Kandidat Jörg Linke

Jörg Linke

  • Geboren: 1961
  • Stimmkreis: 124 München Land Süd
  • Listenplatz: 10
  • Beruf: Weinimporteur
  • E-Mail: Joerg.Linke@mut-bayern.de

Zur Person

Als Unternehmer in die Politik

Ich bin Unternehmer und mit meiner mittelständischen Weingroß- und Einzelhandlung seit nun bald 30 Jahren im Landkreis München ansässig. Aus meiner Sicht darf sich der Erfolg eines Unternehmens keinesfalls nur über den Profit definieren. Gleichwertige Ziele sind nachhaltiges Wirtschaften, soziale Gerechtigkeit und das faire Miteinander in einer gesellschaftlichen Vielfalt.

Mein Interesse an der Politik

Mein Interesse an Politik reicht bis in meine Schulzeit zurück. Auslandsjahre in USA und Australien sowie einige Semester Zweitstudium der politischen Wissenschaften am Geschwister-Scholl-Institut in München haben dieses Interesse weiter gestärkt. Zu einem Engagement in einer politischen Partei kam es dennoch nie, da ich mich im bisherigen Parteienspektrum entweder nicht wiedergefunden habe oder zu viele Kompromisse hätte machen müssen. Dies hat sich mit Gründung der Partei Mut geändert. Meine persönlichen Überzeugungen und meine Grundhaltung als Unternehmer decken sich in einem hohen Maß mit den Werten und Zielen von Mut, sodass meine Kandidatur für diese junge Partei eine für mich logische Konsequenz darstellt.

Auslandsaufenthalte prägten mich.

Aufgrund der prägenden Erfahrungen während meiner Auslandsaufenthalte, aber auch durch meine berufliche Tätigkeit, die mir den ständigen Austausch mit Freunden und Geschäftspartnern in ganz Europa und beispielsweise auch in Südafrika ermöglicht, verstehe ich mich selbst als einen „in Bayern verwurzelten Weltbürger“. Dem entsprechend ist für mich persönlich eine offene und vielfältige Gesellschaft von elementarer Bedeutung. Ein hilfsbereiter und respektvoller Umgang mit sozial schwachen oder geflüchteten Menschen muss in einer aufgeklärten und wohlhabenden Gesellschaft wie in Bayern selbstverständlich sein. Ebenso wichtig sind mir die Themen soziale Gerechtigkeit (inklusive bezahlbares Wohnen), biologische Landwirtschaft als Norm nicht als Ausnahme, Förderung von alternativer, sauberer Energiegewinnung und eine sichere und umweltfreundliche Mobilität.

Bezahlbarer Wohnraum für den Landkreis und die Stadt München

In den letzten Jahrzehnten wurde die europäische Wertegemeinschaft von einem globalen „Raubtierkapitalismus“ vereinnahmt, die soziale Marktwirtschaft und die Solidarität unter den Völkern Europas wurde in den Hintergrund gedrängt. Die Politik muss sich die Gestaltungsräume zurückerobern und stärker steuernd Einfluss nehmen. Als drängendste Themen im Landkreis München betrachte ich bezahlbares Wohnen und eine umweltfreundliche Mobilität.

Raum und Baugrund ist auch im Münchner Umland ein knappes Gut. Deshalb gilt es, damit sinnvoll zu haushalten und dennoch bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Ich werde mich deshalb vor allem für die Förderung von genossenschaftlichem, sozialem Wohnungsbau und gemeinwohlorientierten Wohnprojekten einsetzen.

Nicht nur die Münchner Innenstadt steht vor dem Verkehrsinfarkt sondern auch die Menschen in den Landkreisgemeinden leiden unter einem ständig wachsenden Verkehr, den daraus resultierenden Lärm- und Schadstoffbelastungen sowie Unfallgefahren. Es sind deshalb dringend neue und konsequente Mobilitätskonzepte notwendig. Die Schweiz ist dafür ein gutes Vorbild: Wesentliche Aspekte sind die gute Erreichbarkeit selbst entlegener Gemeindeteile mit öffentlichen Verkehrsmitteln, kürzere Taktung von Bussen und Bahnen sowie deren Ring- und Querverbindungen auszubauen. Dazu müssen lokale Initiativen und Infrastrukturen gefördert werden, um es den Bürgern leicht zu machen individuellen Autoverkehr zu vermeiden.

Überzeugter Europäer

Hans-Jochen Vogel, unter anderem ehemaliger Oberbürgermeister von München, hat es anlässlich der Begründung der Städtepartnerschaft zwischen Bordeaux und München schon 1965 so formuliert: „Die Einigung Europas ist eine so ernste Sache, dass man sie nicht allein der hohen Politik überlassen darf“! Diesen Gedanken habe ich als „europäischer Unternehmer“ immer leidenschaftlich unterstützt und meinen bescheidenen Anteil zu seiner Verwirklichung beigetragen. Nun sehe ich allerdings einen Punkt erreicht wo ich es für nötig halte, selbst politisch Einfluss zu nehmen um die vielen positiven Errungenschaften eines gemeinsamen Europas zu erhalten und im Sinne der Menschen und der Menschlichkeit zu stärken.

Es wird Zeit für einen mutigen Politikwechsel!

Es ist höchste Zeit für einen echten Politikwechsel in Bayern. Das klare Ziel und der Willen von mir und meinen vielen engagierten Kollegen von Mut ist es, Regierungsverantwortung zu übernehmen um die notwendigen menschlichen, gerechten, sozialen und ökologischen Veränderungen zu gestalten. Falls uns dies nicht gelingt, gilt es gewissenhafte und kritische Oppositionsarbeit zu leisten und die Regierung kompetent und sachlich von nachhaltigen Ideen zu überzeugen und zur Gestaltung in diesem Sinne zu bewegen.

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