Kandidatin Julia Riegler

Julia Riegler

  • Beruf: Autorin
  • Geboren: 1976
  • Stimmkreis: 605 Kitzingen
  • Listenplatz Unterfranken: 2
  • E-Mail: julia.riegler@mut-bayern.de
  • Facebook: julia.riegler.14
  • Twitter: FrauR6

Zur Person

Ich bin Julia Riegler, geboren 1976 im schönen Spessart. Mit Zwischenstation in Obereisenheim ist meine „neue Heimat“ Kitzingen, hier werde ich aktiv mut-ig sein. Neben meiner Arbeit als kaufmännische Angestellte bin ich Autorin. Ich lebe in einer festen Partnerschaft. Meine Freizeit widmete ich bislang zum Großteil dem Schreiben meiner eigenen Bücher und dem Lesen. Außerdem besuche ich gerne Livekonzerte und reise viel.

Wie kommst du zu mut?

Ich war schon immer ein politischer Mensch, aber bislang sehr stolz darauf parteilos zu sein. Mut mit seinen Werten und seiner lebendigen Demokratie hat mich aber überzeugt, mich nun auch für eine Partei politisch zu engagieren. Als ehrenamtliche Flüchtlingshelferin habe ich viel Hass und Hetze aus nächster Nähe erlebt. Mut sehe ich als Chance, dem auch politisch ein klares Statement entgegenzusetzen. Außerdem bin ich der Meinung, dass wir dem momentanen Rechtsruck ein klares „Nein! Nicht mit uns!“ entgegen setzen müssen. Bayern braucht eine wirkliche, positive Alternative und das ist Mut. Dafür lohnt es sich, endlich auch zu handeln und nicht nur „vom Sofa aus“ zu meckern. Mut bedeutet für mich eine klare, offene, nachvollziehbare Politik, die eine vernünftige Alternative ist. Deswegen habe ich meinen Weg zu Mut Bayern gefunden.

Welche Themen sind dein politischer Schwerpunkt?

Mein Gerechtigkeitssinn war schon immer sehr hoch. Bei Mut kann ich mich für die Einhaltung der Menschenwürde, eine faire Asylpolitik, gesellschaftliche Vielfalt und soziale Gerechtigkeit einsetzen. Ziel muss es sein, dass niemand aufgrund seiner Herkunft, Religion, Hautfarbe, sexueller Orientierungen und / oder Krankheiten ausgegrenzt, sondern integriert wird. Das ist mir ein sehr großes Anliegen, für dass ich mich kraftvoll einsetzen werde.

Warum gerade diese Themen?

Artikel 1 unseres Grundgesetzes besagt: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. (2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.“ Die Würde des Menschen – jedes Menschen – ist unantastbar steht in unserem Grundgesetz. Jedes Menschen! Und das muss wieder tief in unseren Köpfen und noch viel mehr unseren Herzen verankert werden. Leider verliert das die bayerische Landesregierung vermehrt aus den Augen. Sei es durch das neue PAG, die Abschiebungen nach Afghanistan, das Aufhängen von Kreuzen. Leider hat Bayern keine vernünftige Opposition, die sich dagegen wehrt. Das lässt mich aufstehen und meine Stimme erheben. Für ein lebendiges, sozial gerechtes Bayern, in dem die Würde jedes Menschen unantastbar ist.

Was treibt dich sonst noch so an?

Viele leise Stimmen bilden einen lauten Chor! Mein Ziel ist es, den Stimmen aus der Bevölkerung Gehör zu verschaffen, die sonst nicht gehört werden, die zu leise sind, die jemanden brauchen, der laut für sie ist. Lange genug habe ich tatenlos zugesehen. Jetzt wird es Zeit, aktiv etwas zu tun. Leisen Stimmen Gehör verschaffen, mich mit anderen gemeinsam einsetzen, das ist mein Antrieb. Es ist höchste Zeit, dass wir wieder unsere Augen und Herzen öffnen, sie nicht verschließen vor dem, was um uns herum geschieht, sondern aktiv ein Zeichen dafür setzen, dass es eben auch anders geht. Nicht immer laut, manchmal auch leise, aber nie tatenlos.

Was willst du im Landtag bewegen?

Im Landtag möchte ich mich vor allem für die Grundwerte von Mut einsetzen. Sie sind für mich die Basis einer lebendigen Demokratie. Nicht weniger gilt mein Engagement den Menschen, die ihr Vertrauen in Mut setzen. Soziale Gerechtigkeit darf keine leere Phrase sein. Außerdem möchte ich zusammen mit den anderen Mut-igen eine positive, gute Alternative – besonders für die sogenannten „Protestwähler“ aufzeigen und den regierenden Parteien eine starke Opposition gegen ihre Politik sein, die nicht die meine ist.

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