Mein Weg zu mut – Anna

Die Menschen hinter mut:

Anna,71
Ich bin bei mut, weil sich das sich das Programm weitgehend mit meinen Vorstellungen deckt. Bei der Landtagswahl konnte ich mich für keine Partei entscheiden und hab nach Alternativen gesucht, so bin ich auf mut gestoßen.

Ich wünsche mir eine menschenwürdige Behandlung aller Menschen. Nach dem Inferno des 2. Weltkriegs haben mutige Frauen und Männer das Grundgesetz geschaffen und darin stehen die Richtlinien für den Umgang mit den Menschen und diese Werte sollen vermehrt in die Politik einfließen.

Ich wünsche mir: Kein Land Grabbing und keine menschenfeindliche Ressourcen Aneignung, keine Ausbeutung von Arbeitskräften und darüber hinaus kein Ausschalten oder Einschränken des Mitspracherechts der nationalen Regierungen und Gerichte bei den Freihandelsabkommen.

Die Arbeitswelt muss verändert werden: hin zu weniger Arbeitszeit  –  und mehr Lebenszeit. Die immer wiederkehrende Drohung der Wirtschaft mit dem Abbau von Arbeitsplätzen darf kein Kriterium mehr für Regierungspolitik sein.

Ich bin Pensionärin, Mutter, Großmutter und weiterhin ehrenamtlich tätig.


Während des Wahlkampfes konnten Sie/Ihr schon einige Mitglieder von mut kennen lernen, auch die Themensprecher*innen oder die Vorstände von mut sind manchen von Euch schon vertraut.
Wir möchten Ihnen und Euch weitere Mitglieder vorstellen.
Einige sind erst nach der Landtagswahl eingetreten, manche begleiten mut schon länger.
Wir haben sie gefragt, warum sie eingetreten sind, was sie bewegt, was sie für Vorbilder haben, wie die Gesellschaft in 20 Jahren aussehen sollte.
Hier sind ihre Geschichten.
Die Menschen hinter mut


 

Mein Weg zu mut – Arianna

Während des Wahlkampfes konnten Sie/Ihr schon einige Mitglieder von mut kennen lernen, auch die Themensprecher*innen oder die Vorstände von mut sind manchen von Euch schon vertraut.
Wir möchten Euch weitere Mitglieder vorstellen.
Einige sind erst nach der Landtagswahl eingetreten, manche begleiten mut schon länger.
Wir haben sie gefragt, warum sie eingetreten sind, was sie bewegt, was sie für Vorbilder haben, wie die Gesellschaft in 20 Jahren aussehen sollte.
Hier sind ihre Geschichten.
Die Menschen hinter mut:

Arianna Vogel, 24

Ich bin mut-ig geworden, weil ich der Meinung bin, dass sich unbedingt etwas verändern muss. In einer Gemeinschaft kann man immer mehr erreichen, als alleine und da ich mit der gegenwärtigen Politik unzufrieden bin, war für mich klar, dass ich mich einer politischen Partei anschließe.

Ausschlaggebend für mich war der zunehmend harte Umgang mit Geflüchteten und der damit einhergehende Anstieg des rechten Denkens. Ich möchte kein „4.Reich“ erleben müssen. Deutschland hat sich 1973 den Vereinten Nationen angeschlossen und sich damit bereit erklärt, die Menschenrechte anzuerkennen. Diese werden den Schutzsuchenden derzeit abgesprochen.

Hätte ich Einfluss auf die Politik, würde ich die Fluchtursachen bekämpfen und nicht die Menschen. Die Industriestaaten schaffen die Fluchtursachen – nicht die dort Lebenden.
Ich würde auch mehr Geld und verfügbare Mittel in den Bereich „Kinder und Jugendliche“ investieren. Die Kleinsten sind so wichtig und werden gleichzeitig so vernachlässigt. Aktuell ist Kinder haben/bekommen eine Last, sie sollen aber wieder als Bereicherung empfunden werden.

Mich macht mut-ig, dass ich daran glaube, dass Vernunft und Gerechtigkeit über Angst und den Hunger nach „immer mehr“ siegen werden.

Ich habe immer versucht, die Dinge zu tun, die ich für richtig halte, auch wenn ich komisch angeschaut wurde. Mit 11 war ich sieben Jahre lang Vegetarierin, weil ich nicht dafür verantwortlich sein wollte, dass Tiere sterben. Damals war man noch „verrückt“, heute bin ich Veganerin und nur noch ein bisschen verrückt 😉
Ich glaube, Mut zeigt sich nicht unbedingt in einer großen Tat, sondern in vielen kleinen.

Mich beeindrucken alle Menschen, die immer und immer wieder gegen Rassismus aufstehen und sich engagieren. Müsste ich mich auf eine Person festlegen, wäre mein Vorbild Nelson Mandela.

Ich bin Studentin der sozialen Arbeit, in meiner Freizeit mache ich gerne Sport, oder treffe mich mit Freunden. Neben dem Studium arbeite ich als Hausaufgabenbetreuerin.
Seit Juli 2018 bin ich Mitglied in mut und vor kurzem auch Amnesty International beigetreten.

Mir geht es gut, ich habe alles was ich brauche.
Ich wünsche mir das für jeden einzelnen Mensch

[Text auf dem Schild von Arianna: Was ist der unterschied zwischen der Islamisierung des Abendlandes und Klimawandel?  Den Klimawandel gibt es wirklich.]


 

Mein Weg zu mut – Gundula

Während des Wahlkampfes konnten Sie/Ihr schon einige Mitglieder von mut kennen lernen, auch die Themensprecher*innen oder die Vorstände von mut sind manchen von Euch schon vertraut.
Wir möchten Euch weitere Mitglieder vorstellen.
Einige sind erst nach der Landtagswahl eingetreten, manche begleiten mut schon länger.
Wir haben sie gefragt, warum sie eingetreten sind, was sie bewegt, was sie für Vorbilder haben, wie die Gesellschaft in 20 Jahren aussehen sollte.
Hier sind ihre Geschichten.
Die Menschen hinter mut:

Gundula, 68
Zu mut kam ich wie die Jungfrau zum Kind. Mein Sohn berichtete mir davon, so wurde ich neugierig. Bislang war ich bei der SPD, wurde aber speziell in der Flüchtlingsfrage enttäuscht.
Ich kann zwar viele Positionen der Grünen gut heißen, doch mut schien mir die positiven Aspekte zu bündeln.
Professor Lessenich habe ich beim 1. Bayerischen Asyltreffen reden gehört und war hin und weg. Claudia Stamm hab ich vor Jahren bei einer Asyldiskussion erlebt.

Seit 2011 engagiere ich mich für Geflüchtete. Ich habe eine 1zu1 Patenschaft übernommen und begleite einen Afghanen von der Ankunft in Deutschland bis zum Abschluss der Ausbildung.
Ich hab das Bamf Zertifikat DaF erworben und geb nun A1 Erstorientierungskurse .
Im örtlichen Studienkreis unterrichte ich vorrangig Schüler aus Syrien oder Afghanistan.

Mutig bin ich immer, wenn ich einen meiner Hardcore Leserbriefe losschicke. Das erzeugt manchmal üble Reaktionen seitens rechtsaußen, aber auch manchmal begeisterte Zustimmung. Auch sonst reiße ich meine Klappe auf, wo nötig.

Meine Interessen sind bergsteigen, bergsteigen und bergsteigen, ähh und Musik machen, Gitarre, Akkordeon und Schlagzeug.
Ich lese wie ein Staubsauger und höre ständig Radio.

In 20 Jahren wünsche ich mir ein Welt mit wesentlich durchlässigeren Grenzen und wesentlich weniger Autos.
Ich selbst hatte in den letzten 20 Jahren nur 2 Jahre einen PKW. Ich erledige alles per Rad und ÖPNV.
Dazu bin ich eine radikale Stromsparerin. Mit 660 kw pro JAHR komme ich durch, habe alle Stromfresser verkauft bzw nicht mehr neu angeschafft. Gehe zu repair Cafes usw usf.


 

Gedenken an Dieter Flohr

Zum Tode von Dieter Flohr:

Claudia Stamm: „Mein herzliches Beileid gilt der Familie von Dieter – was für ein Schicksalsschlag! Wir haben erst ganz kurz vor der Wahl von Dieters Tod erfahren, um so mehr wollen wir jetzt unser Bedauern ausdrücken. Dieter und ich kannten uns nicht gut, aber wir kämpften bereits gemeinsam in unserer gemeinsamen Ex-Partei – immer interessiert daran, den sozialen bzw Gerechtigkeits-Aspekt zu stärken. Um so mehr hat es mich gefreut, dass Dieter sich entschloss, mut zu unterstützen und für mut zu kandidieren. Wir alle wissen, dass seine Leidenschaft die Kommunalpolitik war, und da hat er auch wirklich einiges bewegen können. Mit ihm und Ralph Hoffmann hat Mittelfranken nun in kurzer Zeit zwei große politische Kämpfer verloren, die uns allen fehlen werden.“

„Links“ ist kein Lager!

von Stephan Lessenich, Parteigründer und Spitzenkandidat für mut

Der scheinbar unaufhaltsame Rechtsruck in unserer Gesellschaft, die wachsende soziale Ungleicheit im Lande und die Missachtung von Menschen- und Bürgerrechten, zumal in Bayern, macht mehr denn je eine starke politische Gegenbewegung notwendig. mut versteht sich als treibende Kraft eben dieser Gegenbewegung. mut steht für eine lebendige Demokratie und für eine solidarische Gesellschaft, die von und mit ihrer Vielfalt lebt und ihre zerstörerische Wirtschaftsweise überwindet.

Weiterlesen „„Links“ ist kein Lager!“

Vorstellung des Wahlprogramms im Santa in Rosenheim

Die von der Landtagsabgeordneten Claudia Stamm und dem bekannten Soziologen Prof. Dr. Stephan Lessenich („Neben uns die Sintflut“) gegründete Partei mut, die an der bayerischen Landtagswahl im Oktober teilnehmen wird, veranstaltet am 16.08.2018 ab 19:00 Uhr einen weiteren politischen Stammtisch in Rosenheim im Santa.

Es wird wieder Gelegenheit geben, die Partei mut und die Landtagskandidierenden der Partei besser kennenzulernen. Weiterlesen „Vorstellung des Wahlprogramms im Santa in Rosenheim“

mut-Gründungsmitglied Hajü Staudt verstorben

Am vergangenen Montag ist unser Mitstreiter der ersten Stunde – Hajü Staudt – jäh aus dem Leben gerissen worden.

Gelebt hat er im vergangenen Jahr nicht zuletzt, und vielleicht sogar vorrangig, für die Inhalte und Ziele, den Aufbau und die Organisation unserer Partei. Obwohl er sich häufig im Hintergrund hielt, war er einer unserer wichtigsten Aktiven, ja ein wirklicher Aktivist – immer im Sinne seiner Überzeugung, dass sich in diesem Land Grundlegendes verändern muss und wir selbst gefragt sind, an dieser Veränderung mitzuwirken.

Nun kann er zu unserer großen Trauer nicht weiter miterleben, wie mut im Kleinen und im Großen dazu beitragen kann, die bayerischen Verhältnisse zum Tanzen zu bringen.

Wir sind fassungslos über diesen großen menschlichen Verlust. Wir denken intensiv an ihn und sind mit unseren Herzen bei seiner Familie. Und wir grüßen ihn, zutiefst dankbar: Lebe wohl, Hajü!

Der mut-Vorstand im Namen aller Mitglieder

Kondolieren

Foto: Sachelle Babbar

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