Mein Weg zu mut – Gundula

Während des Wahlkampfes konnten Sie/Ihr schon einige Mitglieder von mut kennen lernen, auch die Themensprecher*innen oder die Vorstände von mut sind manchen von Euch schon vertraut.
Wir möchten Euch weitere Mitglieder vorstellen.
Einige sind erst nach der Landtagswahl eingetreten, manche begleiten mut schon länger.
Wir haben sie gefragt, warum sie eingetreten sind, was sie bewegt, was sie für Vorbilder haben, wie die Gesellschaft in 20 Jahren aussehen sollte.
Hier sind ihre Geschichten.
Die Menschen hinter mut:

Gundula, 68
Zu mut kam ich wie die Jungfrau zum Kind. Mein Sohn berichtete mir davon, so wurde ich neugierig. Bislang war ich bei der SPD, wurde aber speziell in der Flüchtlingsfrage enttäuscht.
Ich kann zwar viele Positionen der Grünen gut heißen, doch mut schien mir die positiven Aspekte zu bündeln.
Professor Lessenich habe ich beim 1. Bayerischen Asyltreffen reden gehört und war hin und weg. Claudia Stamm hab ich vor Jahren bei einer Asyldiskussion erlebt.

Seit 2011 engagiere ich mich für Geflüchtete. Ich habe eine 1zu1 Patenschaft übernommen und begleite einen Afghanen von der Ankunft in Deutschland bis zum Abschluss der Ausbildung.
Ich hab das Bamf Zertifikat DaF erworben und geb nun A1 Erstorientierungskurse .
Im örtlichen Studienkreis unterrichte ich vorrangig Schüler aus Syrien oder Afghanistan.

Mutig bin ich immer, wenn ich einen meiner Hardcore Leserbriefe losschicke. Das erzeugt manchmal üble Reaktionen seitens rechtsaußen, aber auch manchmal begeisterte Zustimmung. Auch sonst reiße ich meine Klappe auf, wo nötig.

Meine Interessen sind bergsteigen, bergsteigen und bergsteigen, ähh und Musik machen, Gitarre, Akkordeon und Schlagzeug.
Ich lese wie ein Staubsauger und höre ständig Radio.

In 20 Jahren wünsche ich mir ein Welt mit wesentlich durchlässigeren Grenzen und wesentlich weniger Autos.
Ich selbst hatte in den letzten 20 Jahren nur 2 Jahre einen PKW. Ich erledige alles per Rad und ÖPNV.
Dazu bin ich eine radikale Stromsparerin. Mit 660 kw pro JAHR komme ich durch, habe alle Stromfresser verkauft bzw nicht mehr neu angeschafft. Gehe zu repair Cafes usw usf.


 

Bavarian Angst – Zweite Runde

BAVARIAN ANGST – ZWEITE RUNDE

30. SEPTEMBER UM 11:00

Wie kommen wir aus dieser Scheißdebatte wieder raus?

Politischer Frühschoppen zum Bayerischen Landtagswahlkampf 2018 mit Eva Bulling-Schroeter (Die Linke), Thomas Prudlo (ÖDP), Florian Weber (Bayernpartei), Benjamin Wildenauer (Piratenpartei) und eine*r Vertreter*in von Mut Bayern. Moderation: Stephan Dünnwald. Im Amphitheater des Bellevue di Monaco

Together with politicians from different parties in Bavaria we want to discuss, how to formulate visions of a society in alteration without excluding refugees and muslims. In German.


Nach der ersten Runde mit Politikern von SPD, FDP, Grüne, Freie Wähler und CSU geht unser Politischer Frühschoppen in die zweite Runde. Und über allem steht wieder die Frage: Wie können wir gesellschaftliche Bedürfnisse und Perspektiven formulieren, ohne Politik auf dem Rücken von Geflüchteten und Muslim*innen zu machen?


Mit unseren Gästen möchten wir unter anderem über Ankerzentren, Grenzpolizei, Seenotrettung und Ausbildungs- und Arbeitsverbote diskutieren. Wie sehen Parteien der Opposition die aktuelle Politik der Bayerischen Landesregierung? Welche anderen Modelle wären denkbar? Steht in Anbetracht der aktuellen Umfrageergebnisse ein Politikwechsel in Bayern bevor? Welche Maßnahmen auf Landesebene können zu einem besseren Europäischen Zusammenarbeiten bei der Flüchtlingspolitik führen? Und wie können kleinere Parteien aus der Opposition heraus konstruktive Politik machen?


Frühschoppen mit Essen aus dem Café ab 10:00, Diskussionsbeginn um 11:00.


Eintritt frei, Reservierungswünsche bitte per Mail an: reservierung@bellevuedimonaco.de. Bitte mindestens eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn da sein. Wir bitten um Verständnis, wenn wegen Platzmangel kein Einlass mehr möglich ist.

Aus dem Landtag: Danksagung an Menschen in der Seenotrettung

Im Landtag wurde am 12.07.2018 heftig zum Thema Seenotrettung debattiert. Die CSU diskreditiert die Seenotretterinnen und Seenotretter im Mittelmeer als Helfer von Schleppern. Das negiert alle Ansätze von Humanität in Organisationen wie DLRG und Rotes Kreuz. Und ist reine Bigotterie, denn die meisten Fluchtursachen in Afrika sind vom Westen zu verantworten. Deshalb unterstützte Claudia Stamm die Forderung der Grünen nach einer Danksagung an die Seenotretterinnen und Seenotretter. Weiterlesen „Aus dem Landtag: Danksagung an Menschen in der Seenotrettung“

Partei mut zur Änderung​ für​ Geflüchtete: „Unmenschlicher geht es kaum mehr“

Pressemitteilung​ vom​ 28. September 2017

Zur​ ​ Änderung​ ​für​ ​Geflüchtete,​ ​ die​ ​ gestern​ ​im Sozialausschuss​ ​auf​ ​ der​ ​Tagesordnung​ ​stand: Partei​ ​ mut​ ​ fordert​ ​ nichts​ ​ anderes​ ​ als​ ​ den​ ​ Papierkorb​ ​ für​ ​ diese​ ​ Änderungen. Weiterlesen „Partei mut zur Änderung​ für​ Geflüchtete: „Unmenschlicher geht es kaum mehr““

Asylpolitik: Ablehnung von Arbeitsgenehmigungen jetzt an mut weiterleiten!

3+2-Regelung wird ausgehebelt – Aufruf: Ablehnung von Arbeitsgenehmigungen jetzt an mut weiterleiten!

„3+2 wird ausgehebelt“, monierte unsere Landtagsabgeordnete Claudia Stamm im Bayerischen Landtag. Der Staatssekretär im Bayerischen Innenministerium Gerhard Eck konterte, ihm lägen keine solchen Fälle vor und er sicherte zu, bei jedem Einzelfall, bei dem es geht, diese Regelung für junge Geflüchtete gelten zu lassen. Claudia Stamm hat ihm deswegen viele Fälle zukommen lassen, bei denen die Ausbildungszusage der Betriebe für die Geflüchteten vorliegt. Wir hoffen alle gemeinsam für die Betriebe, für die Ehrenamtlichen, aber vor allem für die Geflüchteten, dass dies jetzt so geschehen wird. Weiterlesen „Asylpolitik: Ablehnung von Arbeitsgenehmigungen jetzt an mut weiterleiten!“

Ausstellung „Zukunftsangst Afghanistan“ am 23.06.2017 in Nürnberg

„Zukunftsangst“ Afghanistan heißt eine Ausstellung, die bisher im „Südpunkt“ zu sehen ist und am 23.06. ins „Haus Eckstein“ in Nürnberg wandert. Die Ausstellung thematisiert die alltägliche Angst von geflüchteten jungen Menschen aus Afghanistan. Axel Schweiger, Sprecher für Asyl & Migration bei mut, wird als Redner bei der Ausstellungseröffnung dabei sein.

Weiterlesen „Ausstellung „Zukunftsangst Afghanistan“ am 23.06.2017 in Nürnberg“

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