mut formiert sich für die Zukunft

mutiger Parteitag in Riedering am 1. Mai

mut formiert sich für die Zukunft

Susanna Steinberg und Jörg Linke zu neuen Vorsitzenden gewählt. Claudia Stamm und Stephan Lessenich gehören weiterhin dem Vorstand der Partei mut an.

mut unterstützt „Fridays for Future“, mahnt zu mehr Solidarität gegenüber Geflüchteten in Europa und fordert einen radikalen Umbau unserer Wirtschaft.

 Am „Tag der Arbeit“ trafen sich 70 Mitglieder der Partei mut zum 2. ordentlichen Parteitag in Riedering bei Rosenheim, um ein umfangreiches Aufgabenpaket abzuarbeiten. Neben der Beratung von 28 Anträgen standen vor allem die Vorstandswahlen am Nachmittag auf dem Programm.

Dort wurden Susanna Steinberg und Jörg Linke zu neuen Vorsitzenden gewählt. Die Grafikerin Steinberg aus dem oberfränkischen Marktredwitz freut sich auf die neue Aufgabe:„Ich will mut voranbringen und mit dazu beitragen, dass die Kommunalwahl 2020 für uns ein Erfolg wird.“

Der Münchner Weinhändler Jörg Linke, der bereits in den letzten Monaten den alten Vorstand unterstützt hatte, will die Partei auf breitere Füße stellen. „Wir brauchen bessere Strukturen, in denen mehr Mitglieder erfolgreich politisch arbeiten können.“

Zuvor hatten die scheidenden Vorsitzenden Stephan Lessenich und Claudia Stamm in emotionalen Reden erklärt, warum die beiden Gründungsvorstände und ideellen Eltern der Partei zwar weiterhin dem Vorstand angehören, ihm aber nicht mehr vorsitzen.

„Seit dem Tod von Hajü haben sich die Prioritäten in meinem Leben verschoben, sie mussten sich verschieben. Ich brauche jetzt mehr Energie für meine Kinder und mich, das ist mit dem Vorsitz einer sich im Aufbau befindenden Partei nicht vereinbar“, erklärte Claudia Stamm.

Der Mann der ehemaligen Landtagsabgeordneten war in der Nacht nach dem ersten Parteitag 2018 überraschend verstorben. In einer Schweigeminute zu Beginn des Parteitags gedachten die Mitglieder ihrem Gründungsmitglied Hajü Staudt.

Stephan Lessenich, Professor für Soziologie an der LMU München, begründete seinen Amtsverzicht mit der Vielzahl seiner sonstigen Verpflichtungen: „mut braucht jetzt Menschen, die die Partei organisieren. Dazu fehlt mir schlicht die Zeit.“Auch deswegen, weil er in Kürze noch einmal Vater wird.

Den paritätisch besetzten Vorstand ergänzen Schatzmeister Dietmar Hölscher, der kommissarisch dieses Amt bereits in den letzten Monaten ausgeübt hatte, sowie Julian Höfner, Marion Ellen und Marie-Luise Kunst.

Am Vormittag berieten die Mitglieder mehrere Anträge, darunter den Leitantrag des Vorstandes zu Solidarität sowie mehrere Antragspakete, u.a. zu den Themen Klimaschutz, Abrüstung und Verteidigung.

Im angenommenen Leitantrag „mut zur Solidarität“ sprach sich der Parteitag für mehr Solidarität mit Geflüchteten aus, etwa für die Entkriminalisierung der Seenotrettung, einen sofortigen Stopp aller Abschiebungen, einen gesicherten Aufenthaltsstaus für Geflüchtete und die Abschaffung der großen Aufnahmeeinrichtungen und Ankerzentren.

Mit Blick auf die anstehende Europawahl fordert mut eine Stärkung des Europaparlamentes und ein Ende der Sparpolitik. Nachdrücklich plädiert die Partei  für ein soziales Europa, das durch Umverteilung zwischen Reich und Arm mehr Gerechtigkeit schafft und soziale Not lindert. mut befürwortet eine Beschneidung von Macht und rücksichtslosem Profitstreben vor allem durch große Konzerne, etwa durch eine deutliche Stärkung der betrieblichen Mitbestimmungsrechte bis hin zur ultima ratio, der Überführung von Konzernen in Gemeineigentum, dort wo es im Sinne des Gemeinwohls unerlässlich ist oder wo unsere natürlichen Lebensgrundlagen massiv bedroht werden.

Mit zwei Anträgen beschlossen die Mitglieder umfangreiche Maßnahmen zur Demilitarisierung, wie einen Abbau der deutschen Rüstungsausgaben, die Schließung der NATO-Basis in Ramstein oder eine wesentlich strengere Kontrolle von Rüstungsexporten. Die NATO soll reformiert und demokratisiert werden.

Nachdem der Parteitag eine Reihe von Vorschlägen zum Klimaschutz beschlossen hatte, warben zwei Aktivistinnen von „Fridays for Future“ in einem Gastbeitrag für den sofortigen und umfangreichen Klimaschutz. Mit einer einstimmig angenommenen Resolution unterstützt der Parteitag die streikenden Schüler*innen. „Solidarität ist gerade wichtig mit Aktivist*innen, die sich zum Teil massivem Druck von Schulen, Kultusbürokratie und in wachsendem Maße auch der etablierten Parteien von ganz rechts bis grün ausgesetzt sehen“, sagte Claudia Stamm.

„Wir stellen uns jetzt gut für die Kommunalwahlen 2020 auf“, sagte Jörg Linke nach dem Parteitag. „Wir werden die Partei weiter aufbauen und versuchen, in möglichst vielen Städten und Gemeinden vertreten zu sein“, so Susanna Steinberg. „Bayern braucht definitiv mehr mut!“


 

PAG – Thema beim mut-Stammtisch in München

Pressemitteilung mut 07.05.2019

Wie sieht es aus mit dem PAG? mut-Stammtisch widmet sich dem aktuellen Stand beim Polizeiaufgabengesetz.

Die Partei mut lädt am Montag den 13.5.2019 zu ihrem Mai-Stammtisch ins Hofbräuhaus am Platzl 9, München ein.
Der  Sprecher des Bündnisses noPAG Joerg Jovy, Claudia Stamm und Stephanie Dilba von den Löwenfans gegen Rechts, werden mit den Teilnehmenden des Stammtisches  und Mitgliedern über die aktuellen Entwicklungen beim Polizeiaufgabengesetz diskutieren und Fragen beantworten.

Im März hatte Innenminister Herrmann Nachbesserungen beim PAG angekündigt, die die ehemalige Landtagsabgeordnete Claudia Stamm bei den Beratungen im Landtag immer wieder angemahnt hatte. „Wenn die Regierung jetzt ihre Fehler korrigiert, ist das ein erster Schritt in die richtige Richtung“, kommentiert Claudia Stamm die jüngsten Entwicklungen.

Auch interessierte Bürger*innen, die (noch) nicht Mitglied von mut sind und sich über die Ziele und Grundsätze von mut informieren oder mitdiskutieren möchten, sind herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen. Ebenso Pressevertreter*innen.

 

Datum: 13.5.2019
Uhrzeit: 20:00 Uhr
Ort: Hofbräuhaus, Platzl 9, 80333 München

Die Einladung richtet sich ausdrücklich auch an Nichtmitglieder.


 

Resolution zur Fridays for Future Bewegung

Einstimmig beschlossen die Mitglieder von mut auf ihrem Parteitag am 1.5.2019 folgende Resolution zur Fridays for Future Bewegung:

Die Partei mut unterstützt die Fridays for Future – Bewegung und lehnt jede Art von Repressalien gegenüber denjenigen ab, die sich für die Erhaltung unseres Planeten einsetzen.

mut solidarisiert sich mit denjenigen, die freitags auf die Straße gehen und für eine andere Klimapolitik streiken. Sie haben etwas Wesentliches verstanden, was viele Erwachsene nicht sehen können: Dass sich immer wieder nichts ändert, obwohl alle immer wieder betonen, sie wollten etwas ändern. Statt Veränderungen jetzt, gibt es immer nur Versprechungen für Verbesserungen in ferner Zukunft.

Unabhängig davon, ob sie mit jeder einzelnen Ihrer Forderungen recht haben, erklärt sich mut solidarisch mit den Beweggründen der Streikenden und mit Ihrem radikalen Bestehen darauf, dass Veränderungen jetzt sein müssen. Auf den Ratschlag, sie sollten lieber erst Expert*innen werden, weil sie dann viel besser etwas ändern könnten, haben die Schüler*innen selbst die beste Antwort: Die wissenschaftlichen Erkenntnisse gibt es bereits — und trotzdem ändert sich nichts.

Mut zur Veränderung geht nur gemeinsam!


Weitere Artikel zum Thema finden Sie hier.


 

Mein Weg zu mut – Andrea

Wer ist das? Die da bei mut mitmachen?
Wer steckt hinter mut? – Ein paar Beispiele haben wir Euch schon gezeigt [Mein Weg zu mut] Wir haben sie alle gefragt, was sie bewegt und was sie bewegen wollen, wer ihre Vorbilder sind oder wie die Gesellschaft in 20 Jahren aussehen sollte.

Hier sind ihre Geschichten.
Die Menschen hinter mut:

Andrea Stickel

Ich habe schon früh die Arbeit von Claudia Stamm und „Zeit zu handeln“ verfolgt und nervige Fragen auf den Stammtischen gestellt („Ihr knackt doch nie die 5 % – ist das nicht umsonst?“).
Ein knappes Jahr später wurde ich mut-Mitglied. Die Menschen, die für mut stehen, überzeugten mich mit ihrer Integrität – und das Argument, dass man politische Veränderungen auf politischer Ebene angehen muss.

mut ist für mich DIE Menschenrechtspartei.

Ich habe die Phase der Parteigründung als sehr inspirierend erlebt. Endlich war da eine große Gruppe Menschen, die deutlich für ihre humanistischen Werte einstehen.

Mutige Visionen:
Kurz und knapp: Eine friedliche, gerechte, ökologische Welt, in der alle Menschen ohne Diskriminierung frei leben können.

Konkret:

  • Klima schützen
  • Fluchtursachen bekämpfen
  • Hartz IV abschaffen
  • Kindergrundsicherung einführen
  • AnKER-Zentren schließen
  • Geflüchtete dezentral in Wohnungen unterbringen
  • Waffenexporte verbieten
  • Einfluss der Auto-Lobby & Co. unterbinden
  • SUV-Zulassungen beschränken (auf Förster*innen…)
  • Vielfalt
  • Geschlechtergerechtigkeit
  • LGBTI*-Rechte durchsetzen
  • Gender Pay-Gap unterbinden
  • #NoPAG
  • Wahlrecht auf allen Ebenen für alle Menschen ab einem Alter von 15, die hier leben….

Das mutigste was ich je getan hab? Ehrenamtliche Begleitung eines Gefangenen und ziviler Ungehorsam.

Meine Vorbilder sind die Menschen, die 2013 am Rindermarkt für ihre Rechte in den Hungerstreik getreten sind. Sie haben mich mit ihrem Mut und ihrer Entschlossenheit nachhaltig beeindruckt.

Mein mutiges Vorbild ist Claudia Stamm.

Nach vielen Jahren Engagement rund um das Thema Asyl habe ich 2015 als 3. Ausbildung begonnen, Soziale Arbeit zu studieren und werde im Sommer als Bachelor abschließen. Zudem arbeite ich weiterhin als Journalistin für Technik und Wissenschaft. Mein erster Abschluss ist Diplom-Ingenieurin. 2015 habe ich zusammen mit Cornelia von Schelling die Refugio-Anthologie „Die Hoffnung im Gepäck“ (Allitera) herausgegeben.

Ich unterstütze die Arbeit von Refugio München, des Bayerischen Flüchtlingsrats, der Flüchtlingspaten Syrien sowie von München Anders. Und bin Komplizin des Zentrums für Politische Schönheit.

Neben mut bin ich Mitglied im Deutschen Berufsverband für Soziale Arbeit sowie beim Bayerischen Journalistenverband.


 

Mein Weg zu mut – Eva

Wer ist das? Die da bei mut mitmachen?
Wer steckt hinter mut? – Ein paar Beispiele haben wir Euch schon gezeigt [Mein Weg zu mut]

Heute stellen wir Euch Eva vor.

Wir haben sie alle gefragt, was sie bewegt und was sie bewegen wollen, wer ihre Vorbilder sind oder wie die Gesellschaft in 20 Jahren aussehen sollte.

Hier sind ihre Geschichten.
Die Menschen hinter mut:

Eva Apfl, 25

Ich habe mich entschieden mut-ig zu sein, da ich die verstärkte politische Veränderung nach rechts als sehr bedrohlich empfand und empfinde. Für mich war Mut ein Zeichen für Solidarität, Stärke und Humanität.

Ich war nie wirklich in einer Partei aktiv. Ehrlich gesagt habe ich mich erst mit dem 20. Lebensjahr für Politik interessiert. Mir wurde immer mehr klar, dass meine Beteiligung an Wahlen eine der besten Möglichkeiten ist sich bei uns aktiv in der Demokratie einzubringen. Als ich zum ersten Mal von mut gehört habe, war ich zugegebenermaßen skeptisch.

Aber als ich mich mit dem Parteiprogramm auseinandergesetzt habe, war für mich klar: diese Partei hat echt was drauf!

Ich möchte, dass wir alle etwas mutiger werden! Ich möchte etwas bewegen und junge Menschen für Politik begeistern!

Das mutigste was ich je getan habe? Ich habe mich meiner Essstörung gestellt und habe mich zurück ins Leben gekämpft. Ich habe mein Körperbild wieder völlig neu lieben gelernt.

Vorbilder? Ich glaube das beste Vorbild ist jede*r selbst und natürlich unsere Claudia! 😉

Ich liebe Kochen, Backen und Kino. Manchmal suche ich auch Tupperdosen im Wald, was man im Fachjargon Geocaching nennt 😉 oder ich trete auf dem ein oder anderen Poetry Slam auf oder man sieht mich in einem LGBT Jugend Zentrum wo ich sehr zeitintensiv ehrenamtlich arbeite.

Auf jeden Fall wird es mit mir nie langweilig!


 

Redebeitrag zum Weltfrauentag 2019

Zum Weltfrauentag 2019 sprach Marie Luise Kunst (Themensprecherin für Asyl bis Zuwanderung) für Mut in München:

Die Hälfte der 68 Millionen Menschen, die weltweit auf der Flucht sind, sind Frauen.

43 % der Asylanträge in Deutschland stammen von Frauen. Von Frauen, die in ihren Herkunftsländern und auf dem Weg hierher oft Opfer von Gewalt, Sklaverei oder Zwangsprostitution geworden sind.

Diese Frauen brauchen besonderen Schutz, Sicherheit und Unterstützung. Stattdessen leben sie in Lagern, die Frauen und Mädchen weiterhin Angriffen, Unterdrückung und sexueller Gewalt ausliefern.

Sie sind gezwungen, Tür an Tür mit fremden Männern zu leben, und haben nicht die Möglichkeit, ihre Zimmer abzuschließen.

Die Gemeinschaftsbäder sind zwar nach Geschlechtern getrennt, aber ebenfalls nicht abschließbar. Sie bieten keinerlei Privatsphäre.

In den Ankerzentren haben die Frauen nicht einmal die Möglichkeit, Mahlzeiten für sich und ihre Kinder selbst zuzubereiten. Diese elementaren Tätigkeiten hätten aber eine große stabilisierende Wirkung.

Nach der Istanbul-Konvention sind alle staatlichen Organe verpflichtet, jegliche Form von Gewalt gegen Frauen zu verhindern. In der Praxis sieht dies jedoch ganz anders aus.

In letzter Zeit häufen sich Berichte über schwangere und kranke Frauen, die abgeschoben werden sollen. Kinder werden vom Jugendamt in Gewahrsam genommen, während ihre Mütter in Abschiebehaft landen. Frauen werden neu traumatisiert und kommen in psychiatrische Kliniken.

Frauen müssen die Lebenschancen erhalten, die sie benötigen, egal, wo sie leben und woher sie stammen. 34 Millionen Frauen, die weltweit auf der Flucht sind, brauchen unsere Solidarität.

Ein klares Ja zu frauenspezifischen Fluchtgründen.

Ein klares Ja zu ihrem Schutz in Gemeinschaftsunterkünften.

Ein klares Ja zu ihrem Recht, hier zur Ruhe zu kommen und eine Zukunft für sich aufzubauen.


 

Süddeutsche Zeitung: Auszeichnung für Besseres Miteinander

Beitrag in der Süddeutschen Zeitung von Martina Scherf:

Auszeichnung – Besseres Miteinander

Türkische Gemeinde in Bayern ehrt Barbara und Claudia Stamm sowie Isabell Zacharias

„Sie gehören dazu“, sagt Barbara Stamm, und das ist vielleicht der wichtigste Satz des Abends. Auch wenn er eigentlich selbstverständlich sein sollte an einem Tisch mit Menschen, die das Leben dieser Stadt mitgestalten und für die München längst ihr Lebensmittelpunkt geworden ist. Doch selbstverständlich ist der Umgang zwischen Deutschen und Türken eben immer noch nicht auf allen Ebenen. An diesem Tisch aber schon: Die Türkische Gemeinde in Bayern (TGB) hat zum Empfang ins Restaurant Pageou in den Fünf Höfen geladen, um drei Politikerinnen zu ehren, die sich besondere Verdienste in der Integration erworben haben.

[…]

 

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Mein Weg zu mut – Stefan

Die Geschichte von Stefan zeigt, wie aus -und trotz- Trauer und Abschied etwas Neues entstehen und Politik verbinden kann.

Stefan steckt mittlerweile wahrlich tief drin in der Arbeit für mut – er wurde kürzlich im neu gegründeten Kreisverband Rosenheim zum Co-Vorsitzenden gewählt.

Wer ist das? Die da bei mut mitmachen? Wer steckt hinter mut? – Ein paar Beispiele haben wir Euch schon gezeigt (Mein Weg zu mut)

Wir haben sie alle gefragt, was sie bewegt und was sie bewegen wollen oder wie die Gesellschaft in 20 Jahren aussehen sollte.

Hier sind ihre Geschichten.
Die Menschen hinter mut:
Stefan, 55

Die Umstände, unter denen ich zu Mut gefunden habe, waren leider traurig. Ein alter Freund hat sich von dieser Welt verabschiedet. Lange hatte ich von ihm nichts mehr mitbekommen. Was hat er gelebt in diesen vielen Jahren? Erstaunt war ich von seiner politischen Aktivität.

Das hat mir den Schub gegeben zu schauen was dahinter steht. Ich konnte mich sofort anfreunden mit den Werten und Zielen. Die Inhalte und die Art, wie diese nach außen gerichtet werden, gefällt mir.

Das Programm ist klar, sachlich kurz und beinhaltet alle Themen die eine Partei braucht.

Diese lassen noch zur Ausarbeitung und Mitgestaltung Platz. Vorgetragenes ist auch kämpferisch mit Emotionen geladen und es zielt nicht auf Machthabe ab. Es hat alles eine Frische und die Möglichkeit zur Kreativität.

Die Menschen und Mitglieder hier achten sich und gehen miteinander respektvoll um. Sie arbeiten an der Gerechtigkeit für Natur und Mensch.

Es war gleich klar … da bin ich dabei! Meine politischen Ideen und Aktivitäten wurden von mir vor Jahren schon begraben. Nun stecke ich hier nach kurzer Zeit schon voll drin, mit neuer Energie und lerne und versuche mich einzubringen. Man kann hier was bewegen, die Möglichkeit gibt es. Viel ist schon von den Mitgliedern geleistet worden. Der Landtagswahlkampf war der Wahnsinn. Ich hoffe ich kann dazu beitragen die Frische zu erhalten, anzuspornen und mit meiner Arbeit in der Gemeinschaft die Aktionen und Inhalte auszuarbeiten und zu stärken. Ich sage: „Man ist hier nah dran an der Politik“. Mut braucht es auch, wenn der Erfolg kommt, um der Verantwortung gerecht zu werden. Und die Erfolge werden sich einstellen. Auch die Landtagswahl war für uns ein Erfolg.

Mut ist für mich die Kraft, die mir hilft Grenzen und Ängste zu überwinden. 
Mit Mut kann man neue Herausforderungen angehen. 
Mit Mut haben wir neue Chancen.

Meine Vision für in 20 Jahren ist:
dass sich eine gerechte Demokratie entwickeln kann.
Dass Mut den Weg ebnet zum Natur- und Gemeinwohl.
Dass das politische Handeln in Gemeinnützigkeit und als Dienstleister die persönlichen Machtfragen erübrigt.
Dass die Mächte des Geldes unter Kontrolle gebracht werden können.
Und dass unser Bildungssystems sich von einem Leistungsprinzip in ein Fähigkeitsprinzip gewandelt hat.

Mut braucht es in der Natur immer noch, auch wenn in dieser technisierten Welt unsere Ängste schlafen. Es wird verkannt wie sich die Natur uns Menschen gegenüber bedrohlich verhalten kann, ein kleiner Wettersturz, ein paar Hitzeperioden und uns gibt es nicht mehr. Wir denken  wir sind dem mächtig und haben diese Ängste verdrängt, und gehen so zerstörerisch mit der Natur um.
Ich bin Vater von drei erwachsenen Jungs und selbständiger Gärtner hier in Wasserburg am Inn. Die Nähe zur Natur ist mein Ding.


 

Merkur: Slowfood-Aktivist wirbt für faires Gemüse

Beitrag auf Merkur.de von Ursula Fröhlich:

Slowfood-Aktivist wirbt für faires Gemüse
Zur letzten Veranstaltung vor der Sommerpause der Reihe „Menschen, die bewegen“ in der Landvolkshochschule Wies war Heiner Putzier zu Gast. Der Slow-Food-Aktivist ist ein Verfechter eines naturnahen, selbstbestimmten Lebens. […]

Er selbst bewirtschaftet einen kleinen Acker, wo er Gemüse wie Kürbisse, Karotten oder Pastinaken selbst anbaut. Seit neuestem experimentiert er mit einem Erdloch zur Gemüselagerung. „Wir wollen ein Beispiel geben, dass es funktioniert!“, bekräftigte er. Damit nicht genug. 2017 trat er in die MUT-Partei ein und bei den letzten Wahlen als Direktkandidat für den Landkreis Weilheim-Schongau an. Das Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen, das seine Partei sich auf die Fahnen geschrieben hat, ist ihm sehr wichtig. Gesunder Menschenverstand gegen die Macht von Konzernen und Meinungsmachern. Und faire Preise für faire Lebensmittel. „Wir leben im Überfluss. Vieles ist viel zu billig. Wenn wir nicht bereit sind, Abstriche zu machen und für gesunde Lebensmittel mehr zu bezahlen, wird sich nichts ändern“, ist er sich sicher. […]

 

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Mehr zu unserem Mitglied Heiner Putzier auf seiner Kandidatenseite


 

Gründung des Kreisverbandes Rosenheim

mut wächst weiter! Nach der Gründung des Bezirksverbands Oberfranken im Januar, folgte gestern Abend die Gründung des Kreisverbandes Rosenheim.

Die Gründungsmitglieder wählten Jennifer Neffke und Stefan Birle als Vorsitzende und beriefen zusätzlich Michaela Dietrich und Joseph Altenburger in den Vorstand.

Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg!

Ein großes Danke auch an Manni Maier und Malu Kunst – deren tatkräftige Unterstützung zur Gründung des Kreisverbandes führte!


 

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