Kandidatin Iris Fischer

Iris Fischer

Zur Person

Iris Fischer wurde zur Stimmkreiskandidatin für Stimmkreis 402 („Bamberg-Stadt“ plus zugehörende Orte) für die Partei mut gewählt. Die gebürtige Bambergerin ist Betriebswirtin (Personal & Organisation) mit diversen Zusatzqualifikationen (u. A. Zertifizierungen zum Systemischen Coach, Systemischer Supervisorin & Organisationsentwicklerin (DGSF)) und hat sich nach einigen Jahren als Personalleiterin in internationalen Unternehmen auf die Entwicklungsbegleitung für Menschen, Teams und Organisationen spezialisiert. Sie arbeitet für Wirtschaft und soziale Organisationen als Coach & Dozentin, konzipiert Workshops und agile Großgruppenveranstaltungen.

Während der sog. Flüchtlingskrise beriet sie für die Arbeitsagentur Flüchtlinge, Helferkreise und Arbeitgeber zur Integration in Arbeit, Aus- und Weiterbildung, war als Supervisorin für Teams der SeaWatch auf Malta. Ehrenamtlich engagiert sie sich seit vielen Jahren für umfassenden Wandel und sozialeres Miteinander. Zuerst als Beraterin am Kinder- und Jugendtelefon, seit einigen Jahren im Zivilcourage-Bündnis für agrogentechnik-freien Anbau und nachhaltige Landwirtschaft, von der die Erzeuger auch leben können, und gegen Patente auf Saatgut. Im Zuge der Beteiligung für den Bundesverkehrswegeplan lieferte sie Eingaben für eine zukunftsorientierte Mobilitätsentwicklung, die es als Vorlage in das Entscheidungsgremium des Bundes schaffte.

Das Umgehen mit der Komplexität und Vernetztheit aller Themen ist ihr vertraut, weshalb ihre Anliegen auch umfassend sind. „Stadt-, Land- und Mobilitätsentwicklung müssen neu gedacht werden, damit sie gute Lebensmöglichkeiten für Alle, auch in sog. strukturschwachen Regionen, ermöglichen.“ Dies umfasst eine strategische Wirtschaftsförderung und lebensphasenorientierte Sozialpolitik für jung und alt. „Keiner darf gegen den Anderen ausgespielt werden“, „Bezahlbares Wohnen für Alle mit klugen Quartiersentwicklungskonzepten ist Daseinsfürsorge und darf nicht marktgesteuerte Gewinnmaximierung sein“.  Sie will solidarische Gemeinschaften stärken, sich für die fränkischen Gärtner-Strukturen und eine nachhaltige Land- und Forstwirtschaft stark machen. Als heimat-liebende Fränkin ist ihr auch der Erhalt der Traditionen wichtig – die Eventisierung von Allem darf nicht auf Kosten der Bevölkerung gehen, Kulturentwicklung muss die Akteure und die Bevölkerung mit einbeziehen. Sie setzt sich für eine Bildungsreform ein, die Eltern und Kinder entlastet und die LehrerInnen in ihrer schwieriger werdenden Aufgabe unterstützt. Eine Schulreform, die allen wieder Luft zum Atmen und für kindgerechte freie Zeit bietet. Die das Erlernen wertschätzender Diskussionen ebenso beinhaltet wie die Beherrschung von Internet und Tabletts. Ihre zusätzlichen Anliegen sind es, effizientere Arbeitsformen in die Politik einzubringen: lösungsorientierte Kooperationsformate statt presse-orientierter Debatten, die nur der Selbstdarstellung Einzelner zu dienen scheinen und eine Verhärtung der Fronten bringen. Und eine generelle verstärkte Einbeziehung der BürgerInnen und bisher politik-ferner ExpertInnen, bevor strategisch-relevante Entscheidungen  getroffen und Gesetze verabschiedet werden.

Iris Fischer ist Mutter einer erwachsenen Tochter. Als langjährig alleinerziehende Freiberuflerin und Tochter älter werdender Eltern, kennt sie die Spagate zwischen dem Wunsch, für die Kinder da zu sein, die Erwartungen der Auftraggeber zu erfüllen, der Notwendigkeit ein gutes Einkommen zu erzielen, dabei stets up-to-date oder gar vorne-weg zu sein und gut für diejenigen zu sorgen, die einst für sie da waren.

Der Partei mut ist sie beigetreten, weil sie hier ihre Werte glaubhaft vertreten sieht und diese „Mit Herz, Hirn und Tatkraft“ noch wirksamer vertreten kann. Weil Bayern dringend eine sachorientierte Politik benötigt, die wertebasiert eine gute Zukunft für alle Menschen und die Mitwelt gestaltet.

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