Merkur: Essen aus Müllcontainer geholt: Studentinnen werden bestraft – Proteste gegen Urteil

Beitrag auf Merkur.de von Tom Eldersch:

KURIOSER FALL AM AMTSGERICHT

Essen aus Müllcontainer geholt: Studentinnen werden bestraft – Proteste gegen Urteil
Der Fall hat für überregionales Aufsehen gesorgt, nun kam es am Brucker Amtsgericht zum Prozess: Zwei junge Frauen hatten entsorgte Lebensmittel aus dem versperrten Container eines Supermarktes genommen.

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Unter anderem die Partei „mut“ unterstützte den Protest. „Es ist ein Umdenken erforderlich“, sagte Manni Maier von „mut“. Er fordert – wie andere linke Gruppen – Straffreiheit für Containern.

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Wir von mut zu dem Thema: Containern: Habt Ihr nichts Besseres zu tun?


 

BR: Essen aus Müll geholt: Andrang bei Prozess gegen Studentinnen

Beitrag vom BR:

Essen aus Müll geholt: Andrang bei Prozess gegen Studentinnen
Sie fischten weggeworfene Waren aus dem Müllcontainer eines Supermarktes. Nun müssen sich zwei Studentinnen vor dem Amtsgericht Fürstenfeldbruck verantworten. Die Frauen wollen ein Zeichen setzen. Eine Einstellung des Verfahrens wäre möglich gewesen.

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Partei „mut“ unterstützte den Protest
Vor dem Prozess hatten mehrere Dutzend Menschen demonstriert. „Freispruch für Lebensmittelretter“, stand auf Transparenten. In einem umgebauten Container verteilten Unterstützer gegen eine Spende Speisen – gekocht aus Lebensmitteln aus Containerin. Unter anderem die Partei „mut“ unterstützte den Protest. „Es ist ein Umdenken erforderlich“, sagte Manni Maier von „mut“. Er fordert – wie auch andere Demonstranten – Straffreiheit für Containern. Einige frühere Verfahren endeten bereits mit Einstellung oder Freispruch.

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Abendzeitung: Streitfall Containern: Zwei Olchinger Studentinnen vor Gericht

Die Abendzeitung München schreibt:

Streitfall Containern: Zwei Olchinger Studentinnen vor Gericht
Zwei Studentinnen aus Olching haben im vergangenen Jahr aus dem Müllcontainer eines Supermarkts Lebensmittel entnommen. Nun müssen sie sich wegen besonders schweren Diebstahls vor Gericht verantworten. […]

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Fridays for Future

Unser Themensprecher Manni Maier zu den „Fridays for Future“ Protesten:

”Während im Wirtschaftsministerium – alleine das grenzt schon an eine Farce – die Kohlekommission tagt und vielleicht aus ihrem bislang erarbeiteten Entwurf einen Abschlussbericht macht, gingen wieder viele tausend Kinder und Jugendliche, die heute eigentlich Schule hätten, auf die Straße, um für das Klima und damit für ihre Zukunft zu demonstrieren.
Zur Umsetzung des Kohleausstiegs steht im Entwurf „empfiehlt die Kommission freiwillige Maßnahmen“ der Kohlelobby.
Meine 15 jährige Tochter meinte: „Das ist unglaublich, das ist als ob man Porsche bestimmen lassen würde, wie hoch das dringend überfällige Tempolimit auf den Autobahnen sein soll oder einen Metzger zu beauftragen, einen Plan zu weniger Fleischkonsum auszuarbeiten!“
Während heute in Berlin über etwa 20.000 noch verbliebene, schmutzige Dinosaurier-Arbeitsplätze in Braun- und Steinkohle beraten wird, sind im Bereich der erneuerbaren Energien durch die starken Einschnitte der Regierung, egal in welcher farblichen Koalition der letzten 13 Jahre, und der bayerischen Regierung mit ihrer unsäglichen 10-H-Regelung für Windkraftanlagen, ein Vielfaches an zukunftsfähigen, sauberen Arbeitsplätze verloren gegangen und viele Fachkräfte und Firmen in den Ruin oder zur Abwanderung ins Ausland getrieben worden.
mut steht für klare Schritte hin zum verstärkten Ausbau der erneuerbaren Energien in ihrer breiten Vielfalt.
Dazu gehört endlich wieder ein verstärkter Aus- und Zubau von Solaranlagen, eine Streichung der 10-H-Regelung in Bayern und viele weitere Möglichkeiten hin zu einer schnellen Energiewende.”


Das (Landtagswahl-) Programm von mut

Deutsche Webpräsenz von Fridays for Future

Internationale Webpräsenz von Fridays for Future


 

Demo: „Wir haben es satt!“ am 19. Januar 2019 in Berlin

Für eine gute Sache sind unseren mutigen Mitgliedern auch lange Wege nicht zu weit und so waren auch wir auf der „Wir haben es satt!“ Demo am 19. Januar 2019 in Berlin gut vertreten.

Hauptanliegen der jährlich stattfindenden „Wir haben Agrarindustrie satt!“-Demos ist eine ökologische und nachhaltige Landwirtschaft. Vielen Dank an die fleißigen Helfer*innen, die uns am Infostand unterstützt haben. Für uns war es eine tolle und wichtige Veranstaltung, mit vielen guten Gesprächen an unserem Stand.

Offizielle Seite der Veranstalter: wir-haben-es-satt.de

Wikipedia: Wir haben es satt!

Mut auf der Wir-haben-es-satt-Demo am 19.1.2019 in Berlin Weiterlesen „Demo: „Wir haben es satt!“ am 19. Januar 2019 in Berlin“

Tempolimit – es gibt Schlimmeres

Unser Mitglied und Sprecher für Verkehr Dietmar Hölscher hat sich Gedanken zum Tempolimit gemacht. Sein Fazit: Es gibt Schlimmeres.

Es geht mal wieder ein Raunen durch den Blätterwald. Eine Expertenkommission des Bundesverkehrsministeriums fordert etwas, was unausweichlich ist, und vergisst das, was nötig ist. Soweit nichts Neues.

Der Aufreger schlechthin ist natürlich wieder die Forderung nach einem Tempolimit auf den Autobahnen. Was anderswo längst selbstverständlich ist, sorgt in Deutschland immer noch zuverlässig für Empörung.

Auch der ADAC meldet sich wieder mit seltsamen Berechnungen zu Wort. Lediglich 0,5% am Gesamt-CO2-Ausstoß soll das Tempolimit bringen.

Lediglich? Es wäre immerhin ein Drittel der derzeit jährlich angestrebten CO2-Einsparung. Das ist kein „lediglich“, das ist eine ganze Menge. Und dafür muss nur ein kleiner Teil der Autofahrer auf einem kleinen Teil des Straßennetzes  unter einer gewissen Geschwindigkeit bleiben. Bereits jetzt besteht auf vielen Autobahnstrecken ein Tempolimit.

Warum also haben wir ein allgemeines Limit von 130 km/h nicht schon längst?

Die Forderungen nach einer Anhebung der Mineralölsteuer sind eigentlich nur logisch, dummerweise hat man die Alternativen vergessen. Natürlich ist eine Erhöhung des Benzinpreises sinnvoll. Benzin ist nicht teuer. Bahnfahren, Mieten, Lebensmittel, Autos, all das ist teuer. Benzin und Diesel sind billig. Zumindest billig genug, dass die meisten sich täglich eigentlich unsinnige Fahrten leisten können und trotzdem noch was über bleibt.

Dummerweise will man die neuen Einnahmen in den Ausbau der Elektromobilität stecken, eine Antriebsart, die derzeit noch mehr Emissionen verursacht als ein Verbrenner. Sinnvoller wäre es, das Geld in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs zu investieren, inkl. einer Senkung der Fahrpreise, so dass künftig weniger Pendler auf die Nutzung des Autos angewiesen sind. Und ein Ausgleich für Menschen, die tatsächlich weiterhin auf ihr Fahrzeug angewiesen sind, sollte auch nicht vergessen werden. So wichtig eine Umsteuerung des Verkehrs ist, er darf nicht auf Kosten der Schwachen durchgeführt werden.

Wenn man tatsächlich mehr Elektromobilität will, sollte man sich zunächst mal Gedanken über eine umweltfreundliche Stromerzeugung und das Recycling von Akkus machen. Zwei Faktoren, die die schöne Welt des Elektroautos noch in einem doch recht trüben Licht erscheinen lassen.

Und für ein Tempolimit sprechen nicht nur die Einhaltung der Klimaziele, sondern auch das entspanntere Fahren mit weniger schweren Unfällen. Deswegen gibt es ja schon reichlich Limits auf deutschen Autobahnen. Solange man sie einfach nur macht, statt drüber zu reden, sind Tempolimits dann wohl doch nicht so aufregend.


 

Nordbayerischer Kurier: Rettet die Bienen – Aktionsbündnis trommelt für Volksbegehren

Beim Volksbegehren Artenvielfalt bilden sich viele lokale Aktionsbündnisse, auch in Bayreuth engagieren sich die Mitglieder von mut. Gunter Becker schrieb dazu im Nordbayerischen Kurier:

Rettet die Bienen – Aktionsbündnis trommelt für Volksbegehren

Bayreuth. Viel Zeit bleibt ihnen nicht mehr. Doch die Unterstützer eines Aktionsbündnisses, das sich am Donnerstag in Bayreuth unter Federführung des Landesbundes für Vogelschutz (LBV) gegründet hat, wollen mit Engagement, Öffentlichkeitsarbeit und „Rathauslotsen“ die Bewohner von Stadt und Landkreis Bayreuth von einer Teilnahme am Volksbegehren „Artenvielfalt und Naturschönheit in Bayern – Rettet die Bienen“ überzeugen. Zwei Wochen lang, vom 31. Januar bis 13. Februar, müssen sich rund eine Million Bürger in die Listen eintragen, soll das Volksbegehren erfolgreich sein. Die Mitwirkenden des Aktionsbündnisses sind optimistisch.

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Mehr Informationen zum Volksbegehren „Rettet die Bienen“: https://volksbegehren-artenvielfalt.de

Vorher hier im Blog: mut ist Bündnispartner beim Volksbegehren Artenvielfalt


 

Mein Weg zu mut – Julia

Wer ist das? Die da bei mut mitmachen?
„mut – ach, davon hab‘ ich noch nie was gehört“ oder „mut, davon habe ich erst nach der Landtagswahl gehört“ so oder so, das haben wir hundertfach gehört.
Dabei sind gerade rund um die Wahl und nach der Wahl tolle Menschen bei uns in die Partei eingetreten. Wer steckt hinter mut? – Ein paar Beispiele haben wir Euch schon gezeigt [Mein Weg zu mut]

Wir haben sie alle gefragt, was sie bewegt und was sie bewegen wollen oder wie die Gesellschaft in 20 Jahren aussehen sollte.

Hier sind ihre Geschichten.
Die Menschen hinter mut:

Julia Föhrkolb, 33

Schon schon länger wollte ich in eine Partei eintreten, weil ich es doof finde, dass viele jammern und sich beschweren, aber niemand engagiert sich oder tut was. Ich hatte länger mit der SPD geliebäugelt, konnte mich aber nie dazu durchringen.

Mit dem Programm von mut konnte ich mich gut identifizieren, da ich die Themen Fremdenfeindlichkeit, soziale Gerechtigkeit und Umweltschutz sehr wichtig finde.

Ich denke ich bin selbst sehr tolerant, offen und blicke gern nach vorn statt zurück und das konnte ich auch in mut wieder erkennen.

Ich bin beigetreten, nach der Landtagswahl, ich fand die Partei aber vorher schon gut, aber ich dachte dann: jetzt erst Recht.
Wichtig finde ich es auch mich gegen Fremdenfeindlichkeit zu positionieren.

Für die Partei würde ich mir wünschen, dass sie an Bedeutung gewinnt und es sie bundesweit gibt. Für die Welt in 20 Jahren würde ich mir vor allem wünschen, dass sie friedlich, offen und tolerant ist. Und dass man in den Fortschritt auch immer den Umweltschutz mit einbezieht.

Mich macht mutig, dass ich auch mal gegen den Strom schwimmen kann. Ich tue nicht das was alle machen… und …dass ich meinen gut bezahlten Bürojob aufgegeben habe und mit 31 aus meiner Heimat weggezogen bin und nochmal eine Ausbildung angefangen habe.

Meine Mutter ist ein mutiges Vorbild für mich, sie war allein erziehend, hat sich trotz Rückschlägen nie unterkriegen lassen.

Grundsätzlich finde ich jeden mutig, der sich seine eigenen Gedanken macht und nicht immer mit der Masse mitgeht.

Momentan mache ich eine Ausbildung zur Kosmetikerin und Visagistin, habe aber schon eine Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation gemacht und bin Wirtschaftsfachwirtin.

Ich mag keine Engstirnigkeit und verabscheue die Aussage…“ weil das schon immer so war“. Ich lese gerne, male, liebe das Meer, bin gerne in der Natur und mache ein bisschen Yoga.


 

 

Bayreuther Tagblatt: mut ruft zum Meinungsaustausch über geplante Stromtrasse auf

Bürgerfern? Diskussion über die neue Stromtrasse

Am Montag diskutierten Bürgerinnen und Bürgern in Bayreuth über die geplante Stromtrasse: Ist sie nötig? Gibt es Alternativen? Und wie könnte man die umsetzen? Aufgerufen zum Meinungsaustausch hatte das Bayreuther Team von „Mut Bayern“.

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Unsere Pressemitteilung zur Veranstaltung: Energiewende statt HGÜ Monstertrassen


 

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