Mein Weg zu mut – Andrea

Wer ist das? Die da bei mut mitmachen?
Wer steckt hinter mut? – Ein paar Beispiele haben wir Euch schon gezeigt [Mein Weg zu mut] Wir haben sie alle gefragt, was sie bewegt und was sie bewegen wollen, wer ihre Vorbilder sind oder wie die Gesellschaft in 20 Jahren aussehen sollte.

Hier sind ihre Geschichten.
Die Menschen hinter mut:

Andrea Stickel

Ich habe schon früh die Arbeit von Claudia Stamm und „Zeit zu handeln“ verfolgt und nervige Fragen auf den Stammtischen gestellt („Ihr knackt doch nie die 5 % – ist das nicht umsonst?“).
Ein knappes Jahr später wurde ich mut-Mitglied. Die Menschen, die für mut stehen, überzeugten mich mit ihrer Integrität – und das Argument, dass man politische Veränderungen auf politischer Ebene angehen muss.

mut ist für mich DIE Menschenrechtspartei.

Ich habe die Phase der Parteigründung als sehr inspirierend erlebt. Endlich war da eine große Gruppe Menschen, die deutlich für ihre humanistischen Werte einstehen.

Mutige Visionen:
Kurz und knapp: Eine friedliche, gerechte, ökologische Welt, in der alle Menschen ohne Diskriminierung frei leben können.

Konkret:

  • Klima schützen
  • Fluchtursachen bekämpfen
  • Hartz IV abschaffen
  • Kindergrundsicherung einführen
  • AnKER-Zentren schließen
  • Geflüchtete dezentral in Wohnungen unterbringen
  • Waffenexporte verbieten
  • Einfluss der Auto-Lobby & Co. unterbinden
  • SUV-Zulassungen beschränken (auf Förster*innen…)
  • Vielfalt
  • Geschlechtergerechtigkeit
  • LGBTI*-Rechte durchsetzen
  • Gender Pay-Gap unterbinden
  • #NoPAG
  • Wahlrecht auf allen Ebenen für alle Menschen ab einem Alter von 15, die hier leben….

Das mutigste was ich je getan hab? Ehrenamtliche Begleitung eines Gefangenen und ziviler Ungehorsam.

Meine Vorbilder sind die Menschen, die 2013 am Rindermarkt für ihre Rechte in den Hungerstreik getreten sind. Sie haben mich mit ihrem Mut und ihrer Entschlossenheit nachhaltig beeindruckt.

Mein mutiges Vorbild ist Claudia Stamm.

Nach vielen Jahren Engagement rund um das Thema Asyl habe ich 2015 als 3. Ausbildung begonnen, Soziale Arbeit zu studieren und werde im Sommer als Bachelor abschließen. Zudem arbeite ich weiterhin als Journalistin für Technik und Wissenschaft. Mein erster Abschluss ist Diplom-Ingenieurin. 2015 habe ich zusammen mit Cornelia von Schelling die Refugio-Anthologie „Die Hoffnung im Gepäck“ (Allitera) herausgegeben.

Ich unterstütze die Arbeit von Refugio München, des Bayerischen Flüchtlingsrats, der Flüchtlingspaten Syrien sowie von München Anders. Und bin Komplizin des Zentrums für Politische Schönheit.

Neben mut bin ich Mitglied im Deutschen Berufsverband für Soziale Arbeit sowie beim Bayerischen Journalistenverband.


 

Unser Statement zur Abstimmung im Bundestag: Sichere Herkunftsländer

Die Maghreb-Staaten und Georgien sind keine sogenannten sicheren Herkunftsländer!

Der Bundestag hat heute, am 18.01.2019, darüber abgestimmt, ob Algerien, Tunesien, Marokko und Georgien als sogenannte sichere Herkunftsländer eingestuft werden sollen. Der Gesetzentwurf der Großen Koalition zielt darauf ab, dass Asylanträge von Menschen aus diesen Staaten faktisch von vornherein abgelehnt werden bzw. dass Asylbewerber, die sich bereits in Deutschland aufhalten, schnell abgeschoben werden können.

Ma-Lu Kunst, die zuständige Sprecherin bei mut, widerspricht massiv der Einschätzung des innenpolitischen Sprechers der Unionsfraktion im Bundestag, die Einstufung der Maghreb-Staaten und Georgiens als sichere Herkunftsstaaten wäre ein wesentlicher Schritt voran zur Ordnung der Migration.

Dem hält Ma-Lu Kunst entgegen: „Für mut gilt Artikel 1 des Grundgesetzes ‚Die Würde des Menschen ist unantastbar‘ ohne Einschränkung – also auch für Menschen, die hierher geflüchtet oder migriert sind.“ Die Vorsitzende von mut Claudia Stamm macht deutlich: „Weder die Maghreb-Staaten noch Georgien sind sogenannte sichere Herkunftsländer. Das ganze Konstrukt ist ein Fehlkonstrukt. Und die Verfolgung von LGBTI im Maghreb kann nicht als Fake News abgetan werden: In Tunesien, Algerien und Marokko stehen auf Homosexualität mehrjährige Haftstrafen. Verstöße gegen die Meinungsfreiheit sind in allen vier Staaten an der Tagesordnung.“ Claudia Stamm weiter: „Es ist einfach erschreckend, wie weit die Diskursverschiebung geht, wie weit die anderen Parteien nach rechts gerutscht sind, in ihrem Versuch, der AfD das Wasser abzugraben. mut stellt sich ganz klar gegen den Versuch, das Asylrecht aufzuweichen und setzt sich für eine menschenwürdige Asylpolitik ein.“


 

Kundgebung und Mahnwache zum Gedenken an weltweite Opfer transphober Gewalt in Nürnberg

Der Bezirksverband Mittelfranken der Partei mut und Queer Franken laden am 19.11.2018 um 18 Uhr am Hallplatz in Nürnberg zu einer Kundgebung und Mahnwache zum Gedenken an die weltweiten Opfer transphober Gewalt ein. Wir wollen auf den Transgender Day of Remembrance hinweisen, der jedes Jahr am 20.11.2018 stattfindet. Kooperationspartner sind der LSVD, Trans-Ident und DGIT.

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Jetzt anmelden: mut-Forum „Gesellschaftliche Vielfalt“

Am 22.04.2018 trifft sich zum ersten Mal das mut-Forum „Gesellschaftliche Vielfalt“ bei welchem wir uns mit der queeren Vielfalt befassen – im Schwerpunkt mit Trans- und Intergeschlechtlichkeit. Interessierte Nichtmitglieder sind herzlich willkommen. Bitte zur Veranstaltung über die Veranstaltungsseite anmelden. Weiterlesen „Jetzt anmelden: mut-Forum „Gesellschaftliche Vielfalt““

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