„Links“ ist kein Lager!

von Stephan Lessenich, Parteigründer und Spitzenkandidat für mut

Der scheinbar unaufhaltsame Rechtsruck in unserer Gesellschaft, die wachsende soziale Ungleicheit im Lande und die Missachtung von Menschen- und Bürgerrechten, zumal in Bayern, macht mehr denn je eine starke politische Gegenbewegung notwendig. mut versteht sich als treibende Kraft eben dieser Gegenbewegung. mut steht für eine lebendige Demokratie und für eine solidarische Gesellschaft, die von und mit ihrer Vielfalt lebt und ihre zerstörerische Wirtschaftsweise überwindet.

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Vorstellung des Wahlprogramms im Santa in Rosenheim

Die von der Landtagsabgeordneten Claudia Stamm und dem bekannten Soziologen Prof. Dr. Stephan Lessenich („Neben uns die Sintflut“) gegründete Partei mut, die an der bayerischen Landtagswahl im Oktober teilnehmen wird, veranstaltet am 16.08.2018 ab 19:00 Uhr einen weiteren politischen Stammtisch in Rosenheim im Santa.

Es wird wieder Gelegenheit geben, die Partei mut und die Landtagskandidierenden der Partei besser kennenzulernen. Weiterlesen „Vorstellung des Wahlprogramms im Santa in Rosenheim“

mut-Gründungsmitglied Hajü Staudt verstorben

Am vergangenen Montag ist unser Mitstreiter der ersten Stunde – Hajü Staudt – jäh aus dem Leben gerissen worden.

Gelebt hat er im vergangenen Jahr nicht zuletzt, und vielleicht sogar vorrangig, für die Inhalte und Ziele, den Aufbau und die Organisation unserer Partei. Obwohl er sich häufig im Hintergrund hielt, war er einer unserer wichtigsten Aktiven, ja ein wirklicher Aktivist – immer im Sinne seiner Überzeugung, dass sich in diesem Land Grundlegendes verändern muss und wir selbst gefragt sind, an dieser Veränderung mitzuwirken.

Nun kann er zu unserer großen Trauer nicht weiter miterleben, wie mut im Kleinen und im Großen dazu beitragen kann, die bayerischen Verhältnisse zum Tanzen zu bringen.

Wir sind fassungslos über diesen großen menschlichen Verlust. Wir denken intensiv an ihn und sind mit unseren Herzen bei seiner Familie. Und wir grüßen ihn, zutiefst dankbar: Lebe wohl, Hajü!

Der mut-Vorstand im Namen aller Mitglieder

Kondolieren

Foto: Sachelle Babbar

Jedes zweite Mitglied bei mut ist weiblich

Erfolgreiche Gleichstellungspolitik besteht bekanntermaßen nicht nur aus der Einhaltung von Quoten oder gar ihrer lediglichen Bekanntgabe auf dem Papier, sondern auf einer wirklichen Teilhabe von Frauen auch und gerade in der Politik.

Deshalb freut sich der Vorstand der noch jungen Partei mut besonders, dass inzwischen die Hälfte aller Mitglieder Frauen sind.


„Wir haben von Anfang an darauf geachtet, dass sämtliche Positionen bei uns paritätisch besetzt sind und werden“, erklärt die Gründungsvorsitzende und Landtagsabgeordnete  Claudia Stamm. Weiterlesen „Jedes zweite Mitglied bei mut ist weiblich“

mut stellt Kandidatin für Stimmkreis Traunstein vor

Die Partei mut hat Sabrina Teifel in Traunstein zur Direktkandidatin gewählt. Die 32 jährige Hotelfachfrau aus Reit im Winkl  sprach in ihrer Rede von der Gestaltung einer neuen Politik, die den Menschen wieder in den Mittelpunkt rückt, einer logischen Politik, die nicht nur die Symptome, sondern die Ursachen der Probleme bekämpft – eine lebendige Demokratie.
Auf der Listenaufstellung für Oberbayern überzeugte sie die versammelten Parteimitglieder ebenfalls, sie wählten sie auf Platz 7 der starken und vielfältigen Liste.

Sabrina Teifel tritt für mut an, weil ihr die Schaffung sozialer Gerechtigkeit, ökologisch- und sozialverträgliche Standortpolitik durch gerechte Förderung der Regionen, eine rasche und dauerhafte Beseitigung des Pflegenotstands und menschenwürdige Asylpolitik am Herzen liegen.

Sabrina Teifel: „Es ist höchste Zeit, umzudenken und in allen Bereichen der Politik die Würde des Menschen wieder als oberstes Gebot zu verstehen. Die gesellschaftliche Spaltung muss beendet werden, um gemeinschaftlich Lösungswege zu gestalten, die Bayern zu einem vielfältigen, gerechten Land werden lassen!“

 

Für weitere Fragen können Sie sich auch gerne an Frau Teifel direkt wenden:

sabrina.teifel@mut-bayern.de

 

Foto: Hajü Staudt

Zum Tod von Ralph Hoffmann

Die Mitglieder der Partei mut trauern um Ralph Hoffmann. Ralph war Gründungsmitglied der jungen Partei. Claudia Stamm kannte ihn aus ihrer gemeinsam Zeit bei den Grünen, die er bereits vor vier Jahren verließ. Claudia zum Tod von Ralph Hoffmann:

„Ralph hatte schon eine ganze Weile von seinem Tod gesprochen, war er doch sehr krank, ließ er doch einfach mitten im Gespräch einen Halbsatz über ihn in der Urne einfließen. Doch, der Tod hat uns, hat mich, natürlich unglaublich getroffen. Denn Ralph war nicht nur Gründungsmitglied von mut, sondern mit Ralph sprach ich oft und lange darüber, ob es eine neue Partei braucht oder nicht. Und alle, die ihn ein bisschen kannten, kennen seine Antwort oder seine Argumentation und auch seine Ungeduld. Ralph war die treibende und machende Kraft für die Gründung des Bezirksverbands mut-Mittelfranken. Egal, wie ungeduldig er in manchen Fragen war: Ralph war ein wirklich herzensguter Mensch. Wenn es klar war, dass man gemeinsam für die gleiche Sache kämpft, dann konnte man gern und gut auf dem Weg dorthin mal unterschiedlicher Meinung sein, auch deutlich unterschiedlicher Meinung – das „bassde“ dann schon.

Ich bin dankbar, Ralph gekannt zu haben. Ich bin dankbar, dass ich sowohl bei den Grünen als auch bei mut mit ihm gemeinsam ein Stück des Weges gehen durfte. Ich wäre ihn noch sehr gern länger mit ihm gemeinsam gegangen, war er doch nach seinem letzten Krankenhaus-Aufenthalt wieder fitter. So kam er extra nach München zum ersten Geburtstag von mut, das war ein halbes Jahr zuvor noch undenkbar. Er feierte den Geburtstag mit uns. Ich bin sehr froh, dass ich ihn noch einmal sehen konnte.

Ich ging auch davon aus, ihn am Abend vor dem Münchner CSD zu treffen, bei meinem queerpolitischen Vernetzungstreffen im Landtag – hat Ralph und mich doch von Anfang an der Kampf um Gleichstellung verbunden – manchmal eben mit einer unterschiedlichen Vorstellung der Geschwindigkeit ;).

Ich – wir – werden ihn vermissen, mit seiner Unterstützung, mit seiner Erfahrung, mit seiner Ungeduld, mit seiner Art anzupacken und mit seiner Herzensgüte.

Lieber Ralph, es ist so gut zu wissen, dass Du Deinen letzten Weg nicht allein gehen musstest, dass Du Begleitung hattest.

Unseres aufrichtiges Beileid wünschen wir Deinen Liebsten.

Lieber Ralph, ruhe in Frieden – ich werde Dich vermissen!“

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