Kandidatin Alexandra Geiger

Alexandra Geiger

  • Geboren: 1961
  • Stimmkreis:  Regensburg Land
  • Listenplatz: 2 (Liste Oberpfalz)
  • E-Mail: alexandra.geiger@mut-bayern.de

Zur Person

Mein Name ist Alexandra Geiger. Ich bin 1961 in Grafenau, im Bayerischen Wald, geboren. Mein Studium der Diplompädagogik führte mich nach Regensburg. Der Liebe wegen – zur Stadt und zu meinem Mann – bin ich hängen geblieben.

Politisch sozialisiert wurde ich zu Wackersdorf-Zeiten. Hier erlebte ich, dass es sich lohnt, sich für etwas einzusetzen, auf die Straße zu gehen, aufzustehen und sich zu widersetzen, wenn die Politiker auf dem Holzweg sind.

Ich liebe die Demokratie und ich bin ein großer Fan der Väter und Mütter unseres Grundgesetzes Sie ermöglichen uns, in Frieden zu leben, unsere Zivilgesellschaft weiter zu entwickeln und geben uns das Potential in die Hand, auch schwierige Zeiten zu bestehen.

Seit ich politisch denken kann, sehe ich die Politik der CSU sehr kritisch:

  • Als Schülerin wunderte ich mich, wie wenig Geld für die Jugend da ist. (z.B. Streit um Schüler-BaFöG)
  • Als junge Erwachsene empörte ich mich über die Brechstangen-Methoden von FJS (z.B. Wackersdorf).
  • Aktuell arbeite ich in der Beschulung von jungen Geflüchteten als Lehrkraft. Es bricht mir das Herz, wenn ich sehe, wie diese jungen Menschen voller Hoffnung im Herzen und voller Motivation ihr wahrlich nicht leichtes Leben anpacken, lernen, ackern – um dann kaltschnäuzig beschieden zu bekommen, dass sie leider aus dem falschen Land stammen.

Ich bin seit 2012 dabei. 2012 sagte man den jungen Leuten, dass sie fleißig sein und lernen sollten. Dann werde Deutschland ihnen eine Chance geben. Deutschland brauche sie, denn Deutschland habe zu wenig junge Leute, die v.a. handwerkliche Berufe ergreifen wollen.

Diese jungen Menschen nahmen uns ernst. Sie glaubten uns und lernten fleißig. Sie wollen Maler*innen, Köch*innen oder Altenpfleger*innen werden – alles Berufe, für die händeringend Nachwuchs gesucht wird.

Warum ist sie bei mut?

Aber seit ca. 2 Jahren ist es vorbei mit den Chancen, wird es den Jugendlichen sehr, sehr schwer bis unmöglich gemacht.

Viele verzweifeln, sind nicht mehr so eifrig, „integrieren sich“ nicht mehr so gut – wofür auch? Sie resignieren und sitzen daheim in den Gus auf ihren 7 qm, die der Staat ihnen zubilligt.

Ich wollte ihnen helfen. Ging immer wieder zu Demos. Kämpfte mit ihnen gegen diese Windmühlenflügel an – und traf dort immer wieder Mut-ige, die mir Mut machten, die meine Sprache sprachen, die sich ebenso empörten über diese himmelschreienden Ungerechtigkeiten, denen Flüchtlinge in unserem Land ausgesetzt sind.

Ich begann mich für die Partei zu interessieren. Und siehe da, auch in den Themen Umweltschutz, Pflege, Wohnungsnotstand fand ich mich wieder.

Und so entschloss ich mich, nicht mehr nur auf Demos zu gehen, sondern mich auch politisch einzumischen. Ich trat der Mut-Partei bei und bewarb mich um einen Listenplatz.

Welches sind ihre Schwerpunktthemen?

Im Landtag würde ich mich besonders dafür engagieren, dass junge Menschen, die zu uns kommen und Schutz suchen, diesen auch bekommen. Ich würde mich dafür einsetzen, dass Wege gefunden werden, die junge Menschen gehen können, wenn sie eine Ausbildung machen oder arbeiten wollen.

Ich würde mich dafür einsetzen, dass Geflüchtete möglichst schnell  auf eigenen Füßen stehen und ihr Leben selbst gestalten könnten und nicht zwangsalimentiert jahrelang dahinvegetieren müssen. Ich würde mich dafür einsetzen, weil es zu allererst ein Gebot der Menschlichkeit und der Fairness allen Menschen gegenüber ist, die in unserem Land  leben – ganz gleich, welche Nationalität oder Religion sie haben.

Ich würde mich aber auch deshalb dafür einsetzen, weil ich es eine Frechheit den Steuerzahler*innen gegenüber finde, dass die Landesregierung es sich was kosten lässt, Menschen zu isolieren und abzuschrecken.

Beispiel:

  • Zuerst wird eine Beschulungsform installiert, werden Menschen jahrelang unterrichtet und zur Ausbildungsreife gebracht.
  • Danach wird dieses Beschulungssystem ad absurdum geführt, indem man 2/3 der Leute keine Ausbildungserlaubnis erteilt.

Für mich ist das nicht links. Nur logisch.

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