Kandidat Tim King

Tim King

  • Geboren: 1969 in Heidelberg, verheiratet, drei erwachsene Kinder
  • Stimmkreis: 129 Starnberg
  • Listenplatz: 14 in Oberbayern
  • E-Mail: tim.king@mut-bayern.de

Zur Person

Seit 1998 bin ich selbstständig als Rechtsanwalt in München tätig. Schon immer war ich auch politisch interessiert und aktiv, unter anderem als Sprecher der erfolgreichen überparteilichen Münchner Initiative zur Einführung eines Sozialtickets.

Warum bist Du bei mut?

Wie so vielen ist mir in den letzten Jahren meine politische Heimat abhanden gekommen. Ob Verteilungsgerechtigkeit, Ökologie oder Rechtsstaatlichkeit, die Grenzen wurden immer mehr verschoben zugunsten einer Klientelpolitik, die in erster Linie den Interessen einer kleinen Oberschicht und internationaler Konzerne dient.

Spätestens seitdem Koalitionen mit der CDU und/oder CSU nicht nur für denkbar, sondern sogar wünschenswert gehalten wurden, war für mich klar, dass die Grünen nicht mehr wählbar sind, gleiches gilt für die Linke, die bedenkenlos ökologische Gesichtspunkte hintenanstellt, wenn es z.B. um die Braunkohleförderung geht und deren führendes Personal rechtspopulistische Positionen übernimmt.

All diese mir so wichtigen Themen habe ich wieder gefunden, als Claudia Stamm, Stephan Lessenich und andere zunächst „Zeit zu handeln“ und später „mut“ gründeten. Sehr schnell bin ich Mitglied geworden und gestalte seitdem Politik als Kandidat aktiv mit.

Welches sind Deine Schwerpunktthemen?

Für mich ist die grundlegende Norm, an der sich alles politische Handeln auszurichten hat, Art. 1 des Grundgesetzes: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Niemand darf zum bloßen Objekt staatlichen Handelns gemacht werden. Deshalb ist die zunehmende Einschränkung von Freiheitsrechten, von individuellen Freiräumen, die zunehmend flächendeckende und zeitlich unbegrenzte Überwachung und der Abbau von rechtstaatlichen Garantien wie durch das neue bayerische PAG oder auch das PsychKHG für mich nicht hinnehmbar.

Zudem sind mir Chancengleichheit und Verteilungsgerechtigkeit, die Grundlage für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft, ein wichtiges Anliegen. Wenn wie derzeit ein kleiner Anteil der Bevölkerung – weitgehend zu Lasten der verbliebenen Mittelschicht – einen immer größeren Anteil am Gesamtvermögen erwirbt und diese Entwicklung beispielsweise durch den völlig aus dem Ruder gelaufenen Wohnungs- und Immobilienmarkt, aber auch die Staatsverschuldung weiter gefördert und beschleunigt werden, fallen immer mehr Menschen durch das Raster und werden von der gesellschaftlichen Teilhabe ausgeschlossen.

Gerade deshalb liegt mir die Wohnungspolitik besonders am Herzen. Hier engagiere ich mich als wohnungspolitischer Sprecher der Partei.

Was willst Du im Landtag bewegen?

Hier werde ich mich im Landtag besonders engagieren. Ich werde die vorhandenen landespolitischen Spielräume konsequent nutzen, um möglichst gleichwertige Lebensverhältnisse überall in Bayern zu schaffen, um so den Druck von den Ballungsräumen zu nehmen. Aber auch in den Städten will ich vorhandenes Potential für bezahlbaren Wohnraum nutzen. Ich werde für den Erhalt öffentlichen Eigentums eintreten und stelle mich gegen den Verkauf an private Investoren. Ich stehe für die Förderung von genossenschaftlichen und gemeinwohlorientierten Wohn- und Investitionsformen und bekämpfe den Leerstand und Bodenspekulationen. All das ist für mich nicht links, sondern nur logisch.

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