Weg mit §219a!

Weg mit §219a! Solidarität mit den verurteilten Ärzt*innen!

Nach ihrer Berufung wurde die Gießener Ärztin Kristina Hänel zu einer Geldstrafe verurteilt, weil sie Frauen sachliche Informationen nicht verweigern will.

So sieht also der von der SPD verhandelte „Kompromiss“ aus: §219a kriminalisiert weiterhin Ärzt*innen, die über legale Schwangerschaftsabbrüche informieren und er sorgt nachwievor dafür, dass viele Frauen nicht an notwendige Informationen kommen. Versprochen hatte die SPD etwas anderes! Immerhin: Das Gießener Landgericht betonte, dass es den „Kompromiss“ zu §219a für nicht gelungen hält.

Wir brauchen keinen sogenannten „Kompromiss“ zu einem Paragraphen aus dem Jahr 1933 – was wir brauchen ist dessen ersatzlose Streichung, so Anna Schweda, Themensprecherin und Stadtratskandidatin für mut in München.

Die Ärztin Kristina Hänel lässt sich nicht entmutigen und wird weiterklagen. Der Aufschrei muss weitergehen, bis endlich Informationsfreiheit für alle Frauen erreicht ist!

Weg mit §219a!


Mehr zum Thema: Statement Claudia Stamm


 

Claudia Stamms Statement zu § 219a StGB

Ein Statement unserer Vorsitzenden Claudia Stamm zu einer Aktion von Profamilia Niederbayern zu § 219a StGB:

„Weg mit dem Paragraph 219a, sowas von klar. Ich habe echt das Gefühl, wo leben wir beziehungsweise in welchem Jahrhundert leben wir? Es gibt einen gesellschaftlichen Konsens, 218a heißt der, Abtreibung ist erlaubt, unter bestimmten Voraussetzungen und dann muss es auch erlaubt sein, dass ein Arzt oder eine Ärztin darauf hinweist, dass sie Abtreibungen durchführt. Also ganz klar, die Demos, die Protestaktionen brauchts. Weg mit dem Paragraph 219a!“


§ 219a StGB „Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft“ auf dejure.org

§ 218a StGB „Straflosigkeit des Schwangerschaftsabbruchs“ auf dejure.org

Mehr zu § 219a StGB auf Wikipedia


 

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