Fachkräftemangel in der Pflege

Fachkräftemangel in der Pflege

Fachkräftemangel in der Pflege

mut fordert: Endlich den Forderungen der Pflege nachkommen!

Die Pandemie hat uns gezeigt, dass die Leistungen der Pflege der Politik nichts wert sind. Nichts Nennenswertes ist passiert, nichts was bei den Pflegenden und somit auch bei den Pflegebedürftigen ankommt. Bisher blieb es beim Klatschen.

Daher stehen wir für eine Beendigung der Gewinnorientierung aller Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. Weiterhin benötigen Pflegefachkräfte endlich menschenwürdige Arbeitsbedingungen. Eine 30-Stunden-Woche gleicht die enormen physischen und psychischen Belastungen dieser Arbeit aus, selbstverständlich bei gleich bleibendem Gehalt. Ein am tatsächlichen Pflegebedarf gemessener Personalschlüssel ist außerdem Grundvoraussetzung für faire Arbeitsbedingungen und qualitative Pflege. Das bedeutet auch ein Ende der Fallpauschalen. Die Effizienz, die man sich davon erhofft, geht am Menschen vorbei und lässt nachgelagerte Kosten entstehen. Die professionelle Pflege ist nach wie vor ein Frauenberuf. Das liegt u. a. an der geringen Bezahlung dieser sehr komplexen und hochverantwortungsvollen Tätigkeit. Wollen wir den Personalmangel beenden brauchen wir angemessene Arbeitsbedingungen, eine faire Bezahlung und Kinderbetreuung, die an den Schichtdienst angepasst sind sowie flexible Arbeitsmodelle für Eltern.

Ein Beitrag vom Forum Gesundheit.

Tarifvertrag gescheitert

eine Stellungnahme von Vorstandsmitglied Michaela Dietrich zur Ablehnung des Flächentarifvertrags durch die Caritas.

Tarifvertrag gescheitert

Die Caritas stimmt einem Flächentarifvertrag in der Altenpflege nicht zu. Was für ein Signal, gerade in der jetzigen Zeit, in der ein massiver „Pflexit“ droht.

„Pflexit“ droht

Wir laufen in Gefahr, dass die sowieso schon desolate Lage in Alten- und Pflegeheimen völlig eskaliert. Es reicht eben nicht, einen bundesweiten Tarifvertrag zu schaffen, der immer noch so geringe Gehälter vorsieht, dass die Caritas mit dem Argument der Verschlechterung für ihre Angestellten das Vorhaben zum Platzen bringen kann.

Die Ablehnung des flächendeckenden Tarifvertrags für die Pflege durch die Caritas verwundert Außenstehende, aber für Pflegende ist es eine weitere Ohrfeige, die sich in eine Serie von Rückschlägen einreiht. Ein bundesweiter Tarifvertrag wäre ein Schritt in die richtige Richtung gewesen. Aber sowohl die Pflegeversicherung, die Fachkräftequote als auch der Personalschlüssel müssen parallel reformiert werden. Denn die Arbeitsbedingungen für Pflegende und die menschenunwürdigen Bedingungen für Pflegebedürftige werden sich mit einer Einzelmaßnahme nicht verbessern. Die Forderung von Arbeitsminister Heil, Jens Spahn solle seinem Versprechen, die Refinanzierung der Pflege an einen Tarifvertrag koppeln, ist nicht annähernd ausreichend. Es wäre (wieder) ein Tropfen auf den heißen Stein und ändert nichts an den Ursachen für den Personalmangel.

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Tarifvertrag gescheitert