Mein Weg zu Mut – Martina

Wer ist das? Die da bei mut mitmachen?
Wer steckt hinter mut? – Ein paar Beispiele haben wir Euch schon gezeigt [Mein Weg zu mut]

Wir haben sie alle gefragt, was sie bewegt und was sie bewegen wollen oder wie die Gesellschaft in 20 Jahren aussehen sollte.

Hier sind ihre Geschichten.
Die Menschen hinter Mut:

Heute stellen wir Euch Martina vor – sie war Kandidatin für Mut in Oberfranken.

Martina Kraus, 56

Die Initialzündung war die Einführung des Polizeiaufgabengesetzes. Ich will nicht totalüberwacht, ausspioniert, verbürokratisiert und von künstlicher Intelligenz dominiert  werden.

Ich möchte mich für sichere, zukunftsorientierte Arbeitsplätze einsetzen. Die nicht im Zuge von Digitalisierung, Globalisierung und der einhergehenden Gier nach Macht und Profit wegrationalisiert werden. Dass Wohnen wieder bezahlbar wird und nicht zu einem Luxusgut verkommt, welches sich viele Menschen und Familien einfach nicht mehr leisten können. Weiterlesen „Mein Weg zu Mut – Martina“

Redebeitrag zum Weltfrauentag 2019

Zum Weltfrauentag 2019 sprach Marie Luise Kunst (Themensprecherin für Asyl bis Zuwanderung) für Mut in München:

Die Hälfte der 68 Millionen Menschen, die weltweit auf der Flucht sind, sind Frauen.

43 % der Asylanträge in Deutschland stammen von Frauen. Von Frauen, die in ihren Herkunftsländern und auf dem Weg hierher oft Opfer von Gewalt, Sklaverei oder Zwangsprostitution geworden sind.

Diese Frauen brauchen besonderen Schutz, Sicherheit und Unterstützung. Stattdessen leben sie in Lagern, die Frauen und Mädchen weiterhin Angriffen, Unterdrückung und sexueller Gewalt ausliefern.

Sie sind gezwungen, Tür an Tür mit fremden Männern zu leben, und haben nicht die Möglichkeit, ihre Zimmer abzuschließen.

Die Gemeinschaftsbäder sind zwar nach Geschlechtern getrennt, aber ebenfalls nicht abschließbar. Sie bieten keinerlei Privatsphäre.

In den Ankerzentren haben die Frauen nicht einmal die Möglichkeit, Mahlzeiten für sich und ihre Kinder selbst zuzubereiten. Diese elementaren Tätigkeiten hätten aber eine große stabilisierende Wirkung.

Nach der Istanbul-Konvention sind alle staatlichen Organe verpflichtet, jegliche Form von Gewalt gegen Frauen zu verhindern. In der Praxis sieht dies jedoch ganz anders aus.

In letzter Zeit häufen sich Berichte über schwangere und kranke Frauen, die abgeschoben werden sollen. Kinder werden vom Jugendamt in Gewahrsam genommen, während ihre Mütter in Abschiebehaft landen. Frauen werden neu traumatisiert und kommen in psychiatrische Kliniken.

Frauen müssen die Lebenschancen erhalten, die sie benötigen, egal, wo sie leben und woher sie stammen. 34 Millionen Frauen, die weltweit auf der Flucht sind, brauchen unsere Solidarität.

Ein klares Ja zu frauenspezifischen Fluchtgründen.

Ein klares Ja zu ihrem Schutz in Gemeinschaftsunterkünften.

Ein klares Ja zu ihrem Recht, hier zur Ruhe zu kommen und eine Zukunft für sich aufzubauen.


 

Mein Weg zu Mut – C.M.

Wer ist das? Die da bei Mut mitmachen?
Wer steckt hinter Mut? – Ein paar Beispiele haben wir Euch schon gezeigt [Mein Weg zu Mut]

Wir haben sie alle gefragt, was sie bewegt und was sie bewegen wollen oder wie die Gesellschaft in 20 Jahren aussehen sollte.

Hier sind ihre Geschichten.
Die Menschen hinter Mut:

C.M. 72
Mein Weg zu Mut begann in der Katholischen Akademie, wo Stephan Lessenich sein Buch „Neben uns die Sintflut“ vorstellte. Danach wollte ich nicht mehr „weiter so“ machen, sondern mich engagieren. Für ein friedliches, gerechteres Zusammenleben aller Menschen, hier und überall. Die Bedrohungen durch Klimawandel, globale Ungerechtigkeit, rechte Parteien, Populismus sowie Erosion der bislang noch funktionierenden parlamentarischen Systeme hatten mich schon länger beunruhigt. Ich sah nur noch nicht so richtig, was ich tun könnte.

Kurze Zeit danach erfuhr ich aus der SZ von der neuen Partei Mut, und ich entschied mich, dort Mitglied zu werden.

An Mut überzeugte mich vor allem der globale Ansatz, den ich so bei anderen Parteien nicht sehe. Meiner Meinung nach ist es dringend notwendig, bei der Formulierung und Durchsetzung von politischen Werten und Zielen über Bayern, Deutschland und auch Europa hinauszuschauen und das Ganze im Blick zu behalten.

Weiterlesen „Mein Weg zu Mut – C.M.“

Mein Weg zu mut – Stefan

Die Geschichte von Stefan zeigt, wie aus -und trotz- Trauer und Abschied etwas Neues entstehen und Politik verbinden kann.

Stefan steckt mittlerweile wahrlich tief drin in der Arbeit für mut – er wurde kürzlich im neu gegründeten Kreisverband Rosenheim zum Co-Vorsitzenden gewählt.

Wer ist das? Die da bei mut mitmachen? Wer steckt hinter mut? – Ein paar Beispiele haben wir Euch schon gezeigt (Mein Weg zu mut)

Wir haben sie alle gefragt, was sie bewegt und was sie bewegen wollen oder wie die Gesellschaft in 20 Jahren aussehen sollte.

Hier sind ihre Geschichten.
Die Menschen hinter mut:
Stefan, 55

Die Umstände, unter denen ich zu Mut gefunden habe, waren leider traurig. Ein alter Freund hat sich von dieser Welt verabschiedet. Lange hatte ich von ihm nichts mehr mitbekommen. Was hat er gelebt in diesen vielen Jahren? Erstaunt war ich von seiner politischen Aktivität.

Das hat mir den Schub gegeben zu schauen was dahinter steht. Ich konnte mich sofort anfreunden mit den Werten und Zielen. Die Inhalte und die Art, wie diese nach außen gerichtet werden, gefällt mir.

Das Programm ist klar, sachlich kurz und beinhaltet alle Themen die eine Partei braucht.

Diese lassen noch zur Ausarbeitung und Mitgestaltung Platz. Vorgetragenes ist auch kämpferisch mit Emotionen geladen und es zielt nicht auf Machthabe ab. Es hat alles eine Frische und die Möglichkeit zur Kreativität.

Die Menschen und Mitglieder hier achten sich und gehen miteinander respektvoll um. Sie arbeiten an der Gerechtigkeit für Natur und Mensch.

Es war gleich klar … da bin ich dabei! Meine politischen Ideen und Aktivitäten wurden von mir vor Jahren schon begraben. Nun stecke ich hier nach kurzer Zeit schon voll drin, mit neuer Energie und lerne und versuche mich einzubringen. Man kann hier was bewegen, die Möglichkeit gibt es. Viel ist schon von den Mitgliedern geleistet worden. Der Landtagswahlkampf war der Wahnsinn. Ich hoffe ich kann dazu beitragen die Frische zu erhalten, anzuspornen und mit meiner Arbeit in der Gemeinschaft die Aktionen und Inhalte auszuarbeiten und zu stärken. Ich sage: „Man ist hier nah dran an der Politik“. Mut braucht es auch, wenn der Erfolg kommt, um der Verantwortung gerecht zu werden. Und die Erfolge werden sich einstellen. Auch die Landtagswahl war für uns ein Erfolg.

Mut ist für mich die Kraft, die mir hilft Grenzen und Ängste zu überwinden. 
Mit Mut kann man neue Herausforderungen angehen. 
Mit Mut haben wir neue Chancen.

Meine Vision für in 20 Jahren ist:
dass sich eine gerechte Demokratie entwickeln kann.
Dass Mut den Weg ebnet zum Natur- und Gemeinwohl.
Dass das politische Handeln in Gemeinnützigkeit und als Dienstleister die persönlichen Machtfragen erübrigt.
Dass die Mächte des Geldes unter Kontrolle gebracht werden können.
Und dass unser Bildungssystems sich von einem Leistungsprinzip in ein Fähigkeitsprinzip gewandelt hat.

Mut braucht es in der Natur immer noch, auch wenn in dieser technisierten Welt unsere Ängste schlafen. Es wird verkannt wie sich die Natur uns Menschen gegenüber bedrohlich verhalten kann, ein kleiner Wettersturz, ein paar Hitzeperioden und uns gibt es nicht mehr. Wir denken  wir sind dem mächtig und haben diese Ängste verdrängt, und gehen so zerstörerisch mit der Natur um.
Ich bin Vater von drei erwachsenen Jungs und selbständiger Gärtner hier in Wasserburg am Inn. Die Nähe zur Natur ist mein Ding.


 

Gründung des Kreisverbandes Rosenheim

mut wächst weiter! Nach der Gründung des Bezirksverbands Oberfranken im Januar, folgte gestern Abend die Gründung des Kreisverbandes Rosenheim.

Die Gründungsmitglieder wählten Jennifer Neffke und Stefan Birle als Vorsitzende und beriefen zusätzlich Michaela Dietrich und Joseph Altenburger in den Vorstand.

Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg!

Ein großes Danke auch an Manni Maier und Malu Kunst – deren tatkräftige Unterstützung zur Gründung des Kreisverbandes führte!


 

Mein Weg zu mut – Max

Wer ist das? Die da bei mut mitmachen?
Wer steckt hinter mut? – Ein paar Beispiele haben wir Euch schon gezeigt [Mein Weg zu mut]

Wir haben sie alle gefragt, was sie bewegt und was sie bewegen wollen oder wie die Gesellschaft in 20 Jahren aussehen sollte.

Hier sind ihre Geschichten.
Die Menschen hinter mut:

Heute stellen wir Euch Max vor – er ist schon lange bei mut.

Max, 57

Vor der Parteigründung lernte ich Claudia Stamm und Stephan Lessenich kennen und war von ihrem gesellschaftlichen und politischen Engagement angetan. Beiden geht es ganz offenbar nicht um ihre Karriere, sondern um Verantwortung für unsere Welt – vor Ort, in Bayern und insgesamt! Claudia Stamm hat bisher mit höchstem politischem Engagement im Bayerischen Landtag die Themen der modernen Zeit hochgehalten, Stephan Lessenich hatte in seinem Buch „Neben uns die Sintflut“ gezeigt, dass es längst nicht mehr geht, in der westlichen Welt auf Kosten der armen Länder zu leben! Solche Stimmen brauchen wir in den Parlamenten!

Es muss sich viel ändern. Da sich aber im Grunde Institutionen – auch die bisherigen Parteien – instinktiv gegen viele Veränderungen wehren, habe ich mich entschieden, die neue Partei mut zu unterstützen. Das Engagement von mut für unser aller Zukunft will ich unterstützen, da auch ich – Vater dreier Kinder – eine Verantwortung trage. Wir müssen viel konsequenter werden, als es die bisherigen Parteien sind. Deshalb mut!

Die Initiative von Claudia Stamm  und Stephan Lessenich  hieß ursprünglich: „Zeit zu handeln!

Genau darum geht es. Immer nur zu sagen: „Das machen irgendwann einmal andere!“, geht nicht mehr! Wir müssen anfangen. Es geht um Bewusstseinsänderung. Und zwar viel konsequenter, als es bisher geschieht.

Es wäre schön, wenn mut in Zukunft eine kräftige Stimme im bayerischen Landtag hat. Eine konsequente Stimme, die uns zeigt, was wir mutig ändern müssen, und die sich nicht im Klein-Klein verliert.

Schön wäre es, wenn sich in 20 Jahren das Bewusstsein vieler Menschen verändert hat. Denn was wir dringend brauchen, ist

– mehr Umweltbewusstsein in vielen, vielen Bereichen
– mehr Sozialbewusstsein in vielen, vielen Bereichen
– mehr Mitmenschlichkeit

Es ist sehr viel zu tun. Und jeder kann selber etwas tun, es sind nicht immer die anderen!

Aufgewachsen bin ich in München. Ich habe die Schulzeit in München verbracht, habe in München, Lausanne und London Jura studiert und anschließend einige Jahre in Köln und dann in München gearbeitet. Bis zu dem Zeitpunkt, als schwere Operationen nötig wurden, war ich als Rechtsanwalt in der Medienbranche tätig.

Hobbys: Hauptsächlich sind es die Bereiche Theater und Literatur. Siehe meinen Blog.

Allein die (von der CSU ausgelöste) unschöne “Absetzung” des international und politisch vielseitig, kritisch und unbequem denkenden Intendanten der Münchner Kammerspiele, Matthias Lilienthal, (zum Ende der nächsten Spielzeit) war für mich ein weiteres Zeichen. Ein weiteres Zeichen, dass die bisherigen Parteien die modernen Themen nicht fördern, sondern verschleppen wollen. Ich gebe Schülernachhilfe und unterstütze seit Jahren zwei junge Flüchtlinge in München. So habe ich mein Auge auf junge Menschen.


 

Mein Weg zu mut – Jenny

Wer ist das? Die da bei mut mitmachen?
Wer steckt hinter mut? – Ein paar Beispiele haben wir Euch schon gezeigt [Mein Weg zu mut]

Heute stellen wir Euch Jenny vor – sie wurde nach der Wahl Mitglied bei mut:

Jenny, 37

Hauptsächlich bin ich für meine zwei kleinen Kinder mutig geworden. Nachdem unsere Straße direkt vor unserer Haustür kurz vor der Wahl mit Plakaten einer rechten Partei zugehangen wurde, wusste ich, dass ich mich engagieren muss.
Außerdem habe ich Vertrauen in Claudia Stamm, dass sie mit Herz und Verstand Politik macht.
Der Rechtsruck war sicherlich der größte Ausschlaggeber.

Ich möchte meinen Kindern nicht irgendwann sagen müssen, dass ich nichts dagegen getan habe.

Meine Traumwelt in 20 Jahren beschreibt sich wie folgend:

emissionsfreie Mobilität, weniger Fahrzeuge auf deutschen Straßen, Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, intelligente Mitfahrsysteme boomen auch auf Kurzstrecken auf dem Land, autofreie und lebendige Ortszentren.

Barrierefreie Wohn- und Lebensräume für Alt und Jung mit Pflegeangebot, Gemeinschaftsräumen, Nachbarschaftshilfe, Gärtnerparzellen.

Bezahlbarer Wohnraum, keine Diskriminierung vom Staat.

Gemüse- und Kräuteranbau auf öffentlichen Flächen in Städten und Gemeinden. Nachhaltige Landwirtschaft, plastikarmes Einkaufen, weniger Wegwerf-Konsum, ausschließlich Import fairer und umweltverträglicher Güter, Stärkung der Kleinbauern weltweit.

Gesamtschule für alle, Bürgerversicherung, Rente für alle und Bio für alle 😉


 

Mein Weg zu mut – Arno

Wer ist das? Die da bei mut mitmachen?
„mut – ach, davon hab‘ ich noch nie was gehört“ oder „mut, davon habe ich erst nach der Landtagswahl gehört“ so oder so, das haben wir hundertfach gehört.
Wer steckt hinter mut? – Ein paar Beispiele haben wir Euch schon gezeigt [Mein Weg zu mut]

Heute stellen wir Arno vor – Er ist erst kürzlich zum Vorsitzenden des neu gegründeten Bezirksverbandes von Oberfranken gewählt worden.

Wir haben sie alle gefragt, was sie bewegt und was sie bewegen wollen oder wie die Gesellschaft in 20 Jahren aussehen sollte.

Hier sind ihre Geschichten.
Die Menschen hinter mut:

Arno Pfaffenberger, 57

Warum bin ich bei mut? Zum einem ist mut in meinen Augen die einzige Partei, die soziales und Ökologie mit dem “Eine Welt denken” zusammen bringt und das umsetzen will, was als sozial-ökologische Transformation bezeichnet wird. Besonders die Gedanken von Stephan Lessenich hierzu haben mich überzeugt.

Zum anderen wegen der tollen, glaubwürdigen Menschen, die bei mut sind.

Ich bin Ende Januar 2018 eingetreten. Es gab einen ersten Stammtisch von mut in Bayreuth. Dort machte ich die Bekanntschaft von vier Mut-igen, die mich überzeugten, sowohl politisch als auch als Menschen. Ich bin froh, dass ich diese vier heute zu meinen Freund*innen zählen darf.

Meine mutige Vision? Eine herrschaftslose Gesellschaft der Freien und Gleichen mit lebenswürdigen Verhältnissen überall auf diesem Planeten.


 

Mein Weg zu mut – Anja

Wer ist das? Die da bei mut mitmachen?
„mut – ach, davon hab‘ ich noch nie was gehört“ oder „mut, davon habe ich erst nach der Landtagswahl gehört“ so oder so, das haben wir hundertfach gehört.
Dabei sind gerade rund um die Wahl und nach der Wahl tolle Menschen bei uns in die Partei eingetreten. Wer steckt hinter mut? – Ein paar Beispiele haben wir Euch schon gezeigt [Mein Weg zu mut]

Wir haben sie alle gefragt, was sie bewegt und was sie bewegen wollen oder wie die Gesellschaft in 20 Jahren aussehen sollte.

Hier sind ihre Geschichten.
Die Menschen hinter mut:

Anja Milosevic, 29 Jahre

Für mich ist es schon viele Jahre sehr wichtig endlich das bayerische Schulsystem zu verändern. Ich war zunächst zwei Jahre in der SPD. Dort habe ich versucht Bildung mehr Bedeutung zu geben, es aber nicht geschafft. Dann wurde ich auf die Partei mut aufmerksam. Nach dem ersten Stammtisch und der Teilnahme am Bildungsforum war mir klar, dass die Partei auch inhaltlich das gleiche Bildungsideal wie ich hat und dass es die Partei ist, in der ich mich engagieren möchte.

Ich bin freiberufliche Pädagogin und arbeite als Nachhilfelehrerin und Kinderpflegerin.

Der Grund für das Eintreten in die Partei waren meine Erfahrungen als Pädagogin. Leider werden Kinder in unserem Schulsystem stark über- bzw. unterfordert und leiden sehr darunter.

Es wird von Jahr zu Jahr drastischer. So wird auch mein Drängen das Bildungssystem zu verändern immer größer.

Ich engagierte mich:

  • in der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft,
  • den Vereinen „Eine Schule für Alle“
  • und der „Gemeinnützigen Gesellschaft für Gesamtschulen“.

Doch hatte sich sehr wenig politisch und gesellschaftlich in Bayern bewegt bzw. wurde noch restriktiver.

Deswegen versuche ich jetzt auch parteipolitisch den nötigen Fortschritt in der Bildung herbeizuführen.

In 20 Jahren sollte es ein Schulsystem geben, welches Kinder nur innerhalb des Klassenverbandes differenziert und so für eine Bildungsgerechtigkeit sorgt. Es gibt also nur eine Schule von der ersten bis zur letzten Klasse, welche je nach Schüler*in früher oder später abgeschlossen wird.

Alle Menschen, die mit Kindern arbeiten, vom Kinderarzt und der Kinderärztin über Erzieherinnen und Erzieher bis zu allen Lehrkräften, müssen eine intensive Ausbildung im pädagogischen Umgang mit Kindern absolvieren. Die Frühkindliche Bildung ist eng verzahnt mit der Schule. Der Unterricht richtet sich nach den Interessen der Kinder und hat das Hauptziel das individuelle Potential jedes Kindes zu fördern.

Der Unterricht findet nur selten frontal statt, sondern als Teamlernen oder selbstständiges Lernen. Jeder Mensch, der den Schulabschluss macht, ist ein mündiger, empathischer, engagierter und friedlicher Mensch.

In 20 Jahren haben hoffentlich viele Menschen wichtige wirtschaftliche und politische Posten übernommen, die das Wohl aller Menschen und der Umwelt vor wirtschaftlichen Profit setzen.

Meine berühmten mutigen Vorbilder sind Gregor Gysi, Adrian Rouzbeh und vor allem Shailene Woodley. Sie ist eine junge US-amerikanische Schauspielerin, die sich sehr authentisch für den Umweltschutz einsetzt und politisch in den USA versucht viel zu ändern.

Alle haben gemeinsam, dass sie unangenehme Wahrheiten aussprechen und einen unbequemen Lebensweg gehen, obwohl sie es viel leichter haben könnten.

Die größten Vorbilder für mich sind aber meine Brüder, beide 15 Jahre alt. Wie viele Jugendliche mit denen ich arbeite, sind sie sehr rücksichtsvoll, empathisch und haben einen großen Drang sich in der Gesellschaft zu engagieren, um für mehr Gerechtigkeit zu kämpfen. Sie lassen sich auch nicht von Misserfolgen demotivieren. Sie machen mit viel Optimismus weiter, sodass ich auch nicht anders kann, als ebenfalls alles zu tun, um gesellschaftlich noch mehr zu bewegen.

Ohne das Engagement und die vorbildliche Haltung der heutigen Jugend, hätte ich nicht die Motivation mich weiterhin politisch zu engagieren.

Deswegen bin ich sehr dankbar dafür, dass ich mit Kindern und Jugendlichen arbeiten darf.


 

Guter Jahresanfang – mut gründet zweiten Bezirksverband

Das neue Jahr fängt für mut gut an, am 5.1.19 ist wieder ein Meilenstein für mut erreicht worden: In Kulmbach wurde der zweite Bezirksverband der Partei gegründet.

Christine Raithel und Arno Pfaffenberger sind die Vorsitzenden des neuen Bezirksverbandes Oberfranken.

Susanna Steinberg, Michaela Hüttner, Felicitas Leikauf, Marco Hübner und Dimitri Bennett ergänzen den Vorstand.

Leider konnte unsere Vorsitzende Claudia Stamm, aus verständlichen Gründen nicht dabei sein, hier ihre Worte zur Bezirksgründung, die uns alle bewegen und Verpflichtung sind:

„Liebe alle, liebe Oberfranken- mut-ige!

Es war einmal.., so könnte man wohl heute aus Anlass der Gründung des Bezirksverbandes Oberfranken beginnen. Denn vor einem Jahr, ziemlich genau vor einem Jahr fing die junge Partei mut an, Oberfranken zu erobern. Ein Podium in Arzberg führte mich zu einigen mut-igen, nicht alle von Anfang an ganz so mutig oder geoutet – aber das ist egal – Hauptsache im Hintergrund wurde für die gute Sache angepackt.

Am nächsten Tag dann der Stammtisch in Bayreuth, und ich glaube, wir hatten bei diesem Stammtisch bis zum heutigen Tag den größten Mitgliederzuwachs überhaupt bei einem Event.

Liebe alle, ich sprach gerade von der „guten Sache“. Die ist es – ich bin mir sicher.

Es braucht eine Politik, und damit eine neue politische Kraft, die radikal oder konsequent die Menschenwürde im Blick hat – und zwar die aller.

Als ich heute mit meinen Kindern von der Hütte zurückfuhr, war die Schlagzeile einer Nachricht: „Die EU konnte ihre Außengrenzen besser sichern.“

Man mag es nicht glauben, dass der Diskurs inzwischen so verschoben ist – dass dies eine Erfolgsmeldung ist – gleichzeitig sind eben vor dieser Grenze im vergangenen Jahr über 2.200 Menschen im Mittelmeer ertrunken – ein Massengrab vor unseren Augen. Und diese Zahl ist natürlich nicht korrekt, kann es gar nicht sein, weil es konnten ja nur Menschen gezählt werden, von denen wir es wissen.

Eine Erfolgsmeldung im Radio, bei seriösen Nachrichten, dass die EU die Außengrenze besser sichern konnte – wenn gleichzeitig 2 Boote von Nicht-Regierungsorganisationen mit gestrandeten und geretteten Geflüchteten keinen sicheren Hafen in Europa anlaufen dürfen.

Es braucht mut – mehr denn je, davon bin ich überzeugt. Und umso wichtiger ist es, dass wir als wachstumskritische Partei wachsen. Ja, wir müssen wachsen – gern von unten und organisch. Gern jetzt im Blick die Kommunalwahlen habend.

Aber es braucht uns, es braucht Mut, um wieder radikale Fragen zu stellen, um Themen zu benennen, die andere vergessen haben oder es nicht in ihren Life-Style passt.

Liebe alle, ich finde es genial – genau so: genial – wie stark Oberfranken ist, wie stark Ihr den Landtagswahlkampf gemeistert habt. Da gilt mein und der Dank des Vorstands auch vor allem den drei Direktkandidatinnen, aber vor allem auch Arno, der im Hintergrund immer wieder die Fäden zusammengehalten hat, der im Hintergrund geackert hat.

Ich finde es wundervoll, dass ich die meisten von Euch noch gar nicht kenne, weil das bedeutet, dass wir gewachsen sind! 

Es ist schade, dass ich heute nicht bei Euch sein kann, um unseren zweiten Bezirksverband zu gründen. Ich bin mir aber sicher, Ihr habt Verständnis dafür! Seit dem Sommer muss ich meine Prioritäten anders legen. Und da gehören die Schulferien so weit das geht den Kindern (- auch das gehört zu einer Politik, die den Menschen im Blick hat.)

Liebe alle, seid mut-ig und haut rein.

Es ist wichtig für uns von unten zu wachsen, organisch. Und genau das tut Ihr heute mit der Gründung des Bezirksverbands.

Ganz herzlich

Eure Claudia“


 

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