Mein Weg zu mut – Julia

Wer ist das? Die da bei mut mitmachen?
„mut – ach, davon hab‘ ich noch nie was gehört“ oder „mut, davon habe ich erst nach der Landtagswahl gehört“ so oder so, das haben wir hundertfach gehört.
Dabei sind gerade rund um die Wahl und nach der Wahl tolle Menschen bei uns in die Partei eingetreten. Wer steckt hinter mut? – Ein paar Beispiele haben wir Euch schon gezeigt [Mein Weg zu mut]

Wir haben sie alle gefragt, was sie bewegt und was sie bewegen wollen oder wie die Gesellschaft in 20 Jahren aussehen sollte.

Hier sind ihre Geschichten.
Die Menschen hinter mut:

Julia Föhrkolb, 33

Schon schon länger wollte ich in eine Partei eintreten, weil ich es doof finde, dass viele jammern und sich beschweren, aber niemand engagiert sich oder tut was. Ich hatte länger mit der SPD geliebäugelt, konnte mich aber nie dazu durchringen.

Mit dem Programm von mut konnte ich mich gut identifizieren, da ich die Themen Fremdenfeindlichkeit, soziale Gerechtigkeit und Umweltschutz sehr wichtig finde.

Ich denke ich bin selbst sehr tolerant, offen und blicke gern nach vorn statt zurück und das konnte ich auch in mut wieder erkennen.

Ich bin beigetreten, nach der Landtagswahl, ich fand die Partei aber vorher schon gut, aber ich dachte dann: jetzt erst Recht.
Wichtig finde ich es auch mich gegen Fremdenfeindlichkeit zu positionieren.

Für die Partei würde ich mir wünschen, dass sie an Bedeutung gewinnt und es sie bundesweit gibt. Für die Welt in 20 Jahren würde ich mir vor allem wünschen, dass sie friedlich, offen und tolerant ist. Und dass man in den Fortschritt auch immer den Umweltschutz mit einbezieht.

Mich macht mutig, dass ich auch mal gegen den Strom schwimmen kann. Ich tue nicht das was alle machen… und …dass ich meinen gut bezahlten Bürojob aufgegeben habe und mit 31 aus meiner Heimat weggezogen bin und nochmal eine Ausbildung angefangen habe.

Meine Mutter ist ein mutiges Vorbild für mich, sie war allein erziehend, hat sich trotz Rückschlägen nie unterkriegen lassen.

Grundsätzlich finde ich jeden mutig, der sich seine eigenen Gedanken macht und nicht immer mit der Masse mitgeht.

Momentan mache ich eine Ausbildung zur Kosmetikerin und Visagistin, habe aber schon eine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation gemacht und bin Wirtschaftsfachwirtin.

Ich mag keine Engstirnigkeit und verabscheue die Aussage…“ weil das schon immer so war“. Ich lese gerne, male, liebe das Meer, bin gerne in der Natur und mache ein bisschen Yoga.


 

 

Mein Weg zu mut – Susanna

Wer ist das? Die da bei mut mitmachen?
„mut – ach, davon hab‘ ich noch nie was gehört“ oder „mut, davon habe ich erst nach der Landtagswahl gehört“ so oder so, das haben wir hundertfach gehört.
Dabei sind gerade rund um die Wahl und nach der Wahl tolle Menschen bei uns in die Partei eingetreten. Wer steckt hinter mut? – Ein paar Beispiele haben wir Euch schon gezeigt [Mein Weg zu mut]

Wir haben sie alle gefragt, was sie bewegt und was sie bewegen wollen oder wie die Gesellschaft in 20 Jahren aussehen sollte.

Hier sind ihre Geschichten.
Die Menschen hinter mut:

Susanna, 28

Die Gesellschaft prägt die Menschen in ihr. Sie wird auch meine zukünftigen Kinder prägen. Viele Tendenzen machen mir momentan Sorgen. Und diese bündeln sich in dem Gedanken: Wie soll ich das mal meinen Kindern erklären?

Die diesjährige Landtagswahl in Bayern war für mich wesentlich emotionaler als alle Wahlen, die ich vorher erlebt hatte. Es war das Gefühl, die Ungerechtigkeit und den Hass gegenüber sämtlicher Minderheiten, welcher von vielen meiner Mitmenschen und von Vielen in der politischen Öffentlichkeit Bayerns ausgeht, nicht mehr ertragen zu können. Und ich hatte das Gefühl: Wir als Gesellschaft waren doch schon mal weiter!? Wieso gehen wir plötzlich wieder rückwärts? Es gilt wieder in Richtung Zukunft zu gehen. Wenn wir es nicht tun, wer dann?

Populismus, die zunehmend verrohte Sprache, pauschale Gewaltandrohungen und der Generalverdacht gegenüber allem Unbekannten – das sind keine Grundsätze einer Gesellschaft in der ich leben möchte.

Das weckte in mir die Motivation, nach etwas zu suchen, wo ich mich mit meinen Moralvorstellungen als Mensch unter Gleichgesinnten finde.
Ich wollte mich in einem „Wir“ wieder finden, um neue Kraft zu schöpfen. In Marktredwitz traf ich Michaela, die Direktkandidatin für unseren Stimmkreis. Ihr uneingeschränkter Einsatz gab mir den Ruck, selbst zu mut zu kommen.

Mein idealisiertes Bild der Zukunft: Eine Politik, die logisch handelt. Die nicht verklausuliert ist und an unzähligen sich widersprechenden Regulation scheitert. Schlaue Ideen sollten sich durchsetzen können und das zeitnah.
Politik und Demokratie können nicht zum Ziel haben nur der lauten Mehrheit der Bevölkerung nach dem Mund zu reden. Ich möchte eine Politik in der alle Interessenvertreter miteinander streiten. Und in der die Kompromisse nicht nach Wählerstimmen, Parteizugehörigkeit und Finanzierungen gemacht werden, sondern nur nach den Interessen der Bevölkerung. Ich möchte eine Politik, in der versucht wird, es allen Bürgern recht zu machen.
Nicht in der es versprochen wird, sondern in der es versucht wird!
Dabei darf und muss man auch scheitern.

Aber nur der Diskurs, das Abwägen und die Bereitschaft eines Jeden Kompromisse zu machen, kann unsere Gesellschaft weiter bringen.

In der Gesellschaft, die ich mir wünsche, herrscht mehr soziale Gerechtigkeit. Da wird mehr Geld für Bildung ausgegeben, als für Rüstung.

Menschen, die Hilfe brauchen, werden unterstützt und nicht als Verlierer verurteilt. Hagen Rether hat sehr treffend gesagt: „Wir nennen sie ‚sozial schwach‘. Aber das ist sowas von falsch. Sie sind ökonomisch schwach.“ Das finde ich essentiell! Unsere Sprache, unsere Rhetorik macht so viel aus. Auf solche Feinheiten müssen wir mehr achten und uns korrigieren. Speziell liegen mir die Diskussion über das bedingungslose Grundeinkommen, die Wertschätzung aller Lebensentwürfe, die niemandem Schaden zufügen, und eine reflektierten Umgang mit unserer Umwelt und den Ressourcen am Herzen

2015 wurde ich in einem Unterstützerkreis aktiv. Wir veranstalteten eigenverantwortlich Deutschkurse für Asylbewerber. Damals war alles von behördlicher Seite noch sehr unorganisiert und so nahmen wir es selbst in die Hand. Über ein halbes Jahr übernahm ich wöchentlich einen Kurs, fast ausschließlich für Männer.
Ich hatte erst Vorbehalte, da ich vorher nie jemanden aus Afghanistan, Syrien oder Somalia kennen gelernt hatte.

Diese Vorbehalte links liegen zu lassen war der erste Schritt. Und im Prinzip auch der letzte.

Denn dann lief alles wie von selbst. Und wenn mich jemand fragte, ob ich denn keine Angst hatte als Frau allein unter so vielen ausländischen Männer zu sein, war die Antwort klar: Nein. Denn ich war Lehrerin und sie Schüler, wir alle nur Menschen. Und weiter nichts.

Gute Kommunikation ist mir als leidenschaftliche Grafikdesignerin quasi eine Herzensangelegenheit. Aus einem kleinen Dorf im Erzgebirge (Sachsen) stammend, weiß ich aber nur zu gut, welche abstoßenden Diskussionen über eine „ordentliche Gesellschaft“ man dieser Tage viel zu oft führen muss.

Ich lebe jetzt schon viele Jahre in  Oberfranken
Rhetorisch kam ich vom Regen in die Traufe.
Die allerorts verbreiteten Hetzer sind laut und bald könnte man das Gefühl haben, sie seien in der Mehrzahl.

Durch mut weiß ich jetzt, auch in der „vergessenen Provinz“ kann ich Gleichgesinnte finden. Sie waren nur bisher nicht so laut. Doch gemeinsam können wir es werden, denn #Wirsindmehr!

 

 

Baukindergeld? Unökologisch und unsozial!

Man muss eigentlich nicht lange nach Argumenten suchen, weshalb die von Union und SPD als sozial- und wohnungspolitische Großtat gefeierte Einführung eines „Baukindergelds“ nicht nur als völlig wirkungslos, wenn nicht sogar kontraproduktiv abzulehnen ist. Nicht nur das, sondern vor allem auch als unsoziale, ungerechte Umverteilungsmaschinerie zu Lasten der sozial schwächeren Schichten. Aber auch genau derer, denen die Maßnahme angeblich zugute kommen soll: den ganz normalen Familien, die sich in Ballungsräumen wie München kaum noch die Miete leisten können. Geschweige denn das Kapital aufbringen, die absurden Immobilienpreise zu bezahlen.
Weiterlesen „Baukindergeld? Unökologisch und unsozial!“

Einladung zum mut-Stammtisch in Eching

+++ MUT-Stammtisch zum Thema „BürgerInnenrechte in Gefahr“ +++

Die neue Partei mut lädt ein zum Stammtisch. Wir wollen uns in Eching vorstellen und Sie und Euch kennen lernen. Neben der Vorstellung unserer Parteiarbeit und unserem Parteiaufbau wollen wir uns verstärkt dem Thema Bürgerrechte widmen. Was verstehen wir von mut Bayern unter direkter Demokratie und politischer Teilhabe, Vielfalt, sozialer Gerechtigkeit, menschwürdiger Politik. mut will sich als Opposition anbieten und für die demokratische Teilhabe von allen Bürgern werben.

Weiterlesen „Einladung zum mut-Stammtisch in Eching“

Herzliche Einladung zum ersten Stammtisch am 24. Mai in Nürnberg!

Liebe Interessierte,

der erste große Stammtisch in München war ein großer Erfolg. Nicht nur, daß noch viel mehr Menschen kamen als erwartet. Der Drang war groß, über eine neue Partei für Bayern zu reden, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Und natürlich kommt die Initiative „Zeit zu handeln“ jetzt auch nach Nürnberg.  Weiterlesen „Herzliche Einladung zum ersten Stammtisch am 24. Mai in Nürnberg!“

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