Mein Weg zu Mut – C.M.

Wer ist das? Die da bei Mut mitmachen?
Wer steckt hinter Mut? – Ein paar Beispiele haben wir Euch schon gezeigt [Mein Weg zu Mut]

Wir haben sie alle gefragt, was sie bewegt und was sie bewegen wollen oder wie die Gesellschaft in 20 Jahren aussehen sollte.

Hier sind ihre Geschichten.
Die Menschen hinter Mut:

C.M. 72
Mein Weg zu Mut begann in der Katholischen Akademie, wo Stephan Lessenich sein Buch „Neben uns die Sintflut“ vorstellte. Danach wollte ich nicht mehr „weiter so“ machen, sondern mich engagieren. Für ein friedliches, gerechteres Zusammenleben aller Menschen, hier und überall. Die Bedrohungen durch Klimawandel, globale Ungerechtigkeit, rechte Parteien, Populismus sowie Erosion der bislang noch funktionierenden parlamentarischen Systeme hatten mich schon länger beunruhigt. Ich sah nur noch nicht so richtig, was ich tun könnte.

Kurze Zeit danach erfuhr ich aus der SZ von der neuen Partei Mut, und ich entschied mich, dort Mitglied zu werden.

An Mut überzeugte mich vor allem der globale Ansatz, den ich so bei anderen Parteien nicht sehe. Meiner Meinung nach ist es dringend notwendig, bei der Formulierung und Durchsetzung von politischen Werten und Zielen über Bayern, Deutschland und auch Europa hinauszuschauen und das Ganze im Blick zu behalten.

Weiterlesen „Mein Weg zu Mut – C.M.“

“Nicht mit uns! – Klimademo für Menschen jeden Alters”

mut Oberfranken ist Mitveranstalter der Demo “Nicht mit uns! – Klimademo für Menschen jeden Alters”, die von Fridays for Future Bamberg am kommenden Samstag veranstaltet wird.

Am Samstag, den 16.02 um 13:00 Uhr am Bahnhofsvorplatz (Ludwigstraße), gehen wir wieder auf die Straße, um gegen den rasanten Klimawandel, den erst 2038 geplanten Kohleausstieg und für den Umweltschutz zu demonstrieren!

Am Anfang des Monats waren in Bamberg rund 1500 Schüler*innen im Zuge der Bewegung „Fridays for Future“ auf der Straße. Um zu zeigen, dass wir eben nicht nur „schwänzen“, sondern tatsächlich für die Zukunft friedlich kämpfen wollen, veranstalten wir die Demo am Samstag.

Wir wollen diesmal noch mehr Menschen auf die Straße bringen und all den Menschen, egal welchen Alters, die Möglichkeit bieten sich mit uns zu solidarisieren. Deshalb kommt alle nächste Woche Samstag zur „Nicht mit Uns!“-Demo in Bamberg.

Ablauf der Demo:
13.00 Uhr: Auftaktkundgebung am Bahnhofsvorplatz (mit Redebeiträgen von beteiligten Organisationen)
13.45 Uhr: Demoroute ( Luitpoldstraße –> Willy-Lessing-Straße –> rechts abbiegen auf Lange Straße –> r. abb. auf Grüner Markt –> links abb. auf Maximilliansplatz)
14.30 Uhr: Endkundgebung am Maxpatz (Redebeiträge)
16:00 Uhr: Vorraussichtliche Auflösung der Versammlung


 

Mein Weg zu mut – Andy

Wer ist das? Die da bei mut mitmachen?
„mut – ach, davon hab‘ ich noch nie was gehört“ oder „mut, davon habe ich erst nach der Landtagswahl gehört“ so oder so, das haben wir hundertfach gehört.
Dabei sind gerade rund um die Wahl und nach der Wahl tolle Menschen bei uns in die Partei eingetreten. Wer steckt hinter mut? – Ein paar Beispiele haben wir Euch schon gezeigt [Mein Weg zu mut]

Wir haben sie alle gefragt, was sie bewegt und was sie bewegen wollen oder wie die Gesellschaft in 20 Jahren aussehen sollte.

Hier sind ihre Geschichten.
Die Menschen hinter mut:

Andy Krämer, 49

Meine Geschichte und Visionen (und ich muss nicht zum Arzt gehen) zu mut. Mein Name ist Krämer Andy und bin (noch und ab jetzt immer 49) Jahre alt. Der Weg zu mut führte mich über die SPD und den Grünen zu mut. Bei den beiden anderen Parteien fühlte ich mich eher als Stimmvieh, denn als Mitglied. Als ich bei den Grünen ausstieg (ich war bis dato nie parteipolitisch aktiv) bin ich auf einen Artikel über Claudia Stamm und der neuen Partei mut gestoßen.

Es war auch die Zeit wo der rechtslastige Teil der Bevölkerung immer lauter wurde, wo der Klimawandel immer deutlich wurde und ich mir jeden Tag überlegte, wie ich meiner zehnjährigen Tochter erklären soll, dass wir die Welt langsam aber sicher vor die Hunde gehen lassen.

Und im Parteiprogramm von mut fand ich klare Aussagen zu diesen Problemen. Auch hatte und habe ich das Gefühl, dort noch etwas bewirken zu können.

Mit mut möchte ich eine klare soziale, ökologische und zukunftsfähige Politik machen.
Klar Kante zeigen, und dabei aber respektvoll und freundlich bleiben. Weg von der „Gier“ nach immer mehr auf Kosten anderer und anderem. Weg von dem Denken, das Menschen in verschiedene „Kategorien“ zu teilen sind.

Ich arbeite als Wartungstechniker. Aufgewachsen bin ich in einem Heim in München. Nach dem Heim bin ich „abgestürzt“ und war einige Zeit drogenabhängig, hab auch mal auf der Straße gewohnt. Therapien haben mir geholfen clean zu werden und dies bin ich jetzt seit vielen Jahren.
Ich bin mit meiner zweiten Frau seit langem glücklich zusammen, wir leben mit unserer Familie in einer kleinen Gemeinde in der Nähe von Augsburg.
Vorbilder? Habe ich nicht wirklich. Ich kenne und kannte Menschen, die mich geprägt haben.
Dazu gehörte meine Pflegemutter und meine erste große Liebe.
Aber auch Michael Jackson, Ludwig Hirsch, Pink Floyd (The Wall) und, und, und haben mich durch ihre Songs geprägt. Für mich ist Musik ein sehr wichtiger Bestandteil meines Lebens, mach aber selbst keine Musik.

Das mutigste, was ich je in meinem Leben getan habe? Trotz aller Widrigkeiten zwei Mädels das Leben zu schenken.


 

Mein Weg zu mut – Arianna

Während des Wahlkampfes konnten Sie/Ihr schon einige Mitglieder von mut kennen lernen, auch die Themensprecher*innen oder die Vorstände von mut sind manchen von Euch schon vertraut.
Wir möchten Euch weitere Mitglieder vorstellen.
Einige sind erst nach der Landtagswahl eingetreten, manche begleiten mut schon länger.
Wir haben sie gefragt, warum sie eingetreten sind, was sie bewegt, was sie für Vorbilder haben, wie die Gesellschaft in 20 Jahren aussehen sollte.
Hier sind ihre Geschichten.
Die Menschen hinter mut:

Arianna Vogel, 24

Ich bin mut-ig geworden, weil ich der Meinung bin, dass sich unbedingt etwas verändern muss. In einer Gemeinschaft kann man immer mehr erreichen, als alleine und da ich mit der gegenwärtigen Politik unzufrieden bin, war für mich klar, dass ich mich einer politischen Partei anschließe.

Ausschlaggebend für mich war der zunehmend harte Umgang mit Geflüchteten und der damit einhergehende Anstieg des rechten Denkens. Ich möchte kein „4.Reich“ erleben müssen. Deutschland hat sich 1973 den Vereinten Nationen angeschlossen und sich damit bereit erklärt, die Menschenrechte anzuerkennen. Diese werden den Schutzsuchenden derzeit abgesprochen.

Hätte ich Einfluss auf die Politik, würde ich die Fluchtursachen bekämpfen und nicht die Menschen. Die Industriestaaten schaffen die Fluchtursachen – nicht die dort Lebenden.
Ich würde auch mehr Geld und verfügbare Mittel in den Bereich „Kinder und Jugendliche“ investieren. Die Kleinsten sind so wichtig und werden gleichzeitig so vernachlässigt. Aktuell ist Kinder haben/bekommen eine Last, sie sollen aber wieder als Bereicherung empfunden werden.

Mich macht mut-ig, dass ich daran glaube, dass Vernunft und Gerechtigkeit über Angst und den Hunger nach „immer mehr“ siegen werden.

Ich habe immer versucht, die Dinge zu tun, die ich für richtig halte, auch wenn ich komisch angeschaut wurde. Mit 11 war ich sieben Jahre lang Vegetarierin, weil ich nicht dafür verantwortlich sein wollte, dass Tiere sterben. Damals war man noch „verrückt“, heute bin ich Veganerin und nur noch ein bisschen verrückt 😉
Ich glaube, Mut zeigt sich nicht unbedingt in einer großen Tat, sondern in vielen kleinen.

Mich beeindrucken alle Menschen, die immer und immer wieder gegen Rassismus aufstehen und sich engagieren. Müsste ich mich auf eine Person festlegen, wäre mein Vorbild Nelson Mandela.

Ich bin Studentin der sozialen Arbeit, in meiner Freizeit mache ich gerne Sport, oder treffe mich mit Freunden. Neben dem Studium arbeite ich als Hausaufgabenbetreuerin.
Seit Juli 2018 bin ich Mitglied in mut und vor kurzem auch Amnesty International beigetreten.

Mir geht es gut, ich habe alles was ich brauche.
Ich wünsche mir das für jeden einzelnen Mensch

[Text auf dem Schild von Arianna: Was ist der unterschied zwischen der Islamisierung des Abendlandes und Klimawandel?  Den Klimawandel gibt es wirklich.]


 

Betrieben von WordPress | Theme: Baskerville 2 von Anders Noren.

Nach oben ↑