Kandidatin Marion Ellen

Marion Ellen

Zur Person

Ich bin die Pressesprecherin bei mut, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit der Partei und Gründungsmitglied.

Warum bist Du bei mut?

Es besorgte mich zutiefst, dass so gut wie alle Parteien nach rechts gerutscht sind, Deswegen habe ich mut damals mitgegründet.

Ich möchte nicht, dass wir als die dämlichste Generation aller Zeiten in die Geschichte eingehen, weil wir so etwas noch einmal sehenden Auges zulassen.

Welches sind Deine Schwerpunktthemen? Was brennt Dir auf den Nägeln?

Themen wie Gerechtigkeit haben mich immer schon umgetrieben, sei es als Betriebsrätin oder Schöffin. Generell liegt mir aber das große Ganze am Herzen. Ich bin 2012 eigentlich in die Politik, um Dinge zu verbessern. Aktuell habe ich den Eindruck, ich muss dafür kämpfen damit es nicht schlechter wird. Das will ich wieder ändern.

Ich engagiere mich in der Politik, weil ich Ideale habe und nicht obwohl ich welche habe. Politik muss kein “schmutziges Geschäft” sein. Etwas gestalten zu wollen und zu können ist was Schönes.

Was willst Du im Landtag bewegen?

Das PAG (Polizeiaufgabengesetz), das PsychHKG (Psychisch Kranken „Hilfe“ Gesetz) und nicht zuletzt der Kruzifixerlass  haben gezeigt, wie wichtig es ist dagegen zu halten und eine klare Haltung zu zeigen.

Es hat aber auch gezeigt, dass man als kleine Opposition mit Beharrlichkeit Dinge bewirken kann. Der Protest wurde zwar langsam aber doch stetig lauter und führte zu Veränderungen. Es ist der Job der Opposition den gesellschaftlichen Diskurs mitzugestalten. Je besser die Opposition, desto weniger laufen wir Gefahr, gefährliche Gesetze & Co zu bekommen, die erst mühevoll und spät von Verfassungsgerichten wieder einkassiert werden. Grundsätzlich sollten diese Vorgänge aber auch gezeigt haben, wie gefährlich es in diesen Zeiten ist, einer einzigen Partei, noch dazu auf derartig gesellschaftlichen Abwegen, so viel Macht zu verleihen. Eine Partei die sich bei Gesetzen für -oder doch besser gegen- Kranke an Regeln im Maßregelvollzug orientiert, ihre Daten an die Polizei weitergeben möchte, die ihre Bürger überwachen und ohne Vorliegen einer Straftat einsperren, drangsalieren und überwachen lassen will, die Menschen in Lager pferchen will, die Grundrechte an Nationalitäten festmacht und für die Kreuze an die Wand nageln Christentum bedeutet, die kann weg.

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