Main-Post: Altersarmut: Warum Rentner in Unterfranken demonstrierten

Die Main-Post schreibt: Gegen Altersarmut und für eine solidarische Rente gingen in Würzburg und Schweinfurt Rentner auf die Straße. Zu den Mahnwachen kamen aber nicht nur Rentner.

Als Kinderkrankenschwester hat Heidi Blum gearbeitet, 45 Jahre lang, im Schichtdienst. „Hätte ich keine Zusatzversicherung abgeschlossen, könnte ich heute von meiner Rente nicht leben“, sagt die Würzburgerin. Am Freitagnachmittag stand sie daher in der Eichhornstraße in der Würzburger Innenstadt, um gegen Altersarmut zu demonstrieren.

Die rund 300 Mitglieder starke Facebookgruppe „Gemeinsam gegen Altersarmut Würzburg und Umgebung“ hatte zu der Mahnwache aufgerufen. Eine bedingungslose Grundrente von 960 Euro, Zuschläge nach Beitragsjahren und eine dreizehnte Rente als Urlaubs- und Weihnachtsgeld fordern die Rentner unter anderem.

Unruhen im Vorfeld: Steht die Bewegung Rechten nahe?

Zu Beginn der Veranstaltung um 14 Uhr waren auf dem QR-Platz etwa 40 Menschen versammelt, die wenigsten von ihnen waren jedoch Rentner: Drei Teilnehmer schwenkten Fahnen mit dem Logo der linken Gruppierung Antifaschistische Aktion (Antifa), ein Banner zeigte neben dem Antifa-Logo den Spruch „Armut hat System – Kapitalismus überwinden“.

Altersarmut betreffe alle, so der 24-jährige Julian Höfner, der auch im Vorstand der „Mut“-Partei ist. „Wir hatten Sorge, dass Rechte das Thema besetzen und die Veranstaltung für sich nutzen“, erklärte Höfner seine Teilnahme an der Mahnwache.

Mehr lesen


Unser Video Aufruf:  1000 Unterschriften für mut München

All unsere Kandidierenden in Tabellenform

Informationen der Stadt München: Finden Sie hier


 

Mein Weg zu mut – Cora

Wer ist das? Die da bei mut mitmachen?

Heute stellen wir Euch Cora aus der Oberpfalz vor.
Wer steckt hinter mut? – Ein paar Beispiele haben wir Euch schon gezeigt [Mein Weg zu mut – alle Geschichten]

Wir haben sie alle gefragt, was sie bewegt und was sie bewegen wollen, wer ihre Vorbilder sind oder wie die Gesellschaft in 20 Jahren aussehen sollte.

Hier sind ihre Geschichten.
Die Menschen hinter mut:

Cora

mut ist für mich die einzige Partei, die tatsächlich Mut hat, an festgefahrenen Denkweisen zu rütteln und einen ökonomisch-ökologischen Wandel anzustreben um damit Ungerechtigkeiten – lokal wie global- aus der Welt zu schaffen und wieder ein solidarisches Miteinander zu erreichen. Bei mut steht die Menschlichkeit im Mittelpunkt – genau wie bei mir.

Nachdem ich zunächst berufspolitisch aktiv geworden bin, trieb mich der wieder aufkeimende Rechtspopulismus auf die Straße und schließlich zu mut.

Ich hoffe, wir können die Menschen dafür begeistern, wieder mit Herz und Verstand zu agieren. Ich wünsche mir, dass wir in 20 Jahren eine deutliche Wende in der Weltwirtschaft erreicht haben, die unsere Natur und das Klima schützt und dabei die Menschenrechte achtet. Ich will eine Gesellschaft, in der Teilhabe und Vielfalt die Basis des Zusammenlebens beschreiben. Im Detail stelle ich mir autofreie Innenstädte vor, blühende Wiesen auf allen unbebauten Flächen, begrünte Dächer und wieder mehr natürliche Wälder. Ich sehe Treffpunkte und Gemeinschaftshäuser in Dörfern und Stadtteilen, in denen sich die Menschen austauschen und unterstützen können und lokale Produkte und Dienstleistungen angeboten werden.

Ich wünsche mir, dass die Wegwerfmentalität ein Ende hat und alles wieder seinen Wert bekommt. Von Rassismus will ich nur noch in Geschichtsbüchern lesen.

Was andere als mutig bezeichnen sehe ich oft einfach nur als anständig. Nicht duckmäusern, sein Herz auf der Zunge tragen, offen sein und lernwillig. Nicht sich selber in den Mittelpunkt stellen, sondern für Gerechtigkeit kämpfen. Ich bewundere Menschen, die sich für die Schwachen einsetzen und dafür auf vieles verzichten. Menschen, die anpacken und nicht nur reden. Die etwas ändern und sich nicht nur beschweren. Menschen, die sich gegen Unrecht einsetzen. Was wäre eine Welt ohne sie?

Mein Name ist Cora und ich lebe in Regensburg. Ich bin Logopädin und seit 2015 in eigener Praxis tätig. Zu meinen Hobbys, für die ich immer zu wenig Zeit habe, gehört Fotografieren, Garteln, Wandern, Musik hören, Spieleabende mit Freunden, Basteln und Handwerken. Außerdem beobachte ich gerne die Vogel- und Insektenwelt im Garten.

Aktiv bin ich noch in der Bewegung DIEM25, um auch auf europäischer Ebene Veränderungen voranzutreiben.


 

Münchner Wochenanzeiger: Partei „mut“ will in den Stadtrat

Der Münchner Wochenanzeiger schreibt:

Am Sonntag, 15. März, finden in Bayern die Kommunalwahlen statt. In München sind für den Stadtrat 80 Mandate zu vergeben. Neben den etablierten politischen Parteien bewerben sich auch einige neue Gruppierungen um Stimmen. Manche von ihnen ringen noch um die Zulassung zur Wahl.

Darunter die Partei mut (Eigenschreibweise), deren prominentestes Gesicht die frühere Grünen-Politikerin Claudia Stamm ist. 1.000 Unterschriften wahlberechtigter Bürgerinnen und Bürger müssen die Neulinge bis Anfang Februar beibringen, um antreten zu dürfen. […]

weiterlesen


Unser Video Aufruf:  1000 Unterschriften für mut München

All unsere Kandidierenden in Tabellenform

Informationen der Stadt München: Finden Sie hier


 

Weihnachten und das christliche Europa

Weihnachten – Christentum – Asylpolitik

Ein Text von Arno Pfaffenberger, Themensprecher für Asyl und Zuwanderung:

Weihnachten und das christliche Europa

Wir sind kurz vor Weihnachten und es scheint mir Sinn zu machen, an die Weihnachtsgeschichte und deren Bedeutung für uns auf der Wohlstandsinsel (auch wenn dieser Wohlstand für viele hier nur relativ ist) Europa zu erinnern.

Die Geschichte von Weihnachten ist eine Geschichte von Flucht vor Verfolgung, eine Geschichte der Angst vor dem Verlust von Macht.

Die Geschichte des Christentums ist eigentlich die Geschichte von Liebe statt Hass, ist die Geschichte des Teilens, des Mitgefühls, der Schwester- und Brüderlichkeit – es ist die Geschichte der Solidarität.

Und heute? Menschen sterben im Mittelmeer, sterben in den afrikanischen Wüsten, vegetieren an der Außengrenze der EU in Bosnien, leben unter unwürdigen Bedingungen in Griechenland und Italien.

Ist es das, was wir wollen im christlich-abendländischen Europa?

Das ohrenbetäubend laute Schweigen? Signalisiert es gar Zustimmung zu diesen unchristlichen Verhältnissen?

Wie ist das vereinbar mit den Lehren des Christentums? Liebe deinen Nächsten wie dich selbst? Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan? Die Geschichten vom barmherzigen Samariter und von Sankt Martin? Wollen wir nicht in diesem Sinne leben?

Es braucht einen Aufstand der Anständigen. Einen Aufstand der Nächstenliebe, der Schwester- und Brüderlichkeit, der Solidarität.

Gelebtes Christentum heißt Verhältnisse zu überwinden, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist.

Ich hoffe, dass wir den Sinn des Christentums, den Sinn von Weihnachten wieder entdecken und wieder leben.

Leben in dem Sinne, dass wir politisch werden, dass wir uns einmischen, einmischen für die Rechte aller Menschen – dafür setzen wir von mut uns ein.


 

Lea Maurer

Lea Maurer, unsere Kandidatin für BaLi, die Bamberger Linke Liste :

„Für mich stehen ein solidarisches Miteinander und die Gemeinwohlorientierung innerhalb unserer Stadt an erster Stelle. Ohne Anfeindungen verschieden zu sein und ein menschenwürdiges Leben für alle sollte selbstverständlich sein. Soziale Berechtigung und ein Zusammenleben auf Augenhöhe sowie die Möglichkeit der freien kulturellen Entfaltung tragen dazu bei.

Außerdem darf konsequenter Klimaschutz auch auf kommunaler Ebene nicht weiter aufgeschoben werden.

Bamberg braucht neue, mut-ige Ideen für eine gemeinsame Zukunft voller Toleranz und Vielfalt!“

Weitere Infos über Lea Maurer:
23 Jahre alt
B.A. BWL Handel
aktuell: B.A. Politikwissenschaft mit dem Nebenfach Islamischer Orient

Lea Maurer: „Politisiert wurde ich im Jahr 2015, als ich intensiven Kontakt mit Geflüchteten aufgebaut habe. Durch die direkten Erfahrungen habe ich begonnen, politische Entscheidungen und staatliches Vorgehen zu hinterfragen. Für mich steht fest: die Anerkennung der Würde jedes Menschen ist ein hohes Gut, das es unbedingt zu respektieren gilt.“


 

Stephanie Dilba – wer bist du?

Wie kam es zur OB-Kandidatur?

Ich liebe München. München ist die Stadt, in der ich aufgewachsen und zur Schule gegangen bin und in der ich studiert habe. Um ehrlich zu sein, war ich nie länger weg als 15 Monate.
Ich möchte mich für „meine“ Stadt mit all ihren Bewohner*nnen einsetzen – egal, ob diese gerade hergezogen, Ur-Münchner oder hierher geflüchtet sind. München muss für alle lebens- und liebenswert bleiben bzw. werden. München ist eine Stadt mit einer hohen Lebensqualität für viele – aber noch lange nicht für alle.
München ist ein attraktiver Wirtschaftsstandort und zieht deshalb viele Menschen an; der Wohnungsmarkt wird dieser Tatsache schon lange nicht mehr gerecht. Als Folge können sich viele Münchner*innen ihre Wohnungen nicht mehr leisten. Das kann und darf so nicht weitergehen. München hat viele schöne Grünflächen – aber die Straßen sind zunehmend überlastet, die Parkplätze überfüllt, Lärm und Abgase dominieren nicht nur die Innenstadt und den Mittleren Ring. München hat ein vielfältiges kulturelles Angebot – aber nicht für alle gleichermaßen. München war schon immer eine Stadt für Zuwanderer*innen – diese sollen besser sichtbar werden. Und schließlich soll München seine Vorreiterrolle in Gender Equality und Vielfalt ausbauen.

Wie bist du zu mut gekommen?

Über die Löwenfans gegen Rechts, bei denen ich mehrere Jahre lang aktiv war, habe ich Claudia Stamm schon vor einigen Jahren kennengelernt. Als politisch interessierter Mensch habe ich natürlich auch Claudias Austritt und die Neugründung von mut verfolgt. Wir sind uns auch immer wieder begegnet, z.B. gehören wir beide zu den Beschwerdeführer*innen gegen das Bayerische Polizeiaufgabengesetz. Aber auch zu anderen mut-Mitgliedern besteht seit längerem Kontakt, und so wurde ich gefragt, ob ich für den Münchner Stadtrat kandidieren würde.
Ich bin in einem sehr politischen Elternhaus aufgewachsen, war schon als Kleinkind auf Demos, habe Stunden an Infoständen verbracht und als Jugendliche beim Plakate-Kleben geholfen. Die Erfahrungen meiner Mutter sowie die Diskussionen und Streitereien bei uns zu Hause haben mich lange Zeit davor abgeschreckt, parteipolitisch tätig zu werden. Gleichwohl ist in den letzten Jahren in mir der Wunsch stärker geworden, aktiv in der Kommunalpolitik tätig zu werden. Nachdem ich bei Treffen von mut war und am Wahlprogramm mitgearbeitet habe, stand meine Entscheidung fest. Denn das Kommunalwahlprogramm ist großartig, die Menschen bei mut sind es auch. Ich bin Mitglied geworden und habe mich als Kandidatin für den Stadtrat und für die OBin beworben.

Du bist in der Politik ein unbeschriebenes Blatt. Welche politischen Ansichten vertrittst Du?

Im Mittelpunkt steht bei mir die „soziale Gerechtigkeit“. Für mich ist die soziale Gerechtigkeit – dazu gehören neben fairen Gehältern und Löhnen auch die gleiche Teilhabe an Bildung, an Wohnraum und an guter Arbeit – die Grundlage für ein gutes und friedliches Zusammenleben aller Menschen weltweit.
Global betrachtet ist die ungleiche Verteilung von Ressourcen der Ausgangspunkt vieler kriegerischer Konflikte. Hier muss angesetzt werden; das bestehende neoliberale Wirtschaftssystem mit dem extremen Leistungsgedanken muss kritisch hinterfragt und korrigiert werden.
Ebenso elementar und damit einhergehend ist der Gleichheitsgrundsatz: Alle Menschen müssen die gleichen Rechte haben, niemand darf aufgrund des Geschlechts, der Abstammung, der Sprache, des Glaubens oder der religiösen Anschauungen benachteiligt werden. Gesetzlich ist das ja verankert, nur die Realität sieht leider noch anders aus.
Auch die Freiheitsrechte, d.h. das Recht auf informationelle Selbstbestimmung, das Recht auf Informations- und Meinungsfreiheit, das Recht auf freie Rede und die Pressefreiheit liegen mir sehr am Herzen. Deshalb bin ich auch Beschwerdeführerin gegen das Bayerische Polizeiaufgaben und das BKA-Gesetz.

Wer ist eigentlich Stephanie Dilba?

Das ist nicht so einfach: Ich interessiere mich für viele Themen und Dinge, vor allem aber auch für die Menschen um mich herum. Dies lässt sich schon an meinem Lebenslauf erkennen: Nach dem Abitur habe ich Grundschullehramt mit schulpsychologischem Schwerpunkt studiert und war als Lehramtsanwärterin tätig. Ich habe mehrere Jahre in Personalabteilungen großer Unternehmen gearbeitet und eine Ausbildung zur Personal-Fachkauffrau absolviert. Die pädagogische Arbeit mit Heranwachsenden hat mich aber nicht losgelassen, weshalb ich anschließend längere Zeit im sozialpädagogischen Bereich tätig war, u.a. in einer Einrichtung für drogenkonsumierende Jugendliche. Nebenbei habe ich eine Ausbildung zur Stadtführerin gemacht und zeige bis heute gerne Münchner*innen und Gästen die schönsten Ecken unserer Stadt und vor allem auch Giesings, wo ich seit dreizehn Jahren zu Hause bin. Außerdem arbeite ich seit sechs Jahren in der Buchhaltung einer Event-Agentur und bin selbstständig im Fußballfanbereich tätig. Erst vor kurzem ist mit der „Fußballfibel TSV 1860 München“ mein Buch über meine große Liebe erschienen. Recht und Gerechtigkeit sind mir sehr wichtig, weshalb ich seit 2014 als ehrenamtliche Schöffin am Landgericht München I tätig bin.
Auch im Fußballumfeld habe ich mich vielfältig engagiert, u.a. bei den Freunden des Sechz’ger Stadions, bei den Löwenfans gegen Rechts, bei den Fußballfans gegen Homophobie sowie von 2015 bis 2018 als Vorstandsmitglied bei den Football Supporters Europe.

mut – eine Frauenpartei?

In erster Linie ist mut eine Partei für alle Menschen, die politisch einstehen für Bürgerrechte und soziale Gerechtigkeit, für gesellschaftliche Vielfalt, ökologische Transformation und nachhaltige Friedenssicherung. Die Gleichstellung von Frauen ist ein ganz wesentliches Element zu einer gerechteren Welt und deshalb auch ein wichtiges Ziel von mut. Um dies zu unterstreichen, wurde auf der Aufstellungsversammlung für die Kommunalwahl in München beschlossen, die ersten drei Plätze der Liste für den Münchner Stadtrat mit Frauen zu besetzen. Die Frauenpolitik steht in unserem Wahlprogramm sehr weit oben, was ich sehr gut und wichtig finde.


 

Unterstützungs-Unterschriften für Lauf

Auch in Lauf kandidieren Mitglieder von mut und benötigen dafür  Unterstützungsunterschriften.

Auf der Bunten Liste Bürgerdemokratie tritt die Bezirksvorsitzende von mut, Christine Deutschmann sowohl als Bürgermeisterkandidatin als auch als Stadtratskandidatin auf Platz 1 zur Wahl an.

Auf Platz 5 Gabriele Schmidt und auf Platz 11 Jürgen Bickel ebenfalls für mut.

Christine Deutschmann:„Gemeinsam schaffen wir ein Lauf von dem alle etwas haben!“

Diese Listenverbindung benötigt bis zum 3. Februar 2020 (12 Uhr) 190 Unterstützungsunterschriften – die Unterschrift muss im Rathaus (Urlasstraße 22) geleistet werden:

Die Öffnungszeiten des Rathauses:
Mo-Mi 07.30 – 13.00 & 14.00 – 17.00 Uhr
Do 07.30 – 13.00 & 14.00 – 18.00 Uhr
Fr 07.30 – 12.30 Uhr
Do., 30.01.20: 07.30 – 20.00 Uhr
Sa., 01.02.20: 09.00 – 12.00 Uhr

 

Den Flyer der „Bunte Liste Lauf“ mit weiteren Kandidierenden und zum Anschauen und Download: Bunte Liste Lauf & Christine Deutschmann


Frauenliste Bayreuth – Frohe Nachricht aus Bayreuth

Frohe Nachricht aus Bayreuth – die Frauenliste Bayreuth

Nicht nur in München gibt es jetzt einen Frauenblock, sondern auch in Oberfranken:

Drei Mitglieder von mut kandidieren hier unter den ersten Plätzen der “Frauenliste Bayreuth”: Stadträtin Tina Karimi-Krause (2), Astrid Igl (3) und Petra Krafft (4)

Ok, zugegebenermaßen ist ein Frauenblock auf einer Frauenliste nicht so ungewöhnlich 😊. Aber wir freuen uns, dass wir mit den Dreien 3 starke mut-Frauen stellen. Und jetzt gilt’s auch in Bayreuth: Unterschriften zu sammeln!

Die Frauenliste Bayreuth benötigt zur Wahlzulassung 340 Unterstützungsunterschriften. Die Adresse dafür: Rathaus 1, am Luitpoldplatz, 3 Stock, Zimmer 306.

Das Ziel der Frauenliste ist es nicht nur Frauen zu stärken, sondern auch Familien, Alte und Junge, Migrant*innen, finanziell Benachteiligte und Menschen ohne festen Wohnsitz.
Sie will sich für gleichberechtigte Kommunalpolitik für alle Bürger*innen in Bayreuth einsetzen. Auf geht’s!

Hier ist ihr Wahlprogramm: „Gutes Leben geht nur gemeinsam“ und hier ihr Facebook Auftritt

Im Bild: Nina Hellbach (Platz 1,FL) Tina Karimi-Krause (Platz 2,mut), Petra Krafft (Platz 4,mut), Astrid Igl (Platz 3,mut), Tanja Hofmann (Platz 5, FL)


 

Unterstützungs-Unterschriften für München

1000 Unterstützungsunterschriften für München

Als noch nicht im Stadtrat vertretene Partei benötigen wir sogenannte „Unterstützungsunterschriften“ – anders als bei den Landtagswahlen kann man das Formular nicht zur Verfügung stellen, sondern die Wahlberechtigten* müssen in den Eintragungsräumen der Stadt persönlich ihre Unterschrift leisten.

Mit den Unterstützungsunterschriften befinden wir uns leider – und auch unverständlicherweise – in Konkurrenz mit anderen Parteien:  man darf nur für eine Partei und eine OB Kandidierende unterschreiben.

Ganz wichtig: Mit der Unterschrift legt man sich keineswegs fest, uns auch zu wählen.
Das Einzige was mit ihr getan wird, ist dafür zu sorgen, dass mut wählbar wird.
Dies ist ein zutiefst demokratischer Akt, für den wir uns vorab schon sehr herzlich bedanken möchten!

Wenn man uns wählen möchte, sind wir aber auch dankbar 😉

Wir benötigen die Unterstützungsunterschriften sowohl für die Liste zur Stadtratskandidatur (Hier die Liste unserer Kandidierenden) als auch für die Wahl unserer OB Kandidatin Stephanie Dilba.

Wichtig wär auch, unseren Aufruf an Freund*innen, Bekannte, Verwandte, Kolleg*innen weiterzuleiten.
Danke sehr!

Wo kann man unterschreiben?

Die Eintragungsstellen der Stadt München:

Bezirksinspektion Mitte Tal 31 Zi. 409

Bezirksinspektion Nord Hanauer Str. 56 Zi. 10 (1.OG)

Bezirksinspektion Ost Trausnitzstr. 33 Zi. 227, 233, 235, 23, 239, 241, 243, 245, 234 (1.OG)

Bezirksinspektion Süd Implerstr. 9 Zi. B 306

Bezirksinspektion West Landsberger Str. 486 Zi. 151

Kreisverwaltungsreferat Ruppertstr. 19, Zi. 4119

Rathaus, Stadtinformation Marienplatz 8

Wann?

Die Eintragung ist bis spätestens zum 3. Februar 2020, 12:00 Uhr möglich.
Je früher wir die benötigte Anzahl an Unterschriften erreicht haben, desto einfacher ist es natürlich für uns.
Dann können wir in den Wahlkampf einsteigen.

Kreisverwaltungsreferat und Bezirksinspektionen

Montag, Mittwoch 07:30 – 16:00 Uhr
Dienstag, Donnerstag 08:30 – 13:00 + 14:00 – 18:00 Uhr
Freitag 07:30 – 13:00 Uhr

Außerdem:

Dienstag, 28. Januar 2020 08:30 – 13:00 + 14:00 – 20:00 Uhr
Samstag, 1. Februar 2020 09:00 – 16:00 Uhr
Montag, 3. Februar 2020 07:30 – 12:00 Uhr (Die Unterschriften können nur bis 3. Februar 12:00 abgegeben werden)

Rathaus, Stadtinformation

Montag – Donnerstag 09:30 – 19:30 Uhr
Freitag 09:30 – 13:30 Uhr
Außerdem: Samstag, 1. Februar 2020 09:30 – 16:00 Uhr
Montag, 3. Februar 2020 07:30 – 12:00 Uhr (Die Unterschriften können nur bis 3. Februar 12:00 abgegeben werden)


* Unterstützungsberechtigt sind alle Personen, die spätestens am letzten Tag der Eintragungsfrist (3. Februar 2020, 12:00 Uhr) wahlberechtigt sind.
Die Wahlrechtsvoraussetzungen müssen dabei am 15. März 2020 in München vorliegen.

Das heißt:
Alle Personen, die die deutsche oder eine andere EU-Staatsangehörigkeit haben, sofern sie am Wahltag 18 Jahre alt sind und seit mindestens 2 Monaten ihren Hauptwohnsitz in München haben (spätestens ab dem 15.01.2020)


Unser Video Aufruf:  1000 Unterschriften für mut München

Video Aufruf: Unterschreiben für mut – eine Bitte von Regina

Unser Video Aufruf auf italienisch: Unterschreiben für die Wahlzulassung – Erklärung auf italienisch

Informationen der Stadt München: Finden Sie hier


 

Landshuter Zeitung: Kandidat Nummer Sieben

Uli Karg schrieb am 13. November 2019 für die Landshuter Zeitung:

OB-Wahl 2020: Stefan Hemmann gemeinsamer Kandidat von Linke und mut

Nach CSU, Grünen, SPD, ÖDP und Landshuter Mitte schickt nun auch Die Linke mit Stefan Hemmann einen Kandidaten gegen Amtsinhaber Alexander Putz (FDP) ins Rennen um den OB-Posten. Dies wurde anlässlich einer Kandidatenaufstellung für die ebenfalls am 15. März 2020 stattfindenden Kommunalwahl bekanntgegeben. Zur Stadtratswahl treten Linke und mut mit einer gemeinsamen Liste an, auf der sich auch Parteilose finden. Listenführer ist Falk Bräcklein von der Partei mut.

Stefan Hemmann (Selbstbeschreibung auf Twitter: „Mensch, Linker, Nerd.“), 1984 geboren, Maschinenbaumeister von Beruf, ist Kreissprecher der Linken im Verband Landshut-Kelheim und kandidierte im vergangenen Jahr als Direktkandidat bei der Landtagswahl. Politisiert wurde er laut eigener Aussage durch die Einführung von Hartz IV und den Kosovokrieg. Zusammen mit mut geht es ihm um eine ökologische nachhaltige Verkehrswende, die den Ausbau des ÖPNV und nachhaltige Mobilitätsangebote in den Fokus nimmt. Zudem müssten die Kommunen Vorreiter im Kampf gegen Niedriglöhne werden, was auch bei öffentlichen Aufträgen zu beachten sei. Ein großes Thema für Linke und mut ist außerdem das Thema Wohnen: Die Versorgung aller mit bezahlbarem Wohnraum soll zur öffentlichen Daseinsvorsorge gemacht werden. Zudem soll Leerstand mit Strafzahlungen nach Berliner Vorbild bekämpft werden.

Stefan Hemmann
Stefan Hemmann

Das Ziel für die Kommunalwahl formuliert Listenführer Falk Bräcklein, der als Lektor arbeitet und im August 2018 der Partei mut beigetreten ist, auf LZ-Anfrage durchaus ehrgeizig: Man wolle Fraktionsstärke erreichen, um die eigenen Positionen selbstbewusst vertreten zu können. „Natürlich sind wir darüber hinaus zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit allen Mitgliedern demokratischer Parteien bereit, die für eine gemeinsame progressive Weiterentwicklung Landshuts offen sind.

Abgesehen von der Stadtratsarbeit hält Bräcklein den Ausbau direktdemokratischer Elemente für dringend notwendig, um das Vertrauen in den Parlamentarismus zu stärken. „Deshalb setzen wir uns für ein echtes Jugendparlament mit eigenem Budget ein. Darüber hinaus fordern wir die Einrichtung eines Bürgerhaushalts, über dessen Vergabe die Stadtgesellschaft frei entscheiden kann.“ Auf Listenplatz 2 kandidiert Ivet Stefanides als Parteilose. Die dreifache Mutter arbeitet als Verwaltungsangestellte am Münchner Flughafen.

Ivet Stefanides und Falk Bräcklein
Ivet Stefanides und Falk Bräcklein

Auf Listenplatz 3 findet sich Marie-Sophie Vogel, ebenfalls parteilos. Vogel kandidierte bei der Landtagswahl als ÖDP-Direktkandidatin und zählt zu den Gründerinnen der Bürgergenossenschaft Landshut, die aus der Bürgerinitiative „Rettet die Martinsschule!“ entstanden ist.


mit freundlicher Genehmigung des Autors Uli Karg


 

Betrieben von WordPress | Theme: Baskerville 2 von Anders Noren.

Nach oben ↑