Kandidatin Helena Schmid

Helena Schmid

  • Geboren: 1981
  • Listenplatz: 16 (Liste Oberpfalz)
  • E-Mail: schmidhelena@web.de

Zur Person

Ich bin von Beruf Heilerziehungspflegerin, Bachelor in Gesundheits- und Sozialmanagement, Dozentin und Bildungsbegleiterin.

Warum bist du bei mut?

„Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt. Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Niemand darf wegen seines Geschlechts, seiner Abstammung, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden“.
Das ist meine Heimat. Das ist meine Tradition. Eine waschechte Bayerin, wie ich es bin, kennt und verteidigt ihre Rechte. Und dazu braucht es mut!

Welches sind deine Schwerpunktthemen? Was brennt dir auf den Nägeln?

Die Bayerische Staatsregierung predigt Rechtsstaatlichkeit und tritt gleichzeitig unsere höchsten Rechte mit Füßen. Die sprachliche Verrohung gegenüber Minderheiten, die Diffamierung von Rechtsanwält*innen und rechtlichen Berater*innen als „Asylindustrie“, das Polizeiaufgabengesetz, das Psychiatriegesetz, der Kreuzerlass – allein diese wenigen Beispiele zeigen, dass die CSU- Staatsregierung ganz grundsätzliche Dinge unseres Rechtsstaats nicht verstanden hat und ihre Macht auf Kosten aller Bürger*innen in Bayern missbraucht. Das kann nicht länger toleriert werden! Parteien, die bereit sind, mit der CSU zu koalieren oder die sich nicht immer wieder laut und deutlich von ihr distanzieren, verraten aus meiner Sicht unsere Grundrechte ebenso und sind für mich nicht mehr wählbar!

Warum braucht es mut?

Niemand bestreitet, dass die Zeit, in der wir leben, gigantische Herausforderungen mit sich bringt, die in rasender Geschwindigkeit zu wachsen und allumfassend scheinen. Ökonomie, Ökologie, Globalisierung, Digitalisierung, Mobilität, Binnenmigration, internationale Migration – die Welt im Wandel scheint uns langsam über den Kopf zu wachsen. In dieser Situation brauchen wir keine Politik, deren Ideen sich darin erschöpfen Ängste zu schüren, eindimensionale Erklärungsmuster wie einen Rosenkranz vor sich herzubeten oder sich auf das Nationale zurück zu ziehen.
Wir brauchen eine mutige Politik, die sich regionalen wie globalen Zusammenhängen und Herausforderungen stellt. Denn Bayern ist und bleibt eben nicht nur Bayern, sondern immer auch ein Teil der Welt! Wir brauchen eine Politik, die weiter denkt und nicht nur an sich selbst. Denn gut leben heißt, nicht auf Kosten anderer zu leben. Auch in Bayern.
Wir brauchen eine Politik, die Grundrechte, Menschenrechte und Menschenwürde wieder kompromisslos in den Vordergrund stellt. Gerade jetzt und gerade in Bayern!
Für all das steht mut. Und für diesen Mut unterstütze ich diese Partei. Für mich ist das nicht links, nur logisch.

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