Heiner Putzier

Essen ist ein politischer Akt. Unser Essen ist untrennbar verknüpft mit Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur, Landwirtschaft, Gesundheit und Umwelt.

Es ist mein Anliegen, diese Aussage konkret mit Leben zu erfüllen und im Alltag umzusetzen. Die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte in der Landwirtschaft  tragen zu einer Gefährdung unserer Lebensgrundlagen bei. Die Artenvielfalt sinkt genauso wie die Zahl kleinbäuerlicher Betriebe. Es kommt zu Bodenerosion und Humus verschwindet

Diese Entwicklungen sind nicht neu. Schon vor Jahrzehnten gab es genügend KnowHow über  gesunde Ernährung und die Vorteile nachhaltiger, kleinbäuerlicher  Landwirtschaft. Man muss dieses Wissen  „nur“ ein- und umsetzen.

Kontakt: heiner.putzier@mut-bayern.de

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Dies kann nur gelingen, wenn die Gesellschaft die Bedeutung von Boden, Wasser, Luft und Artenvielfalt für unser Leben anerkennt und dem Streben nach quantitativem Wachstum eine Absage erteilt.  Dies ist eine Herausforderung für alle Menschen und nicht nur für einzelne gesellschaftliche Gruppen. Besonders die Landwirte sind nicht der Sündenbock einer verfehlten Agrarpolitik. Aber von Seiten der Landwirtschaft muss auch die Bereitschaft bestehen, Fehlentwicklungen zu erkennen und eigene Verhaltensweisen zu ändern.

Der Politik kommt aus meiner Sicht die Aufgabe zu, diese Verhaltensänderungen auf allen gesellschaftlichen Ebenen anzustoßen, zu begleiten und zu fördern, ohne sich durch die Interessen von Lobbygruppen lenken zu lassen.

Zitate

  • „Wir leben im Überfluss. Vieles ist viel zu billig. Wenn wir nicht bereit sind für gesunde Lebensmittel mehr zu bezahlen, kann sich nichts ändern“
  • Es mag zwar bequem sein, im Supermarkt / Discounter “alles” zu günstigsten Preisen “jederzeit” einkaufen zu können. Zukunftsorientiert im Sinne einer “enkeltauglichen” Umwelt ist das nicht. Ein Umdenken sowohl von Endverbrauchern als auch vom Handel ist zwingend notwendig
  • Global denken – lokal handeln
  • Vielfalt ist Voraussetzung für Lebensqualität – nicht nur bei Lebensmitteln
  • Small is beautiful – die Vorteile kleiner Organisationen sind immens
  • Jeder Einzelne ist durch sein Tun verantwortlich für unsere Erde
  • Die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte lassen sich nicht in wenigen Jahren rückgängig machen. Aber wir müssen heute die Veränderungen anstossen, damit kommende Generationen eine weiterhin lebenswerte Umwelt haben werden
  • Der Begriff “Wohlstand” ist neu zu definieren. Wohlstand hängt auf keinen Fall vom stetigen Wachstum ab

Bio

Geboren 1953 in Koblenz,  seit 1976 in Bayern, zum zweiten Mal verheiratet, insgesamt sechs erwachsene Kinder.

Ich bezeichne mich selbst als ökologisch orientierten Querdenker mit über 30 Jahren Erfahrung in der Industrie als Vertriebsmanager eines international agierenden Konzerns. Meine Kunden waren der internationale Lebensmittel-Einzelhandel mit Schwerpunkt Discount. Mein besonderes Interesse gilt der Verbindung von Ökologie und Ökonomie, wobei ich den ökologischen Interessen absolut Vorrang gebe.

Seit 2011 bin ich Mitglied von SlowFood  und leite seit 2014 SlowFood Pfaffenwinkel.

Der Partei mut bin ich am 1.8.2017 beigetreten. Zur  bayerischen Landtagswahl  im Oktober 2018 war ich im Stimmkreis 131 Weilheim/Schongau der  mut Direktkandidat. Am 1.6.2019 beginnt meine Regelaltersrente.


Mehr zu Heiner Putzier: Merkur: Slowfood-Aktivist wirbt für faires Gemüse


 

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