World Refugee Day

Unser Themensprecher für Asyl und Zuwanderung, Arif Abdullah Haidary, sprach für mut bei der Kundgebung anlässlich des World Refugee Day in München.

Die Geflüchteten sieht unser Themensprecher als Chance für Deutschland. Er verwies auf die Mahnungen von Verbänden wie z.B. der Handwerkskammer München, die angesichts des demographischen Wandels Zuwanderung als notwendig erachten.

Nötig sei es, dass alle Menschen unabhängig von Nationalität und Aufenthaltstatus die im Grundgesetz stehenden Rechte einfordern können und sie ihnen auch gewährt würden, denn „im Grundgesetz steht, Bildung ist das Recht von allen Menschen – und da steht nichts von Deutschen, Afghan*innen oder Afrikaner*innen oder jemand anderem. Da steht: Jeder hat das Recht auf Bildung“, so Arif Haidary.

Er sei auch deshalb Mitglied der Partei mut, da die von Claudia Stamm gegründete Partei sich konsequent für eine menschliche Asylpolitik einsetze.


World Refugee Day: Quelle Vereinte Nationen


 

Mein Weg zu mut – Hari

Heute stellen wir Euch Hari Faust vor, ein Münchner Kindl, das auf dem 2. Bildungsweg Informatik studiert hat. 15 Jahre später gründete und baute er eine Kaffeerösterei in München Giesing auf. Das Unternehmen hat er 2015 an einen Nachfolger verkauft und übergeben.

Wer ist das? Die da bei mut mitmachen?

Wer steckt hinter mut? – Ein paar Beispiele haben wir Euch schon gezeigt [Mein Weg zu mut – alle Geschichten]

Wir haben sie alle gefragt, was sie bewegt und was sie bewegen wollen, wer ihre Vorbilder sind oder wie die Gesellschaft in 20 Jahren aussehen sollte.

Hier sind ihre Geschichten.
Die Menschen hinter mut:

Hari Faust, 55

Die Entwicklung der politischen Landschaft in den vergangenen Jahren hat mich wütend gemacht.

Erst waren es die angeblich faulen Südeuropäer*innen, die unseren Wohlstand bedrohen – Stichwort Eurokrise, später dann die aus den Krisengebieten dieser Welt zu uns Geflohenen.

Es sind immer die „Anderen“ Schuld und die etablierten Parteien haben aus Angst um ihre Wähler*innen dieses „Wir gegen die Anderen“ mitbefeuert. Aus meiner Zeit als Unternehmer und Kaffeeröster weiß ich aber, dass nur Kooperation auf Dauer erfolgreich sein kann.

Um diese negative Energie in etwas Positives zu wandeln, habe ich mich entschlossen, mich in einer Partei zu engagieren.

Manche Parteien waren mir zu dogmatisch und bei manch anderen konnte ich vor lauter Kompromissen kein Programm mehr erkennen.

Was mir bei mut gefallen hat, ist der Fokus auf die Menschenwürde und -rechte.

Die 30 Artikel der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und die 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung (SDG) der Vereinten Nationen sind die beste Basis für eine solidarischere und gerechtere Welt, in der wir gemeinsam die größte Herausforderung der Geschichte -den menschengemachten Klimawandel- zu meistern versuchen.

Unser Wohlstand basiert auf zwei Säulen, die auf Dauer nicht tragfähig sind. Einen kontinuierlichem Wachstum und der Ausbeutung der Natur und Bewohner*innen in anderen Teilen der Welt.

Die Politik muss den Rahmen setzen, dass weltweit der Ressourcenverbrauch minimiert und ein Umfeld geschaffen wird, in dem alle Menschen überall ein gutes Aus- und Einkommen haben.

Und jeder Einzelne von uns kann und muss dazu beitragen: durch bewussteren Konsum und Mobilität und durch mehr Mitmenschlichkeit.

In Abwandlung des Wahlspruchs der letzten Bundestagswahl wünsche ich mir eine Welt, in der wir alle gut und gerne leben können.

Wenn wir mutig sind schaffen wir das!


Hari Faust war auch Referent auf unserer Konferenz „Anders wirtschaften“: Thema Kaffeehandel


 

Danke für die Unterstützung!

Zu den Ergebnissen der Kommunalwahl Statements von Jörg Linke, Co-Vorsitzender und Claudia Stamm, Mitgründerin und Vorstand von mut:

Jörg Linke:

„Liebe Wähler*innen, liebe Unterstützer*innen, liebe Aktive von mut,

die Kommunalwahlen in Bayern liegen hinter uns. Ich möchte Euch/Ihnen allen sehr herzlich für Eure/Ihre Stimmen, für den vielfältigen Zuspruch und für so viel leidenschaftliche Unterstützung ganz, ganz herzlich danken. Schon alleine die gemeisterte Hürde der Unterschriftensammlung in München war für mich persönlich eine zwar nervenaufreibende, aber großartige Erfahrung.

Trotz des großen Einsatzes überall vor Ort war diese Kommunalwahl für unsere junge Partei mut leider keine Wahl bahnbrechender Erfolge. Aber sie war zumindest eine Wahl der kleinen, positiven Schritte. So wurden in fast allen Kommunen, in denen mut-Mitglieder im Rahmen gemeinsamer bzw. bunter Listen aktiv waren, Vertreter*innen dieser Listen gewählt. In Landshut dürfen wir unserem Mitglied Falk Bräcklein sehr herzlich zum Einzug in den Stadtrat gratulieren. Weitere mut-ige Kandidierende haben respektable Ergebnisse erzielt. Es blieb ihnen leider – oft nur äußerst knapp – der Einzug in das Kommunalparlament versagt.

Die Kommunalwahl hat uns zweierlei gezeigt: Zum einen ist es ein sehr mühevoller Weg, eine junge Partei, die konsequent für menschliche Werte, Solidarität und Nachhaltigkeit eintritt, einem breiteren Publikum bekannt zu machen. Zum anderen haben wir aber in unzähligen Gesprächen und Diskussionen erlebt, wie wichtig es ist, dass wir genau dies auf politischer Ebene tun.

Deshalb werden wir uns zwar selbstkritisch mit dem Ergebnis dieser Wahl auseinander setzen, aber auch beharrlich weitermachen.

Ich glaube, dass wir nur so als Partei wachsen können, um unseren Zielen zukünftig mehr Gehör zu verschaffen.
Ihr/Euer
Jörg Linke, Co-Vorsitzender“

Claudia Stamm:

„Wo fange ich nur an?
Beim Ergebnis? Dass es wohl knapp nicht gereicht hat? Oder bei dem, was mir der Wahlkampf so zeigte und brachte?
Beim Ergebnis! Ja, es hat wieder mal knapp nicht gereicht. Das gab es schon öfter in meinem politischen Leben, arschknapp – wie man so schön sagt. Doch, liebe alle, in diesem Fall kann ich für mich sagen: Es hat wohl nicht sollen sein, ABER ich hätte mir diesen Sitz für mut so sehr gewünscht, für eine neue nach vorn gewandte Politik mit viel Herzblut und Willen zum Verändern.

Denn das ist genau das, was unsere Wahlkämpfer*innen so wahnsinnig an den Tag gelegt haben. Danke dafür!!! Das ist auch das, was Anja Milosevic und mir bei unserem Wahlkampfabschluss Gäste widergespiegelt haben: Dass sie ganz begeistert seien von den Menschen bei mut und wie sich alle einbrächten.

Tatsächlich war es so, dass dieses mut-Loben sehr lang andauerte und im Grund für vieles Hoffnung macht(e).
Aber klar, auch mir hat der Wahlkampf gezeigt, wie viel Kraft und Lust ich wieder habe, mich einzusetzen und mich zu engagieren – auch in Erinnerung an meinen Mann hätte ich wieder gern mutgestaltet (oh, das hat mir jetzt die Autokorrektur aus einem mitgestaltet gemacht 😉 ).

Im Moment bleibt mir nur, mich sehr, sehr herzlich bei allen zu bedanken, die unsere Partei und mich unterstützt und gewählt haben.

Der Vorstand – auch diejenigen, die nicht in München wohnhaft sind – hat alles dafür getan, um mut in München zu unterstützen. Danke! Zwei Menschen möchte ich dennoch noch einmal besonders hervorheben. Das ist zum einen die Fotografin. Sie hat mir Power gegeben und insbesondere wieder das Vertrauen, vor der Kamera zu stehen. Aber vor allem Marion Ellen, die unermüdlich kämpfte – so als ob sie selbst einen Sitz im Rathaus ergattern wollte. Dabei stand sie nicht mal auf der Liste. Rund um Social Media tat sie alles für mut, was ging, und stieg auch noch in das neue Metier „Filmen“ ein, unglaublich. Vielen Dank!

D a n k e!“


 

Internationaler Frauentag 2020 – Es gibt viel zu tun!

8. März. Internationaler Frauentag! Leider kein Grund zu verschnaufen – es gibt genug zu tun! Nach wie vor liegt Deutschland beim Gender Pay Gap weit hinten, an dritt-letzter Stelle im europäischen Vergleich. Um so schöner war es, dass dieses Jahr der Marienplatz gut gefüllt war, als es darum ging, Rechte von Frauen und Forderungen zu formulieren.

Zum Internationalen Frauentag gab es diverse Aktionen mit unserer Beteiligung:

Während eine Stadtführung zum Frauentag über „Frauen in Giesing“ stattfand, hielt Claudia Stamm in guter Tradition auf dem Marienplatz eine Rede zum 8.März: YouTube: Weltfrauentag 2020 – Rede in München

Bei bestem Wetter und bestem Kampfgeist ging es nach den Kundgebungen mit dem Demozug durch die Innenstadt um den Forderungen noch einmal Nachdruck zu verleihen.

Im nächsten Redeblock sprach dann auch Vorstandsmitglied Marion Ellen auf der Versammlung und forderte „Nennt ihre Namen!“ – viele Leistungen von Wissenschaftlerinnen und Politikerinnen aus Gegenwart und Vergangenheit sind nach wie vor unbekannt.  Die erst kürzlich verstorbene Katherine Johnson und ihre Kolleginnen Dorothy Vaughan und Mary Jackson nannte sie beispielhaft und erwähnte noch einige Frauen aus Politik und Wissenschaft.

„München, Dein Stadtrat! Wo waren, wo sind Deine Frauen?“ hieß es kurz danach auf einer Podiumsdiskussion von frau.kunst.politik.:

Politikerin in der Nachkriegszeit und heute
Ein Historischer Rückblick – eine Auseinandersetzung mit der Gegenwart

mit
Dr. Corina Toledo, Politikwissenschaftlerin, frau-kunst-politik
Johanna Panagiotou , ang. Kulturhistorikerin, Referentin bei frau-kunst-politik
Marie-Jules Mpot Mimbang, Politikwissenschaftlerin, Referentin bei frau-kunst-politik

Claudia Stamm berichtete hier von ihren Erfahrungen als weibliche Abgeordnete im Bayerischen Landtag: YouTube: „München, Dein Stadtrat! Wo waren, wo sind Deine Frauen?“

Es ist wichtig, dass man auch überparteilich zusammenarbeitetet! Ein Statement von Claudia Stamm nach unserem überparteilichen FrauenSTAMMtisch rund um die Fragen „Wo stehen wir in Sachen Gleichstellung? Und wie kommen wir endlich weiter?“  mit Johanna Rumschöttel, Barbara Stamm und Claudia Stamm auf dem Podium –  moderiert von Kathrin Buchner: YouTube: 8. März. Zusammenfassung


 

Ja zum Landestheater! – aber keine „Isarphilharmonie“

Ja zum Landestheater! – aber keine „Isarphilharmonie“

Mehr als 30 Besucher*innen waren am Samstagabend der Einladung der offenen Listen von Die Linke/mut zur kulturpolitischen Weinprobe in den Schwarzen Hahn in Landshut gefolgt. Durch den Abend führten Daniela Voß (Schauspielerin und Stadtratskandidatin für die Partei mut in München) und Jörg Linke (Weinhändler und ebenfalls Stadtratskandidat in München).

Als Einstieg wählten sie – passend zum Thema Queerpolitik – den Weißwein „Bunte Liebe“ der Winzerin Simona Maier. Christl Gahr (parteilose, stellvertretende Vorsitzende von „Queer in Niederbayern e.V.“) stellte den Bezug zu Landshut her: „Queerpolitik ist immer Realpolitik, denn sie geschieht auf allen politischen Ebenen! Sei es bei der Umsetzung von Christopher Street Days, der Gleichstellungspolitik oder der Reformierung des Transgender-Gesetzes. Sich in einem Dorf in Niederbayern zu outen ist auch heute leider noch mit vielen Härten verbunden. Deshalb sind Öffentlichkeits- und Toleranzarbeit umso wichtiger!“ Der nächste CSD in Landshut findet am 26. September 2020 statt.

Mit dem zweiten Weißwein „VISION“ vom Weingut Huber leiteten die Gastgeber über zu den Vorstellungen von Die Linke/mut zur Förderung der Subkultur in Landshut. Dazu erklärte Marie-Sophie Vogel, parteilose Kandidatin auf Listenplatz 3 für den Stadtrat in Landshut und Mitbegründerin der Bürgerinitiative „Rettet die Martinsschule“: „Die bestehenden kulturellen Angebote in Landshut und Umgebung müssen besser vernetzt und zugänglich gemacht werden. Dabei darf nicht die Förderung von Leuchtturmprojekten im Vordergrund stehen! Die Auseinandersetzung um die Weiternutzung der Martinsschule hat den Menschen bewusst gemacht, wie viele Objekte an prominenter Stelle leerstehen. Landshut braucht endlich ein selbstverwaltetes Zentrum für Kunst, Kultur und Vereinsleben!“

Der dritte Themenkomplex beschäftigte sich mit der Theaterlandschaft in Landshut. Diese sei mit dem Landestheater Niederbayern, dem Theater Nikola, dem Kleinen Theater und mehreren Laienschauspielgruppen verhältnismäßig breit aufgestellt. Falk Bräcklein (Listenplatz 1 für den Stadtrat in Landshut) erklärte: „Wir stehen fest hinter dem Landestheater Niederbayern! Man muss anerkennen, welche großartige Arbeit die Künstlerinnen und Künstler unter widrigen und teils sehr bedenklichen Umständen am aktuellen Standort im Theaterzelt leisten! Uns ist bewusst, dass das kein Dauerzustand sein kann. Deshalb müssen die Planungen für den Standort im Bernlochner-Komplex so schnell wie möglich abgeschlossen werden, um überregionale Fördermittel beantragen zu können. Sollte sich danach jedoch herausstellen, dass die Eigenmittel den Haushalt der Stadt massiv überfordern, werden wir einen alternativen Standort vorschlagen. Wir brauchen das Landestheater – aber keine ‚Isarphilharmonie‘ nach Hamburger Vorbild!“

Der Rotwein „Zwara Vasn“ vom Weingut des österreichischen Musikers Voodoo Jürgens sorgte für den Einstieg zu den Themen Konzerte und Festivals. Dazu berichtete Max Geisel (Listenplatz 15 zur Kreistagswahl im Landkreis Landshut) von seinen Erfahrungen: „Ich bin seit 8 Jahren im Jugendkulturverein ‚Adam und e.V.‘ aktiv und war unter anderem bei der Organisation des Festivals ‚Unta de Bam‘ beteiligt. Solche Projekte sind für junge Menschen enorm wichtig, um ihre Fähigkeiten zu entdecken, in einem ungezwungenen Rahmen Verantwortung zu übernehmen und Selbstorganisation zu erlernen. Außerdem erhalten dadurch auch eher unbekannte Künstlerinnen und Künstler die Möglichkeit, ihr Können auf einer großen Bühne zu zeigen!“

Zum Abschluss des Abends widmeten wir uns dem Nachtleben und der Kneipenkultur in Landshut. Den Anfang machte Claudia Stamm (Gründungsvorsitzende der Partei mut und Stadtratskandidatin in München), die von der Situation in der Landeshauptstadt berichtete. Der gemeinsame OB-Kandidat Stefan Hemmann bezog daraufhin Stellung: „Wir fordern, dass der Mietschutz auch auf Kneipen und Wirtshäuser ausgeweitet wird! Zudem sprechen wir uns ganz klar gegen die Einführung einer Sperrstunde aus. Gerade die kleinen Eckkneipen sind Orte der Begegnung und prägen den Charakter eines Stadtteils mit. Wir müssen aufpassen, dass die Wirtshauskultur erhalten bleibt und nicht Stück für Stück von zahlungskräftigen, gesichtslosen Ketten verdrängt wird!“


 

Abschottungspolitik: Demo in Würzburg

In Würzburg protestierten ca 200 Teilnehmer*innen gegen die Abschottungspolitik der EU.

Julian Höfner:

„Was sich in den letzten Tagen an der türkisch-griechischen Grenze abspielt ist die Auswirkung der europäischen Abschottungspolitik. Europa muss Verantwortung übernehmen und zu den Menschenrechten stehen.“

Foto Katja Ruprecht 

Mehr zum Thema:

Artikel von von Arno Pfaffenberger, Themensprecher für Asyl und Zuwanderung, zur Lage Geflüchteter in Griechenland, zum EU-Türkei-Deal und der Abschottungspolitik Europas: Zeit zum Handeln – Zeit für Menschenrechte jetzt!


 

Nur mut München!

Nur mut München!  – Ein paar Antworten von Claudia Stamm zur Stadtratswahl in München: 

„mut steht konkret, und hat es sich nicht nur auf die Fahnen geschrieben für die Themen ein, die wir vorantreiben wollen. So zum Beispiel: echte Teilhabe – eben, dass wir nicht nur über oder stellvertretend für die Menschen reden, für die Politik gemacht werden soll.

So sieht unsere Liste, und insbesondere auch unsere vordersten Plätze aus. Fast könnte man meinen, wir haben eine Check-Liste gehabt: Da gibt es die junge Lesbe, diejenige, die durch die Flüchtlingsarbeit zur Politik gefunden hat genau so wie den Muslim, der gleichzeitig noch in der Hip-Hop-Kultur daheim ist, den blinden Kandidaten wie die etwas engagierte Schauspielerin. Unsere OB-Kandidatin ist bekannt aus dem Kampf gegen Rechts und ich bin nicht nur mit Politik groß geworden, sondern war ja auch fast ein Jahrzehnt im Landtag. Nach dem plötzlichen Tod meines Mannes war es gut, dass ich dieses Amt nicht mehr erfüllen musste, doch jetzt habe ich wieder die Kraft und Energie, mich als Politikerin für Menschen und Werte einzusetzen – vor allem im Bereich Gleichstellung (im weitesten Sinne) und Bürgerrechte.

Das Sammeln der Unterschriften hat eines gezeigt: Die enorme Team-Leistung bei mut war unglaublich. Auf diese Teamleistung können dann auch unsere Stadträt*innen bauen. Es ist einfach an der Zeit, mit Elan wieder große Ideen umsetzen zu wollen.

So steht mut für eine autofreie Innenstadt mit Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs – vor allem überirdisch, dabei ist die Tram das Beste. Oder aber auch, dass endlich bei der Ampelschaltung wirklich der Fußgänger Vorrang hat. Am liebsten würde ich mir die Planungs-Menschen am Ärmel packen und mit ihnen mal einen Spaziergang durch die Stadt machen, damit sie sehen, wie oft und vor allem wie lange man als Fußgängerin stehen bleiben muss, während die Autos Vorrang haben.

In manchen Bereichen, die mut vorantreiben will, ist die Stadt – im Vergleich mit anderen – schon ganz gut. Stichwort: Umgang mit Geflüchteten. Doch eines ist klar: Diese Stadt können sich jetzt schon viele Menschen nicht leisten, die man aber braucht, um eine Stadt am Leben zu halten, die Verkäuferin, die Erzieherin und der Polizist sind diese Menschen zum Beispiel. Das heißt, auch in der Wohnungspolitik müssen für Menschen radikalere Konzepte her.

Unsäglich ist eigentlich die Energiepolitik der Stadt – dafür, dass hier jahrelang Rot-Grün regiert hat, keinerlei Ideen und Konzepte für dezentrale Energieversorgung, sondern hier hatte man einfach auf die alten Energie-Quellen gesetzt (Stichwort Steinkohle), dabei ist es doch einfach: Die Stadt selber hat so viele Dächer! Einfach erneuerbare Energiequellen drauf, und hier endlich ein schlüssiges Konzept zur weitestgehend (autarken) Versorgung entwickeln.

Ein weiterer Punkt ist das Nicht-Fördern von Subkultur und sozio-kulturellen Räumen – ein No-Go. Mit mehr mut im Stadtrat gäbe es hier eine klare Stimme, auch in München nicht nur Prestige-Projekte zu fördern, sondern mehr Geld in Subkultur und freie Kulturszene zu stecken.

Also ganz klar: Nur mut 😉 !“


Das Kommunalwahlprogramm von mut: Programm für München 

Im Oktober 2019 sprach Claudia Stamm auf dem „Geile Uschi Kongress“ in Köln auch unter anderem darüber warum mut gegründet wurde: Video zur Rede


 

Großer Waldspaziergang im Steigerwald

Ein Statement unseres Vorstandsmitglieds Julian Höfner:

„Knapp 100 Menschen versammelten sich heute zu einem Waldspaziergang im Steigerwald. Ein breites Bündnis aus Vereinen, Parteien und aktivistischen Gruppen hat dazu aufgerufen gemeinsam mit ihnen für einen Nationalpark Steigerwald zu demonstrieren. Auch wir haben uns der Veranstaltung angeschlossen. Der Steigerwald ist einer der letzten großen Buchenwälder in Europa und ist damit besonders schützenswert.“


Mehr zum Waldspaziergang auf der Seite des Freundeskreis Nationalpark Steigerwald

Mehr zum Nationalpark Steigerwald auf Wikipedia


Markus Söder trifft auf die Seebrücke Würzburg

Ein Statement unseres Vorstandsmitglieds Julian Höfner:

„Heute kam der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder für eine Wahlkampfveranstaltung der CSU nach Würzburg. Wir haben uns dem spontanen Protest der Seebrücke Würzburg angeschlossen um ein Zeichen gegen die unmenschliche Abschiebepolitik, die maßgeblich von Bayern betrieben wird, zu setzen.“


mut Unterfranken ist Bündnispartner der Seebrücke Würzburg

Seebrücke Würzburg auf Twitter


Aktuelle Stellungnahme zur Corona-Pandemie

Aktuelle Stellungnahme zur Corona-Pandemie des Forums „Gesundheit und Pflege“

Angesichts der Entwicklung in Italien rechnet Bundesgesundheitsminister Jens Spahn damit, dass sich das Coronavirus auch in Deutschland ausbreiten kann. „Durch die Lage in Italien ändert sich auch unsere Einschätzung der Lage: Corona ist als Epidemie in Europa angekommen, deshalb müssen wir damit rechnen, dass sie sich auch in Deutschland ausbreiten kann“ sagte Spahn auf einer Pressekonferenz in Berlin. Dafür sei Deutschland bestmöglich vorbereitet.

Ist Deutschland das wirklich? Die Krankenhäuser werden schnell in den Grenzbereich ihrer Leistungsfähigkeit kommen. Was helfen Isolierstationen, wenn kein Pflegepersonal vorhanden ist, um diese zu versorgen? Schon jetzt werden Isolationszimmer in Krankenhäusern immer wieder aufgrund Personalmangels vorübergehend geschlossen.

Trotz erhöhter Wachsamkeit ist das Virus (noch) kein Grund zur Panik, jedoch ist es einfach falsch zu behaupten, Deutschland sei dagegen gewappnet. Technisch sicherlich, personell definitiv nicht. Jede Grippewelle bringt jetzt schon die Krankenhäuser an die Grenzen der Versorgungsmöglichkeit und geht mit einer überhöhten Arbeitsbelastung von Ärzt*innen und Pfleger*innen einher.

Das Coronavirus, jetzt als Virus Sars-CoV-2 bezeichnet, wird nicht das letzte neuartige Virus bleiben, das sich bei uns verbreiten wird.

„Gerade deshalb ist es umso wichtiger, das Gesundheitssystem zu reformieren“, so Michaela Dietrich, Sprecherin für Gesundheit und Pflege, die bei der Kommunalwahl für den Rosenheimer Kreistag kandidiert. „Die Gewinnorientierung der Krankenhäuser wird hier zunehmend zu einem Problem. Denn das Vorhalten von strukturellen und personellen Ressourcen für den Fall einer Epidemie ist finanziell unattraktiv.“


 

Betrieben von WordPress | Theme: Baskerville 2 von Anders Noren.

Nach oben ↑