Rede von Malu Kunst bei der Seebrücke-Kundgebung in München

Die Rede unserer Themensprecherin Marie Luise Kunst bei der Seebrücken-Kundgebung in München (als YouTube Video auch unten):

Empörung ist das, was ich in letzter Zeit empfinde.

Nicht umsonst stammen die Worte „Empörung“ und „empor“ vom gleichen Ursprung ab.
Die Empörung ist emporgerichtet, ein Aufgebrachtsein über etwas, das oberhalb von einem selbst stattfindet.

In diesem Fall das unverantwortliche Handeln von Politikern und Politikerinnen in verantwortlichen Positionen. Sie töten zwar nicht, aber sie nehmen den Tod von Menschen durch ihre Entscheidungen in Kauf.

Den Tod von Menschen, die aus gutem Grund über das Mittelmeer fliehen. Und die, obwohl gerettet, nicht in einen sicheren Hafen einlaufen dürfen.

Den Tod von Menschen, die in Länder zurückgeschoben werden, wo kriegsähnliche Zustände herrschen und tagtäglich terroristische Anschläge drohen.

Den Tod von Menschen, die von Rassisten angegriffen werden.
Rassisten, die angeblich immer gemobbte oder psychisch kranke Einzeltäter sind.
Rassisten, denen diese Politiker und Politikerinnen nach dem Maul reden.
Rassisten, deren Ängste und Vorurteile sie schüren, indem sie selbst in ihren Äußerungen Menschen aufgrund ihrer Herkunft und Religion verunglimpfen.

Wie schafft man es als politisch Verantwortlicher, sich selbst einzureden, dass all das richtig ist und man einen guten Job macht?

Oder ist ein guter Job nur das, was den Privilegierten nützt, ist er das, was den Standort Deutschland, der eh schon strotzt und trieft, noch fetter werden lässt, sind die angeblichen westlichen Werte nur die, die in der eigenen Tasche klimpern?

Was gerade passiert, ist zutiefst unanständig.

Dort drüben sitzt eine Partei zusammen, die sich christlich nennt und sozial, aber so lange von der Macht berauscht wurde, dass sie das Gefühl dafür, was christlich und sozial eigentlich bedeuten sollte, schon lange verloren hat.

Unsere Empörung darüber darf nicht mehr überhört werden. Wir müssen unsere Stimme erheben, wir müssen „dort oben“ und „dort drüben“ zu hören sein.


 

Aus dem Landtag: Danksagung an Menschen in der Seenotrettung

Im Landtag wurde am 12.07.2018 heftig zum Thema Seenotrettung debattiert. Die CSU diskreditiert die Seenotretterinnen und Seenotretter im Mittelmeer als Helfer von Schleppern. Das negiert alle Ansätze von Humanität in Organisationen wie DLRG und Rotes Kreuz. Und ist reine Bigotterie, denn die meisten Fluchtursachen in Afrika sind vom Westen zu verantworten. Deshalb unterstützte Claudia Stamm die Forderung der Grünen nach einer Danksagung an die Seenotretterinnen und Seenotretter. Weiterlesen „Aus dem Landtag: Danksagung an Menschen in der Seenotrettung“

Partei mut zur Änderung​ für​ Geflüchtete: „Unmenschlicher geht es kaum mehr“

Pressemitteilung​ vom​ 28. September 2017

Zur​ ​ Änderung​ ​für​ ​Geflüchtete,​ ​ die​ ​ gestern​ ​im Sozialausschuss​ ​auf​ ​ der​ ​Tagesordnung​ ​stand: Partei​ ​ mut​ ​ fordert​ ​ nichts​ ​ anderes​ ​ als​ ​ den​ ​ Papierkorb​ ​ für​ ​ diese​ ​ Änderungen. Weiterlesen „Partei mut zur Änderung​ für​ Geflüchtete: „Unmenschlicher geht es kaum mehr““

Asylpolitik: Ablehnung von Arbeitsgenehmigungen jetzt an mut weiterleiten!

3+2-Regelung wird ausgehebelt – Aufruf: Ablehnung von Arbeitsgenehmigungen jetzt an mut weiterleiten!

„3+2 wird ausgehebelt“, monierte unsere Landtagsabgeordnete Claudia Stamm im Bayerischen Landtag. Der Staatssekretär im Bayerischen Innenministerium Gerhard Eck konterte, ihm lägen keine solchen Fälle vor und er sicherte zu, bei jedem Einzelfall, bei dem es geht, diese Regelung für junge Geflüchtete gelten zu lassen. Claudia Stamm hat ihm deswegen viele Fälle zukommen lassen, bei denen die Ausbildungszusage der Betriebe für die Geflüchteten vorliegt. Wir hoffen alle gemeinsam für die Betriebe, für die Ehrenamtlichen, aber vor allem für die Geflüchteten, dass dies jetzt so geschehen wird. Weiterlesen „Asylpolitik: Ablehnung von Arbeitsgenehmigungen jetzt an mut weiterleiten!“

Ausstellung „Zukunftsangst Afghanistan“ am 23.06.2017 in Nürnberg

„Zukunftsangst“ Afghanistan heißt eine Ausstellung, die bisher im „Südpunkt“ zu sehen ist und am 23.06. ins „Haus Eckstein“ in Nürnberg wandert. Die Ausstellung thematisiert die alltägliche Angst von geflüchteten jungen Menschen aus Afghanistan. Axel Schweiger, Sprecher für Asyl & Migration bei mut, wird als Redner bei der Ausstellungseröffnung dabei sein.

Weiterlesen „Ausstellung „Zukunftsangst Afghanistan“ am 23.06.2017 in Nürnberg“

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