnis des Kapitalismus, der einzig dem Wirtschaftswachstum und dem Konsum predigt, ohne Rücksicht auf die Auswirkungen anderswo. Wir sollten mehr Geld in Mensch, Umwelt und den Planeten investieren, statt diesen zu zerstören. Deswegen sind die hohen Verteidigungskosten und die Militarisierung in meinen Augen nicht gerechtfertigt. Wenn wir den Planeten weiterhin für unsere Nachkommen erhalten wollen, sollten wir endlich einen Wandel weg von Kapitalismus, Konsum und Krieg vollbringen. Wir sollten nach neuen Lösungen für eine bessere Welt suchen, in der ein würdiges Leben für jeden Menschen auf diesem Planeten möglich ist.

[1] https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-10/nato-verteidigungsausgaben-militaer-erhoehung-deutschland
[2] https://www.bmvg.de/de/aktuelles/rede-der-ministerin-an-der-universitaet-der-bundeswehr-muenchen-146670

[3] https://www.heise.de/tp/features/CDU-Politikerinnen-nehmen-SPD-Politikern-den-Neowilhelminismus-ab-4583231.html

[4] https://www.nachdenkseiten.de/?p=54527

[5] https://www.heise.de/tp/features/Muss-Deutschland-den-Ruestungshaushalt-auf-2-des-Bruttoinlandsprodukts-erhoehen-3935186.html
[6] https://www.bundestag.de/resource/blob/505886/e86b5eecc480c0415bff0d131f99789f/wd-2-034-17-pdf-data.pdf

Stadtratswahl München – alle Kandidierenden

mut startet mit einer bunt gemischten Liste in den Kommunal-Wahlkampf. Unsere Kandidierenden für die Stadtratswahl München 2020:

Dilba Stephanie Pädagogin
Stamm Claudia Redakteurin
Kunst Marie-Luise Sozialpädagogin
Seger Achim Künstler
Apfl Eva Verwaltungsfachangestellte in Ausbildung
Ahiagba Joel Student
Schweda Anna Erziehungswissenschaftlerin
Deroubaix Florian Physiotherapeut
Pearce-Blumhoff Christiane Schauspielerin
Niermeyer Kasimir Student
Mühlhäuser Claudia Rechtsanwältin
Rau Andreas Professor Maschinenbau
Beninga Petra Senior Marketing Manager
Jelinski Oliver Informatiker
Stetter Daniela Controllerin
Kern Michael Gastronom
Heeren Irmgard Rentnerin
Kuhlmann Max Jurist
Klunker Susanna Angestellte
Rinderer Josef Bäckermeister
Schmitz Regina Software Trainerin
Schweiger Axel Personalleiter
Neukirchen Leah Softwareentwicklerin
Ferraro Massimo Diplom-Betriebswirt (FH)
Durner Josefine Diplom-Ingenieurin
Schuster Ferdinand Gastwirt
Milosevic Anja Pädagogin
Meineke Ecco Künstler
Voß Daniela Schauspielerin
Pensold Christian Technical Property Manager
Schreiner Julia Historikerin
Kolar Andreas Modedesigner
Linke Jörg Weinhändler
Kirchner Dagmar Head of Marketing & Sales
Hanfstingl Johann Mediengestalter
Heinz Jana Soziologin
Geerken Thorsten Controller
Schönweitz Angela Physiotherapeutin
Heeren Peter Rentner
Schuller Stefanie Mediatorin
Tornieporth Wolfgang Erzieher
Henkel Elisabeth Fremdsprachensekretärin
Krämer Julian Student
Reichel Felicitas Studentin
Felsner Sebastian Abteilungsassistenz
Weiß Barbara Buchhändlerin
Faust Harald Unternehmer
Metz Elisabeth Katharina Betriebsinformatikerin
Beck Laurens Unternehmer
Reinhardt Lieselotte Betriebsrätin
Binder Julia Sozialpädagogin
Wolff Angelika Diplom Informatikerin der Medizin
Britz Nicole IT Infrastruktur Managerin

 

Dies ist die Reihenfolge der Kandidierenden für die Stadtratswahl München. Auf dem Stimmzettel wird ein Teil doppelt aufgeführt sein. Der Listenplatz wird daher von der Reihung hier abweichen.


 

Süddeutsche Zeitung: Stadtratsliste – Drei Frauen an der Spitze

Die Süddeutsche Zeitung schreibt:

Die Partei Mut will mit einer eigenen Stadtratsliste und einer Kandidatin für das Amt der Oberbürgermeisterin erstmals in München bei einer Kommunalwahl antreten. Als Spitzenkandidatin wählten die Mitglieder am vergangenen Wochenende die 43 Jahre alte Pädagogin Stephanie Dilba. Auf Platz zwei wurde die Landtagsabgeordnete Claudia Stamm gesetzt, auf Rang drei Marie-Luise Kunst, die sich in der Flüchtlingspolitik engagiert. Mut muss allerdings für die Zulassung zur Wahl am 15. März 2020 noch je 1000 Unterschriften von Unterstützern für die OB- und die Stadtratsliste vorweisen. Die Listen liegen vom 18. Dezember an in der Stadtinformation, im Kreisverwaltungsreferat und in den Bezirksinspektionen aus. […]

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mehr zu unserer mutigen Liste auf unserer Sonderseite zu Stadtratswahl, sowie alle Kandidierenden in Tabellenform

mehr Infos zur Wahl bei muenchenwaehlt.de


 

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