Demonstration: Not safe! Keine Abschiebungen nach Afghanistan!

In Afghanistan herrscht Krieg. Seit nun fast 40 Jahren. Dies verdeutlicht auch der neu erschienene Lagebericht des Auswärtigen Amtes, sowie zahlreiche Berichte von Menschenrechtsorganisation wie beispielsweise der UN. Anstatt nun die Abschiebungen endlich einzustellen, hat Bundeskanzlerin Merkel nun verlautbaren lassen, dass die Bundesregierung keinen Anlass mehr sieht, um an der seit Mai 2017 bestehenden Beschränkung auf Straftäter, Gefährder und „hartnäckige Identitätstäuscher“ festzuhalten. Stattdessen sollen Abschiebungen in das Krisengebiet wieder stärker forciert werden.


Am 03. Juli findet voraussichtlich der nächste Abschiebeflug nach Afghanistan statt. Wir wollen an dem Tag ein lautes Zeichen unseres Protestes setzen und rufen daher alle dazu auf, sich an der Demo zu beteiligen! Afghanistan ist nicht sicher! Für niemanden!
Wir fordern den sofortigen Stopp aller Abschiebungen!


Weitere Informationen zu den Abschiebungen nach Afghanistan findet ihr hier: https://www.fluechtlingsrat-bayern.de/

Weitere Formen des Protestes, wie zum Beispiel unsere Banneraktion, findet ihr hier: https://afghanistan.not-safe.de/index.php/mitmachen/

Proteste gegen den AfD Bundesparteitag in Augsburg

Erstmalig seit Jahrzehnten sind mit der AfD im letzten Jahr radikal rechte Kräfte in den Bundestag eingezogen. In Bayern wollen sie dieses Jahr den Einzug in den Bayerischen Landtag schaffen. Dagegen werden wir protestieren: Die AfD hat sich in den letzten Jahren radikalisiert, der ultrarechte „Flügel“ gewinnt weiter an Einfluss und die Partei kann nahezu ungehindert auf immer mehr Kanälen ihre menschen- und lebensfeindlichen Positionen vertreten.


Die Afd…

… will die Erinnerung an die Verbrechen des deutschen Faschismus und an den Holocaust tilgen.

… hetzt gegen Geflüchtete, Muslim*innen, Jüd*innen und andere Minderheiten in Deutschland. Die Partei fordert „Minuszuwanderung“, sprich Massendeportationen von Migrant*innen, und sie spricht Muslim*innen das Recht auf freie Religionsausübung ab.

… vertritt ein reaktionäres Gesellschafts- und Familienbild; sie instrumentalisiert Gewalt gegen Frauen und will die Rechte von Frauen, Homo- und Transsexuellen gleichzeitig massiv einschränken.

… steht für soziale Spaltung: Sie fordert die Minderung von Ausgaben für Soziales, die Risiken beispielsweise des Alters sollen verstärkt privat getragen werden.

… vertritt eine menschen- und lebensfeindliche Haltung gegenüber Menschen mit Behinderung.

… tritt für eine Aufrüstung und Militarisierung der Gesellschaft ein.

… ist vielerorts mit der extremen Rechten verzahnt und beteiligt sich an Straßenmobilisierungen der extremen Rechten.


Wir wollen nicht zulassen, dass die AfD mit ihrem radikal rechten Programm noch weiter an Einfluss gewinnt. Deshalb nehmen wir den Parteitag der AfD zum Anlass, um gemeinsam mit tausenden Menschen gegen die menschenverachtenden Positionen dieser Partei zu demonstrieren und deutlich zu machen:

Wir stehen an der Seite von Geflüchteten, von Muslim*innen, von Jüd*innen und von allen Menschen, die rassistisch diskriminiert und bedroht werden, an der Seite von allen Mitgliedern unserer Gesellschaft, die nach dem Willen der AfD systematisch benachteiligt und ausgegrenzt werden sollen.

Wir treten ein für die Lehren aus den deutschen Verbrechen der Vergangenheit, die sich niemals wiederholen dürfen. Unsere Alternative ist Solidarität.

Bildungsstreik 2018 – Sie schieben ab? Wir streiken!

Bildungsstreik 2018: Veranstaltungshinweis – mit Unterstützung und Teilnahme durch die Partei mut

+++Veranstalter: Jugendaktion Bildung statt Abschiebung+++

Wir rufen für den 22. Juni 2018 dazu auf, nicht in die Schule, die Uni, den Betrieb zu gehen, nicht tatenlos in der Gemeinschaftsunterkunft oder zuhause zu bleiben, sondern stattdessen in Nürnberg (und anderswo) auf die Straße zu gehen, zu streiken, zu demonstrieren.

Weiterlesen „Bildungsstreik 2018 – Sie schieben ab? Wir streiken!“

Reclaim the city – Wohn-Demo am 08.06.2018 in München

mut schafft Platz – Reclaim the city!

mut demonstriert für bezahlbares Wohnen. Aufruf zur Demo.

Noch ist es nicht soweit. Noch entstehen keine Favelas am Isarhochufer. Aber wir zeigen schon mal, wie es aussieht.

Die Stadt München verkauft öffentlichen Grund an den meistbietenden Investor, dessen Renditeerwartungen über die Schaffung weiterer Luxusquartiere befriedigt werden.

Und wo sollen die wohnen, die die Stadt am Laufen halten? Die keine Spitzengehälter verdienen, die kein Vermögen haben? Wo wohnt die Polizistin, der Bäckereiverkäufer, die Supermarktangestellte und die junge Familie?

mut holt sich die Stadt zurück. Wenn wir nicht handeln, bleibt kein Platz mehr für eine lebendige Stadtgesellschaft.

DEMO am 08. Juni 2018, ab 16:30 Uhr, Mariahilfplatz Nord, München

In unmittelbarer Nachbarschaft der neuen Luxusappartements in der Au bauen wir eine Favelahütte. Dafür, dass man mut hört und nicht überhört, ist gesorgt.

Reclaim the city (engl. Holen wir uns die Stadt zurück)

Ansprechpartner: Tim King (Sprecher Wohnen)

Demos am 15. und 16.01.2018 in Nürnberg: Solidarität mit den BerufsschülerInnen und Asef N.

Das Nürnberger Bündnis „Widerstand Mai 31“  ruft am Montag, den 15.01. und am Dienstag, den 16.01. zu Kundgebungen auf. Die Initiative unterstützt die BerufsschülerInnen in Nürnberg, die sich am 31.05.2017 gegen die Abschiebung ihres Mitschülers Asef eingesetzt haben. Weiterlesen „Demos am 15. und 16.01.2018 in Nürnberg: Solidarität mit den BerufsschülerInnen und Asef N.“

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