Merkur: Podiumsdiskussion in Herzogsägmühle: Bitte wieder mehr streiten

Ursula Fröhlich berichtet für den Merkur:

Zum 125. Jubiläum von Herzögsägmühle hatte das Diakoniedorf zur Podiumsdiskussion eingeladen. Die bekannten Gäste vertraten dabei durchaus konträre Meinungen. Einig waren sich allerdings alle, dass wieder mehr miteinander gesprochen werden soll.

[…]

Auch Claudia Stamm forderte, dass bei Parteien wieder klarer werden müsse, für welche Inhalte sie stünden. „Dem Volk auf’s Maul schauen, aber ihm nicht nach dem Mund reden“, zitierte sie in diesem Zusammenhang den ehemaligen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß.

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Kreisbote: Kontroverse Thesen beim Streitgespräch zum Herzogsägmühle-Jubiläum

Aus dem Beitrag im Kreisboten zum politischen Streitgespräch in Herzogsägmühle:

„Der eigentliche Skandal ist, wie wir auf Kosten anderer leben.“ Diesen Satz sprach Claudia Stamm beim politischen Streitgespräch in Herzogsägmühle aus, das prominent besetzt war. […]

Ihre Aussage münzte Stamm auf den ausbeuterischen Lebensstil, der mit eine Ursache der Flüchtlingsthematik sei.  […]

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Politisches Streitgespräch in der Herzogsägmühle

„Politisches Streitgespräch” zum Geburtstag der Herzogsägmühle, moderiert wurde die Runde von Heribert Prantl von der Süddeutsche Zeitung.

Er leitete jedes Thema mit einem Statement ein – das erste Thema „Flucht und Migration“ begann er sehr emotional, sehr bewegend. Er meinte, wenn es ein Buch mit einer Seite über das Schicksal eines jeden Flüchtlings gäbe, dann wäre dieses Buch mindestens 60 Millionen Seiten dick. Dieses Buch gibt es aber nicht. Weiterlesen „Politisches Streitgespräch in der Herzogsägmühle“

Mein Weg zu mut – Massimo

Wer ist das? Die da bei mut mitmachen?
Wer steckt hinter mut? – Ein paar Beispiele haben wir Euch schon gezeigt [Mein Weg zu mut]
Zum vierten Advent stellen wir Euch einen eher “alten Hasen” bei mut vor: Massimo.
Wir haben alle gefragt, was sie bewegt und was sie bewegen wollen oder wie die Gesellschaft in 20 Jahren aussehen sollte.
Hier sind ihre Geschichten.
Die Menschen hinter mut.
Einen schönen vierten Advent und viel Spaß beim Lesen!

Massimo, 40

Ich war schon immer politisch und früher auch aktiv in einer Partei. Leider hat diese Partei dann einen Weg eingeschlagen, der nicht mehr zu mir gepasst hat. Ich bin dann ausgetreten und habe viele Jahre versucht, mich außerparteiisch zu engagieren. In NGOs und Vereinen, auf Demos und Veranstaltungen. Wie das Leben so spielt, irgendwann kam die Frau meines Lebens und zwei Wunschkinder, dazu mein Traumjob und so wurde die Zeit für Politik immer weniger.

Durch die aktuellen Entwicklungen aufgeschreckt, war ich mir sicher, mich wieder mehr einbringen zu müssen. Nur auf dem Sofa sitzend schimpfen und im Familienkreis zu diskutieren war mir zu wenig.
Durch Zufall stieß ich auf einen Flyer von mut und konnte mich in den Zielen wiederfinden.

Ausschlaggebend für meine Mitgliedschaft war ein ausführliches Gespräch mit Claudia Stamm, das mich überzeugt hat, hier richtig zu sein. So wurde ich Mitglied Nummer 56 glaube ich und habe es bis heute nicht bereut.

Bei den Pfadfindern gibt es einen sehr guten Spruch, der lautet folgendermaßen: „wir wollen die Welt besser verlassen, als wir sie vorgefunden haben.“ Wie auch immer das dann aussieht, aber es wäre toll, wenn das klappt.

Mutig sind für mich all diejenigen, die in Gefahr von Leib und Leben in Schlauchboote steigen, um ihren Familien etwas bieten zu können oder ihr Leben riskieren, um nicht gefoltert oder verfolgt zu werden.
In Anbetracht dessen bin ich nicht mutig. Aber ich versuche, den Mutigen und den
Anderen zu helfen, dass sie für ihren Mut belohnt werden.

Das mutigste was ich je getan habe? Mit FC Bayernschal durch Nürnberg laufen 😊, mit zwei hungrigen Kindern einkaufen gehen 😂 und eine Bayerin zu heiraten 🤣

Wer mich privat treffen will und das nicht bei mut oder daheim bei der Familie, der sollte am besten zu einem Eishockeyspiel der Wanderers Germering kommen. Und oft auch bei den Bayern.


 

Aus dem Landtag: Danksagung an Menschen in der Seenotrettung

Im Landtag wurde am 12.07.2018 heftig zum Thema Seenotrettung debattiert. Die CSU diskreditiert die Seenotretterinnen und Seenotretter im Mittelmeer als Helfer von Schleppern. Das negiert alle Ansätze von Humanität in Organisationen wie DLRG und Rotes Kreuz. Und ist reine Bigotterie, denn die meisten Fluchtursachen in Afrika sind vom Westen zu verantworten. Deshalb unterstützte Claudia Stamm die Forderung der Grünen nach einer Danksagung an die Seenotretterinnen und Seenotretter. Weiterlesen „Aus dem Landtag: Danksagung an Menschen in der Seenotrettung“

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