Die Mobilfunkstrategie der Bundesregierung ist nur eine halbherzige Lösung

Ein Kommentar unseres Mitglieds Ortwin Pinke zur Mobilfunkstrategie der Bundesregierung:

Die Mobilfunkstrategie der Bundesregierung ist nur eine halbherzige Lösung

Auf ihrer Klausurtagung am vergangenen Wochenende in Meseburg hatten CDU, CSU und SPD auch den Mobilfunk auf ihrer Agenda. Doch die daraus hervorgehende Mobilfunkstrategie ist nur eine halbherzige Vorgabe.

Deutschland hinkt schon seit langem der Entwicklung und dem Standard anderer Länder im Mobilfunkbereich hinterher. Dabei geht es unseren Mobilfunkbetreibern nun wirklich nicht schlecht, schaut man sich die Umsätze der letzten 10 Jahre an (Quelle: statista). Jedoch ist offensichtlich wenig von diesen Umsätzen wieder zurück in ein flächendeckendes Netz gegangen. Und es ist auch nicht davon auszugehen, dass sich das zukünftig ändern wird, solange nur nach wirtschaftlichen Maßstäben ausgebaut wird. Und das ist auch der Grund, warum eine der führenden und reichsten Industrienationen der Welt beim Mobilfunk nur auf Platz 70 rangiert (Quelle: faz.net).

Ein einfacher Weg hin zu einer flächendeckenden Nutzung im 4G-Netz ist eine klare Vorgabe an die Netzbetreiber zu einem lokalen Roaming. Denn schaut man sich die Karte der Funklöcher der Bundesnetzagentur für alle Provider an (https://breitbandmessung.de/kartenansicht-funkloch), so wären bei einem lokalen Roaming weite Bereich bereits abgedeckt. Dadurch würden sich die Zahl der noch benötigten Sendemasten reduzieren und damit auch die Kosten. Es würde dann ein Funkmast ausreichen, wo momentan gefühlt jeder Betreiber seinen eigenen Mast stehen hat.

Auch aus ökologischer Sicht wäre die Einsparung von überflüssigen Masten sinnvoll, da Errichtung und Betrieb zusätzliche Ressourcen verbrauchen.

Auch muss man darüber nachdenken, den Netzausbau insgesamt unter staatliche Kontrolle zu stellen oder zumindest den Mobilfunkanbietern klare Auflagen zu machen, um auch die ländlichen oder strukturschwachen Regionen nicht zu vernachlässigen. Denn besonders dort wäre der Ausbau wichtig, um sie wieder attraktiver zu machen und damit auch etwas gegen die zunehmende Landflucht zu tun. Gerade in der heutigen Zeit könnten Firmen Kosten reduzieren, indem sie aus den Städten zurück aufs Land gehen. Mal ganz abgesehen von den vielen klein-
und mittelständischen Unternehmen, die im Zeichen der Zeit immer mehr auf Digitalisierung setzen müssen und ohne flächendeckendes LTE nicht mehr konkurrenzfähig sind.

Dies muss aber nun auch zügig passieren. Hier ist eine Aussage wie „für eine flächendeckende 4G-Versorgung wollen die Mobilfunkbetreiber in den kommenden Jahren tausende neue Standorte errichten“ (Quelle: zdf.de) einfach eine viel zu vage Zeitangabe.

Und vor allem sollten wir einen Schritt vor dem anderen machen. In diesem Falle heißt das, dafür zu sorgen, dass ein flächendeckendes 4G-Netz schnellstmöglich Tatsache wird, denn ein entsprechendes 5G-Netz ist noch lange nicht in Sicht und viele Bereiche kommen mit 4G auch locker aus. Darum ist es wichtiger, zuerst diesen schon längst überfälligen Schritt endlich zu machen, und erst dann den Schritt in eine Zukunft mit 5G.

Zusammengefasst heißt das für mich, dass folgende Maßnahmen umzusetzen sind:

  • eine sofortige Regelung für ein lokales Roaming,
  • klare Vorgaben an die Provider zum Bau neuer Sendemasten,
  • ein beschleunigtes Genehmigungsverfahren für neue, notwendige Standorte.

Mein Weg zu mut – Ortwin

Wer ist das? Die da bei mut mitmachen?

Heute stellen wir Euch Ortwin vor.
Wer steckt hinter mut? – Ein paar Beispiele haben wir Euch schon gezeigt [Mein Weg zu mut – alle Geschichten]

Wir haben sie alle gefragt, was sie bewegt und was sie bewegen wollen, wer ihre Vorbilder sind oder wie die Gesellschaft in 20 Jahren aussehen sollte.

Hier sind ihre Geschichten.
Die Menschen hinter mut:

Ortwin

Ob Digitalisierung oder Kreuzerlass, ob Pflegenotstand oder „die Rente ist sicher“, ob Polizeiaufgabengesetz oder der Umgang mit dem Dieselskandal, es gibt einige Themen, die mich dazu geführt haben politisch aktiv zu werden.

Aber wohl der Hauptgrund für mich bei mut aktiv mit zu machen ist und war der Rechtsruck und der Umgang damit in unserer Gesellschaft.

Ich habe noch die Erzählungen meiner Großeltern im Ohr. Ganz ehrlich, so etwas möchte ich weder selbst nochmals erleben, noch wünsche ich das meinen Kindern und Enkelkindern. Für mich der Grund einer der ersten Mitglieder hier in Unterfranken gewesen zu sein und auch der  für meine Listenkandidatur bei der Landtagswahl 2018.

Mein Traum? Wirklich? Eine Erde, eine Welt, mit einer Weltregierung und einer Menschheit. Ohne Hass und Gewalt und mit Menschen die füreinander da sind. Unrealistisch wird nun Mancher sagen. Ja vielleicht oder einfach noch viel zu früh. Noch scheint die Menschheit nicht erwachsen genug dafür zu sein, doch ich bin ein hoffnungsloser Optimist was das betrifft. Ich glaube ans Gute im Menschen. Und daher möchte ich als kleines Rad im Getriebe etwas bewegen – in Bewegung bringen und unserer aller Zukunft wenigstens ein klein wenig mitgestalten.

Eines der wichtigsten Zukunftsthemen und -felder ist für mich die Digitalisierung. Umfangreich und alle Lebensbereiche betreffend müssen wir uns Stück für Stück damit beschäftigen und auseinandersetzen.

Hierbei ist es aber in meinen Augen sehr wichtig, dass wir den Überblick bewahren und alle Bereiche gut koordinieren. Das kommt mir momentan jedoch viel zu kurz. Genau hier will ich ansetzen und mit anderen bei mut dazu aus Ideen und Gedanken neue Politik machen. Beispielsweise machen autonome Flugtaxis nur Sinn, wenn wir eine flächendeckende Infrastruktur im schnellen Mobilfunk-Standard 5G haben. Momentan haben wir aber nicht mal ein flächendeckendes 4G-Netz.

Hier muss Politik, muss der Staat, schleunigst andere Wege gehen, weniger populistisch sondern mehr praktisch.

Vorbilder für mich sind Querdenker und Menschen, die auch mal eine Meinung gegen den Strom abgeben. Einer davon ist der Kabarettist Dieter Hildebrandt, den ich als junger Mann kennen lernen durfte. Oder auch sein Kollege Klaus Havenstein, den heute wohl kaum noch Jemand kennt. Ihn habe ich zu meiner Schulzeit mal für unsere Schülerzeitung bei einem Dreh im Lahntal interviewen dürfen. Und mein politisches Vorbild ist kein anderer als Heiner Geißler, dessen direkte und offene Art ich mochte.

Beruflich bin ich ein Allrounder mit vielen Gesichtern und Berufen. Von der eigenen Internet- und Werbeagentur bis hin zum Angestellten als Softwareentwickler, Industriemeister Kunststoff und Kautschuk oder Servicetechniker für Kaffeemaschinen.

Auch im Ehrenamt habe ich gewirkt, so war ich viele Jahre in Fußballvereinen aktiv. Als Juniorentrainer, aber auch als Trainer einer Frauenmannschaft, habe ich von den Bambinis bis zu jungen Frauen und Männern fast alle Altersklassen durchlaufen, und habe auch ein paar Jahre das Amt des Jugendleiters innegehabt.

Daraus hat sich dann auch für einige Zeit eine Reporterlaufbahn im Bezirksliga- und Frauenfußball ergeben, bei der ich sowohl Artikel als auch Fotos über und von regionalen Spielen für die Zeitung machte.


 

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