Julian Höfner

Julian Höfner

  • Beruf: Student
  • Geboren: 1995
  • E-Mail: Julian.Hoefner@mut-bayern.de

Zur Person

Ich studiere Politikwissenschaft und Soziologie an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg.

Neben meinem Studium bin ich in Klima- und Umweltbündnissen aktiv.

Warum bist Du bei mut?

Ich bin bei mut, weil für mich der Mensch im Zentrum der Politik stehen muss. Die Erfahrungen der vergangenen drei Jahre haben mir gezeigt, dass die anderen Parteien diesem Anspruch nicht gerecht werden. Dem politischen Druck von rechts wird zum Teil widerstandslos nachgegeben, es werden Ängste geschürt und aus machttaktischen Gründen immer extremere politische Maßnahmen vorgeschlagen. Dadurch hat sich das politische Klima in Deutschland verändert: Die Rhetorik ist schärfer geworden, Positionen von Ausgrenzung und Diskriminierung haben längst ihren Weg in die Mitte der Gesellschaft gefunden.

Beim Thema Klimapolitik sehe ich bei keiner der deutschen Parteien einen zielführenden Ansatz. Entweder geht es – wenn man die Nichts-tuenden und Leugner*innen der Klimakrise mal außen vor lässt – um einen „grünen Kapitalismus oder um einen „grünen Sozialismus“. Beides sind wirtschaftspolitische Ansätze, die auf dem Modell unbegrenzten Wachstums basieren.

Der Zusammenhang zwischen Wirtschaftswachstum und Klimakrise ist längst wissenschaftlich belegt, trotzdem verfolgt noch keine Partei einen Postwachstumsansatz.
Ich bin davon überzeugt, dass mut diese Lücken im Parteiensystem schließen kann, damit wir mit einem menschenwürdigen, ökologischen und sozial gerechten Programm die anstehenden politischen Aufgaben in solidarischer Weise angehen können.


Welche Themen sind dein politischer Schwerpunkt?

Mein politischer Schwerpunkt ist Klimagerechtigkeit, Postwachstumsgesellschaft und lebendige Demokratie. Diese Themen gehören für mich zusammen und sind auch nur in Verbindung miteinander umsetzbar.

Warum gerade diese Themen?

Die Klimakrise ist das Thema des 21. Jahrhunderts. Zum einen müssen schnell Maßnahmen durchgesetzt werden, um das Risiko eines gefährlichen Klimawandels zu minimieren. Zum anderen muss darauf geachtet werden, dass die politischen Entscheidungen auch sozial gerecht sind – nicht nur innerhalb von Deutschland, sondern global.

Eine Gesellschaft, die nach unendlichem Wachstum strebt – mit allen dazugehörigen ökologischen und sozialen Folgen – hat nicht das Potenzial ein zukunftsfähiges Klima der Gerechtigkeit zu schaffen.

Um den Weg zu einer klimagerechten Gesellschaft, jenseits von Wachstumsideologien gehen zu können sollen alle Menschen mit einbezogen werden.

Jede*r muss sich auf allen Ebenen an den Prozessen beteiligen können und tatsächliches Mitspracherecht haben.

(Foto: Jonas Hahn)


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