Münchner Wochenanzeiger: Partei „mut“ will in den Stadtrat

Der Münchner Wochenanzeiger schreibt:

Am Sonntag, 15. März, finden in Bayern die Kommunalwahlen statt. In München sind für den Stadtrat 80 Mandate zu vergeben. Neben den etablierten politischen Parteien bewerben sich auch einige neue Gruppierungen um Stimmen. Manche von ihnen ringen noch um die Zulassung zur Wahl.

Darunter die Partei mut (Eigenschreibweise), deren prominentestes Gesicht die frühere Grünen-Politikerin Claudia Stamm ist. 1.000 Unterschriften wahlberechtigter Bürgerinnen und Bürger müssen die Neulinge bis Anfang Februar beibringen, um antreten zu dürfen. […]

weiterlesen


Unser Video Aufruf:  1000 Unterschriften für mut München

All unsere Kandidierenden in Tabellenform

Informationen der Stadt München: Finden Sie hier


 

Stephanie Dilba – wer bist du?

Wie kam es zur OB-Kandidatur?

Ich liebe München. München ist die Stadt, in der ich aufgewachsen und zur Schule gegangen bin und in der ich studiert habe. Um ehrlich zu sein, war ich nie länger weg als 15 Monate.
Ich möchte mich für „meine“ Stadt mit all ihren Bewohner*nnen einsetzen – egal, ob diese gerade hergezogen, Ur-Münchner oder hierher geflüchtet sind. München muss für alle lebens- und liebenswert bleiben bzw. werden. München ist eine Stadt mit einer hohen Lebensqualität für viele – aber noch lange nicht für alle.
München ist ein attraktiver Wirtschaftsstandort und zieht deshalb viele Menschen an; der Wohnungsmarkt wird dieser Tatsache schon lange nicht mehr gerecht. Als Folge können sich viele Münchner*innen ihre Wohnungen nicht mehr leisten. Das kann und darf so nicht weitergehen. München hat viele schöne Grünflächen – aber die Straßen sind zunehmend überlastet, die Parkplätze überfüllt, Lärm und Abgase dominieren nicht nur die Innenstadt und den Mittleren Ring. München hat ein vielfältiges kulturelles Angebot – aber nicht für alle gleichermaßen. München war schon immer eine Stadt für Zuwanderer*innen – diese sollen besser sichtbar werden. Und schließlich soll München seine Vorreiterrolle in Gender Equality und Vielfalt ausbauen.

Wie bist du zu mut gekommen?

Über die Löwenfans gegen Rechts, bei denen ich mehrere Jahre lang aktiv war, habe ich Claudia Stamm schon vor einigen Jahren kennengelernt. Als politisch interessierter Mensch habe ich natürlich auch Claudias Austritt und die Neugründung von mut verfolgt. Wir sind uns auch immer wieder begegnet, z.B. gehören wir beide zu den Beschwerdeführer*innen gegen das Bayerische Polizeiaufgabengesetz. Aber auch zu anderen mut-Mitgliedern besteht seit längerem Kontakt, und so wurde ich gefragt, ob ich für den Münchner Stadtrat kandidieren würde.
Ich bin in einem sehr politischen Elternhaus aufgewachsen, war schon als Kleinkind auf Demos, habe Stunden an Infoständen verbracht und als Jugendliche beim Plakate-Kleben geholfen. Die Erfahrungen meiner Mutter sowie die Diskussionen und Streitereien bei uns zu Hause haben mich lange Zeit davor abgeschreckt, parteipolitisch tätig zu werden. Gleichwohl ist in den letzten Jahren in mir der Wunsch stärker geworden, aktiv in der Kommunalpolitik tätig zu werden. Nachdem ich bei Treffen von mut war und am Wahlprogramm mitgearbeitet habe, stand meine Entscheidung fest. Denn das Kommunalwahlprogramm ist großartig, die Menschen bei mut sind es auch. Ich bin Mitglied geworden und habe mich als Kandidatin für den Stadtrat und für die OBin beworben.

Du bist in der Politik ein unbeschriebenes Blatt. Welche politischen Ansichten vertrittst Du?

Im Mittelpunkt steht bei mir die „soziale Gerechtigkeit“. Für mich ist die soziale Gerechtigkeit – dazu gehören neben fairen Gehältern und Löhnen auch die gleiche Teilhabe an Bildung, an Wohnraum und an guter Arbeit – die Grundlage für ein gutes und friedliches Zusammenleben aller Menschen weltweit.
Global betrachtet ist die ungleiche Verteilung von Ressourcen der Ausgangspunkt vieler kriegerischer Konflikte. Hier muss angesetzt werden; das bestehende neoliberale Wirtschaftssystem mit dem extremen Leistungsgedanken muss kritisch hinterfragt und korrigiert werden.
Ebenso elementar und damit einhergehend ist der Gleichheitsgrundsatz: Alle Menschen müssen die gleichen Rechte haben, niemand darf aufgrund des Geschlechts, der Abstammung, der Sprache, des Glaubens oder der religiösen Anschauungen benachteiligt werden. Gesetzlich ist das ja verankert, nur die Realität sieht leider noch anders aus.
Auch die Freiheitsrechte, d.h. das Recht auf informationelle Selbstbestimmung, das Recht auf Informations- und Meinungsfreiheit, das Recht auf freie Rede und die Pressefreiheit liegen mir sehr am Herzen. Deshalb bin ich auch Beschwerdeführerin gegen das Bayerische Polizeiaufgaben und das BKA-Gesetz.

Wer ist eigentlich Stephanie Dilba?

Das ist nicht so einfach: Ich interessiere mich für viele Themen und Dinge, vor allem aber auch für die Menschen um mich herum. Dies lässt sich schon an meinem Lebenslauf erkennen: Nach dem Abitur habe ich Grundschullehramt mit schulpsychologischem Schwerpunkt studiert und war als Lehramtsanwärterin tätig. Ich habe mehrere Jahre in Personalabteilungen großer Unternehmen gearbeitet und eine Ausbildung zur Personal-Fachkauffrau absolviert. Die pädagogische Arbeit mit Heranwachsenden hat mich aber nicht losgelassen, weshalb ich anschließend längere Zeit im sozialpädagogischen Bereich tätig war, u.a. in einer Einrichtung für drogenkonsumierende Jugendliche. Nebenbei habe ich eine Ausbildung zur Stadtführerin gemacht und zeige bis heute gerne Münchner*innen und Gästen die schönsten Ecken unserer Stadt und vor allem auch Giesings, wo ich seit dreizehn Jahren zu Hause bin. Außerdem arbeite ich seit sechs Jahren in der Buchhaltung einer Event-Agentur und bin selbstständig im Fußballfanbereich tätig. Erst vor kurzem ist mit der „Fußballfibel TSV 1860 München“ mein Buch über meine große Liebe erschienen. Recht und Gerechtigkeit sind mir sehr wichtig, weshalb ich seit 2014 als ehrenamtliche Schöffin am Landgericht München I tätig bin.
Auch im Fußballumfeld habe ich mich vielfältig engagiert, u.a. bei den Freunden des Sechz’ger Stadions, bei den Löwenfans gegen Rechts, bei den Fußballfans gegen Homophobie sowie von 2015 bis 2018 als Vorstandsmitglied bei den Football Supporters Europe.

mut – eine Frauenpartei?

In erster Linie ist mut eine Partei für alle Menschen, die politisch einstehen für Bürgerrechte und soziale Gerechtigkeit, für gesellschaftliche Vielfalt, ökologische Transformation und nachhaltige Friedenssicherung. Die Gleichstellung von Frauen ist ein ganz wesentliches Element zu einer gerechteren Welt und deshalb auch ein wichtiges Ziel von mut. Um dies zu unterstreichen, wurde auf der Aufstellungsversammlung für die Kommunalwahl in München beschlossen, die ersten drei Plätze der Liste für den Münchner Stadtrat mit Frauen zu besetzen. Die Frauenpolitik steht in unserem Wahlprogramm sehr weit oben, was ich sehr gut und wichtig finde.


 

Unterstützungs-Unterschriften für München

1000 Unterstützungsunterschriften für München

Als noch nicht im Stadtrat vertretene Partei benötigen wir sogenannte „Unterstützungsunterschriften“ – anders als bei den Landtagswahlen kann man das Formular nicht zur Verfügung stellen, sondern die Wahlberechtigten* müssen in den Eintragungsräumen der Stadt persönlich ihre Unterschrift leisten.

Mit den Unterstützungsunterschriften befinden wir uns leider – und auch unverständlicherweise – in Konkurrenz mit anderen Parteien:  man darf nur für eine Partei und eine OB Kandidierende unterschreiben.

Ganz wichtig: Mit der Unterschrift legt man sich keineswegs fest, uns auch zu wählen.
Das Einzige was mit ihr getan wird, ist dafür zu sorgen, dass mut wählbar wird.
Dies ist ein zutiefst demokratischer Akt, für den wir uns vorab schon sehr herzlich bedanken möchten!

Wenn man uns wählen möchte, sind wir aber auch dankbar 😉

Wir benötigen die Unterstützungsunterschriften sowohl für die Liste zur Stadtratskandidatur (Hier die Liste unserer Kandidierenden) als auch für die Wahl unserer OB Kandidatin Stephanie Dilba.

Wichtig wär auch, unseren Aufruf an Freund*innen, Bekannte, Verwandte, Kolleg*innen weiterzuleiten.
Danke sehr!

Wo kann man unterschreiben?

Die Eintragungsstellen der Stadt München:

Bezirksinspektion Mitte Tal 31 Zi. 409

Bezirksinspektion Nord Hanauer Str. 56 Zi. 10 (1.OG)

Bezirksinspektion Ost Trausnitzstr. 33 Zi. 227, 233, 235, 23, 239, 241, 243, 245, 234 (1.OG)

Bezirksinspektion Süd Implerstr. 9 Zi. B 306

Bezirksinspektion West Landsberger Str. 486 Zi. 151

Kreisverwaltungsreferat Ruppertstr. 19, Zi. 4119

Rathaus, Stadtinformation Marienplatz 8

Wann?

Die Eintragung ist bis spätestens zum 3. Februar 2020, 12:00 Uhr möglich.
Je früher wir die benötigte Anzahl an Unterschriften erreicht haben, desto einfacher ist es natürlich für uns.
Dann können wir in den Wahlkampf einsteigen.

Kreisverwaltungsreferat und Bezirksinspektionen

Montag, Mittwoch 07:30 – 16:00 Uhr
Dienstag, Donnerstag 08:30 – 13:00 + 14:00 – 18:00 Uhr
Freitag 07:30 – 13:00 Uhr

Außerdem:

Dienstag, 28. Januar 2020 08:30 – 13:00 + 14:00 – 20:00 Uhr
Samstag, 1. Februar 2020 09:00 – 16:00 Uhr
Montag, 3. Februar 2020 07:30 – 12:00 Uhr (Die Unterschriften können nur bis 3. Februar 12:00 abgegeben werden)

Rathaus, Stadtinformation

Montag – Donnerstag 09:30 – 19:30 Uhr
Freitag 09:30 – 13:30 Uhr
Außerdem: Samstag, 1. Februar 2020 09:30 – 16:00 Uhr
Montag, 3. Februar 2020 07:30 – 12:00 Uhr (Die Unterschriften können nur bis 3. Februar 12:00 abgegeben werden)


* Unterstützungsberechtigt sind alle Personen, die spätestens am letzten Tag der Eintragungsfrist (3. Februar 2020, 12:00 Uhr) wahlberechtigt sind.
Die Wahlrechtsvoraussetzungen müssen dabei am 15. März 2020 in München vorliegen.

Das heißt:
Alle Personen, die die deutsche oder eine andere EU-Staatsangehörigkeit haben, sofern sie am Wahltag 18 Jahre alt sind und seit mindestens 2 Monaten ihren Hauptwohnsitz in München haben (spätestens ab dem 15.01.2020)


Unser Video Aufruf:  1000 Unterschriften für mut München

Video Aufruf: Unterschreiben für mut – eine Bitte von Regina

Unser Video Aufruf auf italienisch: Unterschreiben für die Wahlzulassung – Erklärung auf italienisch

Informationen der Stadt München: Finden Sie hier


 

Solidaritätsaktion mit den Frauen in Chile

Münchner Solidaritätsaktion mit den Frauen in Chile
Vielen Dank an die Organisatorinnen, dass wir dabei sein durften. mut solidarisiert sich mit allen Frauen, die Unterdrückung und Gewalt erfahren haben.

 

Marion Ellen sprach für mut:

„Liebe alle,
Es war nicht meine Schuld – wo ich war oder was ich trug – Der Vergewaltiger warst Du. *

Keine Frau der Welt ist oder war jemals schuld, wenn sie vergewaltigt wurde.

Niemals. Never. Nunca.

Y la culpa no era mia,
ni dónde estaba,
ni cómo vestía*

Jede Frau jedes Mädchen bekam und bekommt Ratschläge, die verhindern sollen, dass sie Opfer von Vergewaltigungen von Männern werden.
Geh nicht spät raus
geh nicht durch den dunklen Park,
geh nicht allein, zieh Dich nicht so an.

Ist das der Grund, dass das Opfer fast mitangeklagt wird?
Eine Mitschuld angedichtet und eingeredet bekommt – weil sie es nicht geschafft hat zu verhindern, dass sie vergewaltigt wird?

Was wäre, wenn wir nicht nur Opferberatungsstellen hätten, sondern auch „potentielle Täter“- Beratungsstellen? Solche die verhindern, dass Täter Täter werden?
Was wäre, wenn Jungs Tipps bekämen?
Was wäre, wenn sie über Gefühle und ihren Umgang reden?
Was wäre, wenn Männer Männern Tipps zum Stressabbau geben würden?
Was wäre wenn in Männerzeitschriften Artikel zum Umgang mit Frustration etc zu finden wären?
Was wäre wenn Väter ihren Söhnen dies alles raten würden, damit ihre Söhne keine Täter  werden.

Seit Jahrhunderten probieren wir es anders rum – wir versuchen nicht Opfer zu werden –
Es hat nicht funktioniert!

Es war nicht meine Schuld – wo ich war oder was ich trug – Der Vergewaltiger warst Du.
Keine Frau der Welt ist oder war jemals schuld, wenn sie vergewaltigt wurde.

Niemals. Never. Nunca.

Y la culpa no era mia,
ni dónde estaba,
ni cómo vestía“


* (Text aus der Tanzperfomance

Süddeutsche Zeitung: Wahlkampf vor dem Wahlkampf

Für die Süddeutsche Zeitung schreibt Heiner Effern:

[…] Die um die Zulassung kämpfenden Parteien ärgern sich aber mit am meisten darüber, dass sie nicht mit Listen durch die Stadt laufen und Unterschriften sammeln können, sondern ihre Unterstützer sich zu festen Öffnungszeiten nur im Kreisverwaltungsreferat, in den fünf Bezirksinspektionen und in der Stadtinformation am Marienplatz eintragen können. „Das stellt eine Behinderung der Demokratie dar, das Zeitfenster ist zudem unsäglich“, sagt Jörg Linke, Vorsitzender der Mut-Partei. Rechne man die Weihnachtszeit weg, blieben gerade mal gut drei Wochen. Abschrecken lassen will sich Mut davon nicht. „Wir werden durch diese Feuertaufe gehen, weil wir überzeugt sind, dass wir die Marke erreichen.“ […]

Höppner und Mut-Chef Linke können wenigstens einen Vorteil im nötigen Vorwahlkampf erkennen. „Wir sind schon richtig warm, wenn die anderen erst anfangen“, sagt Linke.

weiterlesen


mehr zu unserer mutigen Liste auf unserer Sonderseite zu Stadtratswahl, sowie alle Kandidierenden in Tabellenform

mehr Infos zur Wahl bei muenchenwaehlt.de


 

Süddeutsche Zeitung: Diese Frauen und Männer wollen in den Stadtrat

Für die Süddeutsche Zeitung schreibt Dominik Hutter:

Es gilt, 80 Mandate zu vergeben: Am 15. März 2020 wählen die Münchner für sechs Jahre einen neuen Stadtrat. Der Wahlzettel mit der Kandidatenliste ist quadratmetergroß, es braucht ein wenig Geschicklichkeit, mit dem Monstrum in der Wahlkabine zurechtzukommen. […]

Vielen Münchnern dürfte auch die frühere Grünen-Landtagsabgeordnete Claudia Stamm ein Begriff sein, die auf Rang zwei der von ihr gegründeten Partei „Mut“ steht. Freunde bayerischer Rockmusik kennen möglicherweise Roland Hefter (SPD, Platz 9), Society-Fans die frühere Chefredakteurin der Zeitschrift Bunte Patricia Riekel (FDP, Platz 8), Soul-, Jazz- und Chansonhörer den Sänger Ecco Meineke („Mut“, Platz 28), der als Ecco di Lorenzo bekannt ist. Ebenfalls für „Mut“ tritt der Gastronom Michi Kern an (Platz 16). […]

Bei den Linken tritt der Gewerkschaftssekretär Stefan Jagel als Spitzenkandidat für den Stadtrat an, „Mut“ hat sich für Stephanie Dilba als OB-Kandidatin und Listenführerin entschieden.

weiterlesen


mehr zu unserer mutigen Liste auf unserer Sonderseite zu Stadtratswahl, sowie alle Kandidierenden in Tabellenform

mehr Infos zur Wahl bei muenchenwaehlt.de


 

Black Friday – Der Kauf-nix-Tag

Black Friday – Der Kauf-nix-Tag – ein Kommentar von Marie-Luise Kunst – Vorstandsmitglied und Stadtratskandidatin für München:

Es gibt mittlerweile in München junge Leute, die kleben ihre kaputten Winterschuhe mit Gewebeklebeband statt sich neue zu kaufen – und das ohne Not. Junge Leute, die heute Mittag ihr Demofahrzeug mit Muskelkraft durch die Münchner Innenstadt ziehen statt den Dieselmotor anzuwerfen – obwohl der Tank voll ist.

Es ist bezeichnend, dass der Black Friday auf den gleichen Wochentag fällt wie der Fridays for Future. Der schwarze Freitag dient dazu, die Gier der Leute nach noch mehr Konsum anzustacheln.

Ein wahrhaft schwarzer Tag im Jahreslauf.

Der wöchentliche Freitag für die Zukunft macht uns klar, dass es ohne eine radikale Veränderung in unserer Wirtschaftsweise keine Freitage mehr für uns geben wird, weder schwarze noch bunte.

Statt am Black Friday in Sonderangeboten zu schwelgen, gibt es die Möglichkeit, sich demonstrativ dem Buy-nothing-Day, der konsumkritischen Gegeninitiative anzuschließen.

An einem Tag im Jahr nichts zu kaufen, wird unsere globalen Probleme allerdings kaum beeinflussen.

Nur kaufen, was man wirklich braucht, reparieren, was zu reparieren ist, Zufriedenheit aus anderen Quellen suchen als Shopping – das sind Schritte, die Jede*r Einzelne gehen kann.

Viel wichtiger aber ist es, weiterhin Druck auszuüben auf diejenigen, die die Fäden in der Hand halten: von allen Ebenen der Politik die Wende, für die Fridays for Future steht, zu fordern, und zwar jetzt und nicht irgendwann.

Die Ausrufung des Klimanotstandes durch das EU-Parlament gestern war nur ein Anfang.


 

Kinderrechte ins Grundgesetz!

Anna Schweda, Themensprecherin und Stadtratskandidatin für mut in München:

Kinderrechte ins Grundgesetz!

Seit fast 30 Jahren gilt in Deutschland die Kinderrechtskonvention, doch erst jetzt sollen die richtigen Konsequenzen folgen. Kindern muss endlich das Recht auf Gehör, Beteiligung und Nicht-Diskriminierung festgeschrieben werden, und zwar nicht als Lippenbekenntnisse, sondern in Form von einklagbaren Rechten.
Die Verankerung von Kinderrechten im Grundgesetz ist der einzig richtige Schritt und das richtige Signal für mehr Gerechtigkeit für Kinder.

Nicht zuletzt zeigt der Einsatz der jungen Menschen von und für Fridays for Future, dass sie sich längst und natürlich als „eigenständige“ Menschen mit Grundrechten verstehen.
Sie fordern bei dieser Bewegung eindrücklich ein, dass ihre Interessen stärker berücksichtigt werden.

Das Grundgesetz hinkt bislang hinterher, es erwähnt Kinder lediglich im Zusammenhang mit Elternrechten.
Es wird höchste Zeit, dass sich das ändert. Deswegen ist es ganz im Sinne von mut und einer stärkeren Befähigung Einzelner in unserer Demokratie:

Kinderrechte gehören ins Grundgesetz!


 

Stadtratswahl München – alle Kandidierenden

mut startet mit einer bunt gemischten Liste in den Kommunal-Wahlkampf. Unsere Kandidierenden für die Stadtratswahl München 2020:

Dilba Stephanie Pädagogin
Stamm Claudia Redakteurin
Kunst Marie-Luise Sozialpädagogin
Seger Achim Künstler
Apfl Eva Verwaltungsfachangestellte in Ausbildung
Ahiagba Joel Student
Schweda Anna Erziehungswissenschaftlerin
Deroubaix Florian Physiotherapeut
Pearce-Blumhoff Christiane Schauspielerin
Niermeyer Kasimir Student
Mühlhäuser Claudia Rechtsanwältin
Rau Andreas Professor Maschinenbau
Beninga Petra Senior Marketing Manager
Jelinski Oliver Informatiker
Stetter Daniela Controllerin
Kern Michael Gastronom
Heeren Irmgard Rentnerin
Kuhlmann Max Jurist
Klunker Susanna Angestellte
Rinderer Josef Bäckermeister
Schmitz Regina Software Trainerin
Schweiger Axel Personalleiter
Neukirchen Leah Softwareentwicklerin
Ferraro Massimo Diplom-Betriebswirt (FH)
Durner Josefine Diplom-Ingenieurin
Schuster Ferdinand Gastwirt
Milosevic Anja Pädagogin
Meineke Ecco Künstler
Voß Daniela Schauspielerin
Pensold Christian Technical Property Manager
Schreiner Julia Historikerin
Kolar Andreas Modedesigner
Linke Jörg Weinhändler
Kirchner Dagmar Head of Marketing & Sales
Hanfstingl Johann Mediengestalter
Heinz Jana Soziologin
Geerken Thorsten Controller
Schönweitz Angela Physiotherapeutin
Heeren Peter Rentner
Schuller Stefanie Mediatorin
Tornieporth Wolfgang Erzieher
Henkel Elisabeth Fremdsprachensekretärin
Krämer Julian Student
Reichel Felicitas Studentin
Felsner Sebastian Abteilungsassistenz
Weiß Barbara Buchhändlerin
Faust Harald Unternehmer
Metz Elisabeth Katharina Betriebsinformatikerin
Beck Laurens Unternehmer
Reinhardt Lieselotte Betriebsrätin
Binder Julia Sozialpädagogin
Wolff Angelika Diplom Informatikerin der Medizin
Britz Nicole IT Infrastruktur Managerin

 

Dies ist die Reihenfolge der Kandidierenden für die Stadtratswahl München. Auf dem Stimmzettel wird ein Teil doppelt aufgeführt sein. Der Listenplatz wird daher von der Reihung hier abweichen.


 

Süddeutsche Zeitung: Stadtratsliste – Drei Frauen an der Spitze

Die Süddeutsche Zeitung schreibt:

Die Partei Mut will mit einer eigenen Stadtratsliste und einer Kandidatin für das Amt der Oberbürgermeisterin erstmals in München bei einer Kommunalwahl antreten. Als Spitzenkandidatin wählten die Mitglieder am vergangenen Wochenende die 43 Jahre alte Pädagogin Stephanie Dilba. Auf Platz zwei wurde die Landtagsabgeordnete Claudia Stamm gesetzt, auf Rang drei Marie-Luise Kunst, die sich in der Flüchtlingspolitik engagiert. Mut muss allerdings für die Zulassung zur Wahl am 15. März 2020 noch je 1000 Unterschriften von Unterstützern für die OB- und die Stadtratsliste vorweisen. Die Listen liegen vom 18. Dezember an in der Stadtinformation, im Kreisverwaltungsreferat und in den Bezirksinspektionen aus. […]

weiterlesen


mehr zu unserer mutigen Liste auf unserer Sonderseite zu Stadtratswahl, sowie alle Kandidierenden in Tabellenform

mehr Infos zur Wahl bei muenchenwaehlt.de


 

Betrieben von WordPress | Theme: Baskerville 2 von Anders Noren.

Nach oben ↑