infranken.de: Mahnwache für ertrunkene Flüchtlinge

inFranken.de berichtet:

Mahnwache für ertrunkene Flüchtlinge

Mit einer Mahnwache machte ein Kulmbacher Aktionsbündnis auf ertrunkene Flüchtlinge im Mittelmeer aufmerksam und forderte die Einrichtung einer Seebrücke.

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Georg Friedmann von Amnesty International, Arno Pfaffenberger und Gigi Raithel von der Partei mut, aber auch Dagmar Keis-Lechner von den Grünen breiteten auf dem Kulmbacher Marktplatz ehrfurchtsvoll eine dunkle Plane aus. Darauf setzten sie gefaltete Papierschiffchen in leuchtendem Orange. Die Boote trugen die Aufschrift: „Stoppt das Sterben im Mittelmeer!“

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Die vollständige Rede von unserem Mitglied Arno Pfaffenberger:

“Liebe Freund*innen, liebe Besucher*innen!

Wir müssen reden – reden über Ängste, reden über Unsicherheit.
Wir müssen reden über Feinde der Demokratie, über Feinde des Rechtsstaats.
Diese Feinde der Demokratie, des Rechtsstaates, sie sitzen in Berlin im Innenministerium.

In diesem Innenministerium wurde ein Gesetz ausgearbeitet, das den beschönigenden Namen »Geordnete-Rückkehr-Gesetz« trägt. Wären Innenminister Seehofer und seine Schergen ehrlich, dann würde ihr unsägliches Gesetz »Hau-ab-Gesetz« heißen.

Mit diesem Gesetz sollen zwei neue Straftatbestände geschaffen werden, die die zivilgesellschaftliche Unterstützung von geflüchteten Menschen im Visier haben.

Zum einen soll die Veröffentlichung und Verbreitung von Abschiebeterminen mit bis zu drei Jahren Haft bestraft werden können. Zum anderen soll ebenso unter Strafe gestellt werden, wenn Beratungsstellen über Identifizierungsmaßnahmen informieren, um diese zu behindern.

Die Veröffentlichung des Abschiebetermins gibt möglicherweise betroffenen Menschen auch die Möglichkeit sich über ihre Rechte zu informieren und sich zu schützen. Nicht selten werden durch gerichtliche Intervention Abschiebungen gestoppt, da sie rechtswidrig wären.

Rechtswidrige Abschiebungen können für die Betroffenen fatale Folgen haben, besonders wenn sie verbotener Weise in einen Staat zurück gebracht werden, in dem sie verfolgt wurden. Die Bekanntmachung eines geplanten Abschiebefluges kann also essentiell für den Rechtsschutz der betroffenen Personen sein.

Dieses unsägliche Gesetz legt die Axt an wichtigte Pfeiler unseres demokratischen Rechtsstaates, an die Meinungs- und Demonstrationsfreiheit. Die geplanten Maßnahmen sind nicht vereinbar mit dem Grundgesetz und der Europäischen Menschenrechtskonvention.

Art. 10, Absatz 1 EMRK
Jede Person hat das Recht auf freie Meinungsäußerung. Dieses Recht schließt die Meinungsfreiheit und die Freiheit ein, Informationen und Ideen ohne behördliche Eingriffe und ohne Rücksicht auf Staatsgrenzen zu empfangen und weiterzugeben.

Artikel 5, Absatz 1 Grundgesetz
Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

Die Demonstrationsfreiheit, die von der Meinungsfreiheit ebenso umfasst ist, wäre auch betroffen, da zur Mobilisierung eben auch der Abschiebetermin angekündigt werden muss. Diese Rechte sind in einer Demokratie elementar, weshalb die Bundesregierung die Meinungs- und Pressefreiheit nur in bestimmtem Maße einschränken darf – die Pressefreiheit steht dabei unter einem besonders hohen Schutz. Die Grenzen des Erlaubten werden bei der vorgeschlagenen Kriminalisierung aber eindeutig überschritten!

Es ist also angesichts der Bedeutung von Meinungs- und Pressefreiheit eindeutig unverhältnismäßig, und damit verfassungs- und menschenrechtswidrig, die Bekanntmachung von Abschiebeterminen unter Strafe zu stellen.

Welchen Geist dieses Gesetz atmet, das wird deutlich durch den Teil, welcher weitreichende Verschlechterungen für die zu uns geflüchteten Menschen vorsieht. Als da wären:

INHAFTIERUNG OHNE RICHTER (Verstoß gegen Art. 104 Abs. 2 S. 1 GG).

Im Flughafen oder in einer nahe gelegenen Unterkunft soll eine Inhaftierung bis zu zehn Tage möglich sein, ohne dass ein Gericht darüber entscheidet (Entwurf zu § 62b AufenthG).

EXZESSIVE ERWEITERUNG DER HAFTGRÜNDE UND BEWEISLASTUMKEHR

Ebenfalls klar muss sein, dass für eine Inhaftierung überhaupt ein Grund vorliegen muss, der dieser Person nachgewiesen wird. Der Entwurf benennt als einen Grund die Fluchtgefahr und führt dann Fallgruppen auf, wann genau »widerleglich vermutet« wird, wann diese Gefahr vorliegen soll (Entwurf zu § 62 Abs. 3 AufenthG). Diese Vermutungsregelung führt aber dazu, dass nicht die Behörde das Vorliegen der Gefahr, sondern der/die Betroffene das Nicht-Vorliegen einer etwaigen Gefahr nachweisen muss – eine Beweislastumkehr, die haftrechtlichen Grundprinzipien widerspricht.

ABSCHIEBUNGSHAFT WIRD MIT STRAFHAFT VERMISCHT

Abschiebungshaft ist keine Strafhaft. Genau aus diesem Grund gilt das Trennungsgebot von Straf- und Abschiebungshaft, die Betroffenen dürfen grundsätzlich nicht in Einrichtungen der Strafhaft untergebracht werden. Jemand, der in Abschiebungshaft genommen wird, muss nicht einmal jemals einer Straftat verdächtig gewesen sein oder als Gefährdung für die öffentliche Sicherheit gelten. Das Trennungsgebot gilt nach der europarechtlichen Rückführungsrichtlinie (Art. 16 RL 2008/115/EG) und auch das deutsche Recht hat es derzeit im § 62a Abs. 1 AufenthG umgesetzt. Das Bundesinnenministerium will derzeit diesen Absatz streichen und sich so seiner Verpflichtung entziehen.

Dies sind nur einige der Punkte in diesem Gesetzentwurf, der alle Demokrat*innen alarmieren und Seehofer und seinen Kumpanen im Innenministerium die Schamesröte ins Gesicht treiben sollte ob dieser Demokratie- und Rechtsstaatsverachtung.

Ich kann hier nur appellieren an die Vertreter*innen der im Bundestag vertretenen Parteien. An die SPD als Regierungspartner*in dieses Herrn aus Ingolstadt, an die FDP, an die Linke und die Grünen als Bürgerrechtsparteien: Bringt diesen Gesetzentwurf zu Fall, lasst ihn nicht zum Gesetz werden!

Schon einmal haben in diesem Land konservative Parteien gemeinsam mit der extremen Rechten eine Demokratie vernichtet. Deshalb wehren wir den schon weit fortgeschrittenen Anfängen und machen wir uns stark für demokratische Rechte für alle!”


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Mehr zu Arno Pfaffenberger und seinem Weg zu mut

Mehr zu Gigi Raithel


 

Hand in Hand – Menschenkette für Menschenrechte

mut unterstützt die Menschenkette, die am 14. September 2019 von Norddeutschland bis zum Mittelmeer ein Zeichen der Solidarität mit Seenotrettern und Geflüchteten setzen soll. In Deutschland verläuft die Route im Westen von Hamburg bis ins Allgäu. Dafür wird eine Beteiligung von ca. einer Million Menschen benötigt.

Wir werden uns in Schwaben, wo die Menschenkette durch Bayern verläuft, aktiv einbringen. Für die Anmeldung und Organisation werden aber ortsansässige Initiativen gesucht. Dies betrifft die Strecke von Ulm über Senden, Vöhringen, Illertissen, Altenstadt, Memmingen, Kempten bis Schwangau.

Ansprechpartnerin bei mut ist die Themensprecherin für Asyl bis Zuwanderung Marie-Luise Kunst: malu.kunst@mut-bayern.de

Und hier der Aufruf von Hand in Hand:

Wir, die Initiatoren von „Hand in Hand – Menschenkette zum Mittelmeer“ sind Menschen aus Deutschland, Österreich und Italien, die ein Zeichen für Menschlichkeit, Menschenrechte und gegen das Sterben im Mittelmeer, verursacht durch die europäische Abschottungspolitik, setzen wollen. Dazu planen wir eine Menschenkette von Norddeutschland bis zum Mittelmeer. Dieses Zeichen kommt direkt aus der Mitte der Zivilgesellschaft und wird auch die politische Ebene erreichen.

Wir stehen geschlossen zusammen gegen ein Europa, wie es die Regierungen um Salvini, Kurz, Orban und Seehofer versuchen durchzusetzen. Menschenrechte gelten für uns nicht nur für weiße, privilegierte Europäer. Wir sind gegen eine europäische Politik, die Milliarden zur Abschottung von geflüchteten Menschen einsetzt. In den Lagern innerhalb und außerhalb Europas werden Menschen gefoltert, vergewaltigt, versklavt und ermordet. Sie sterben auf ihrer Flucht in der Wüste und auf dem Meer. Wir fordern ein Europa, das keine Festung baut, sondern alle Menschen als das behandelt was sie sind: gleich und frei in Würde und Rechten.

Wir werden unsere Gesellschaft mitgestalten. Wir zeigen, wozu die Zivilgesellschaft länderübergreifend fähig ist und wie durch Mut, Gemeinschaftlichkeit und Solidarität Großes bewegt werden kann. Zusammen stehen wir für solidarische Städte, Sichere Häfen und humane Flüchtlingspolitik. Die Menschenrechtsverletzungen auf dem Mittelmeer betreffen auch uns als Zivilgesellschaft. Indem wir solidarisch handeln, verteidigen wir nicht nur jene, deren Rechte missachtet werden, die kein Gehör bekommen und als Rechtlose in der EU leben müssen. Wir verteidigen auch unsere eigenen Rechte und Werte.

Mit dieser Menschenkette senden wir ein starkes Signal und unterstützen eine bessere Vernetzung zivilgesellschaftlicher Akteure für eine solidarische Gesellschaft. Wir setzen die nationalen Regierungen unter Druck, die nationalistische Abschottung und rassistische Ausgrenzung betreiben.

Denn wo die Verantwortlichen zaudern und mauern, steht die Zivilgesellschaft zusammen und zeigt ihre Stärke und ihren Mut für:

  • ein offenes, buntes und friedliches Europa
  • die Schaffung sicherer Fluchtwege
  • die Bekämpfung der Fluchtursachen und nicht die Bekämpfung der Geflüchteten
  • einen humanen Umgang mit Menschen auf der Flucht
  • die Unterstützung und Entkriminalisierung der zivilen Seenotretter*innen
  • ein europäisches Seenotrettungsprogramm

Infoseite auf Facebook: „Hand in Hand – Rettungskette

Der Aufruf von Hand in Hand auf Facebook

E-Mail: baerbeltrauthig@web.de und markus@seebruecke.org


 

Claudia Stamm zur Woche gegen Rassismus

Die Vorsitzende von mut Claudia Stamm äußert sich auf ihrer Homepage zur Woche gegen Rassismus wie folgt:

Die internationale Woche gegen Rassismus beginnt heute.
Es sind Aktionstage.
Keine Gedenktage.
Sie sollen uns vor allem daran erinnern, aktiv zu sein.

Manche*r mag mutlos geworden sein in diesen Zeiten, in denen in Parlamenten wieder Dinge laut gesagt werden, die bis vor kurzem undenkbar waren. Wenn allerorten Parteien immer wieder und immer weiter nach rechts rücken (es gibt einen Grund für die Gründung unserer Partei mut!) – die Menschenwürde verhandelbar geworden ist…
Überall in Europa gibt es Demonstrationen für Menschenwürde und gegen Hetze und Rassismus mit mehreren Tausenden.
Es ist gut – und dies ist etwas, was Mut macht – dass es in Deutschland keine Demo/Aktion rechter Gruppierungen gibt, die unwidersprochen bleibt. Bei jeder Aktion gibt es Gegendemonstrationen – immer übertreffen die Teilnehmerzahlen, die der Rechten.
Das macht Mut bzw gibt Hoffnung, dass wir als Gesellschaft das #niewieder eben doch verinnerlicht haben und daran arbeiten, dass Geschichte sich nicht wiederholt.

Gegen Rassismus, gegen Diskriminierung aufzustehen, Flagge zu zeigen, bedeutet: No pasaran!

#NAZISRAUS


Internationale Wochen gegen Rassismus auf Wikipedia

Claudia Stamms Profil

Das Programm zu mut


 

Containern entkriminalisieren! mut bekundet Solidarität mit Aktivistinnen aus Olching.

Pressemitteilung mut 27.1.2019

Containern entkriminalisieren! mut bekundet Solidarität mit Aktivistinnen aus Olching.

Beim ersten mut-igen Stammtisch des Jahres in München am 21.1.2019 drehte sich alles um das Thema Lebensmittelverschwendung: Rund 18 Millionen noch genießbare Lebensmittel landen jedes Jahr in Deutschland im Müll. In anderen europäischen Ländern wie Tschechien und Frankreich wurde es Supermärkten per Gesetz verboten, genießbare Lebensmittel zu verschwenden, aber in Deutschland werden diejenigen kriminalisiert, die versuchen, solche Lebensmittel zu „retten“.

Die beiden Olchingerinnen Caroline und Franziska wurden im vergangenen Jahr wegen besonders schweren Diebstahls angeklagt, weil sie Lebensmittel aus dem Müllcontainer eines Olchinger Supermarktes „gerettet“ hatten. Als Gäste von mut berichteten sie am Stammtisch im Eine-Welt-Haus über ihr Engagement gegen Lebensmittelverschwendung und den Stand der gerichtlichen Auseinandersetzung, die am Mittwoch den 30.1.2019 um 14.00 mit der Verhandlung vor dem Amtsgericht Fürstenfeldbruck in die nächste Runde geht.

„Wir waren überwältigt, dass die mut-Partei unserem Fall und dem Containern einen ganzen Abend widmete und beeindruckt, welch große und positive Resonanz wir erhalten haben. Dabei begrüßen wir sehr, dass sie aktiv gegen die Lebensmittelverschwendung vorgehen wollen. Für ein nachhaltigeres und gerechteres Lebensmittelsystem müssen wir alle an einem Strang ziehen und auf verschiedenen Ebenen agieren. Wir hoffen auf eine konstruktive Zusammenarbeit!“, erklärten Franzi und Caro.

„Die Reaktionen der Mitglieder und Gäste auf unserem mut-Stammtisch haben gezeigt, dass das Thema Lebensmittelverschwendung vielen unter den Nägeln brennt. Wir von mut sind der Überzeugung, dass das Thema politisch angegangen werden muss: durch gesetzliche Neuregelungen wie in anderen europäischen Ländern und durch eine Entkriminalisierung des Containerns“, erklärt Manni Maier, mut-Sprecher Energiewende und Klima und mut-iger Direktkandidat für Fürstenfeldbruck bei der letzten Landtagswahl „mut wird sich dafür stark machen, dass hier etwas passiert und am Mittwoch den 30.1.2019 um 12.00 Uhr auf der Solidaritätskundgebung für Caro und Franzi in Fürstenfeldbruck Flagge zeigen!“


 

Die Mär der Millenniumsentwicklungsziele

Gerade findet das Weltwirtschaftsforum in Davos statt. Unser Mitglied Josef Rinderer hat sich dazu Gedanken gemacht:

Weltwirtschaftsforum in Davos

Gerade treffen sich die Mächtigsten aus Politik und Wirtschaft, sowie gesellschaftliche Akteur*innen und Journalist*innen in Davos zum Weltwirtschaftsforum um über die aktuelle Weltlage zu diskutieren. Sie wollen die Welt besser und gerechter machen. Wenn man den aktuellen Oxfam Bericht „Public Good or Private Wealth“[1] liest, bekommt man das Gefühl, das Gegenteil ist der Fall. Milliardär*innen werden reicher und reicher. Im vergangenen Jahr ist ihr Vermögen um 900 Milliarden US-Doller gewachsen. Vielmehr wird weiterhin diskutiert, wie man besser das Geld der Armen an die Reichen umverteilt.

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Stephan Lessenich im Deutschlandfunk Kultur über Solidarität und Unterstützung per Mausklick

Unser Vorsitzender Stephan Lessenich im Gespräch mit Liane von Billerbeck im Deutschlandfunk Kultur:

Soziologe über Unterstützung per Mausklick„Solidarität ist Arbeit“

Für das solidarische Handeln sei die Digitalisierung „wirklich ein Problem“, sagt der Soziologe Stephan Lessenich. Ein Klick in den sozialen Medien schaffe noch kein gemeinsames Handeln gegen einen Missstand.

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Der Koalitionsvertrag und die Wohnungspolitik

Der Koalitionsvertrag und die Wohnungspolitik – Sozial, gerecht und zeitnah geht anders!

Ein Kommentar von Tim King

Man kann derzeit wenig falsch machen bei Aussagen dazu, was im Bereich „Wohnen“ notwendig ist, wenn man sich nicht gerade so anstellt, wie der „wissenschaftliche“ Beirat des Bundeswirtschaftsministeriums.

In seinem Gutachten zur sozialen Wohnungspolitik im August 2018 vertrat er derart unverfroren Investoreninteressen und redete der Verdrängung ganzer Bevölkerungsschichten ins Umland oder gleich ganz in die Provinz das Wort, dass sogar das beratene Ministerium auf Distanz ging.  Weiterlesen „Der Koalitionsvertrag und die Wohnungspolitik“

Statement zur Kinderarmut

Die Bekämpfung von Kinderarmut in unserem reichen Land steht für mut schon seit der Gründung 2017 ganz oben auf der Agenda. Das Armutsrisiko steigt – in manchen Regionen Bayerns liegt die Kinderarmut bei über 20 Prozent.

Sprichwörtlich ein Armutsrisiko für uns.
Frauenarmut hängt stark mit der von Kindern zusammen. Ein Klein-Klein, wie die Aufstockung des Kindergeldes in 10-Euro-Schritten, hilft alleinerziehenden Müttern und ihren Kindern nicht weiter.
Wirklich hilfreich sind nur mut-ige Maßnahmen, wie die Einführung einer Kindergrundsicherung, die einfach eine hervorragende Idee und schon längst überfällig ist!
Am 7. November wurde diese gemeinsame Erklärung von Nationaler Armutskonferenz, Kinder-, Familien- und Wohlfahrtsverbänden veröffentlicht:  Erklärung als PDF

Wohnungs-mut statt Wohnungs-not

Mutige Maßnahmen zum Erhalt bezahlbaren Wohnraums!

ein Beitrag unseres Landtagskandidaten und Sprecher für Wohnungspolitik Tim King

Während die CSU mit Seehofer als Vater aller Probleme zu kämpfen hat, beschränkt sie sich in der Wohnungspolitik ähnlich wie die Grünen darauf, wolkig „mehr bezahlbaren Wohnraum“ zu propagieren. Gleichzeitig wagt sie stattdessen mehr Bürokratie und gründet ein neues staatliches Wohnungsbauunternehmen, ohne auch nur ansatzweise eine Idee zu haben, wo denn diese neuen Wohnungen gebaut werden sollen, nachdem öffentlicher Grund in den letzten Jahren massenweise -und maßgeblich durch eben jene CSU- privatisiert wurde. Die CDU indessen beschäftigt einen „wissenschaftlichen Beirat“ im Wirtschaftsministerium, dessen Expertise nicht einmal dazu reicht, die Gesetze der eigenen Regierung bis zum Ende zu lesen und der -insoweit wohl folgerichtig- sinngemäß zu dem Schluss kommt, die Mieter seien an den hohen Mieten selber schuld, weil sie einfach nicht einsehen wollen, dass die Innenstädte den Besserverdienenden und wirklich vermögenden vorbehalten bleiben sollten. Die SPD wiederum entdeckt vor der Wahl das „S“  im Parteinamen neu und -neben dem Baukindergeld, einer kontraproduktiven, Steuergeld von unten nach oben verteilender, milliardenteurer Maßnahme- immerhin die Mietpreisbremse als Mittel der Wahl. Weiterlesen „Wohnungs-mut statt Wohnungs-not“

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